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Verkehrsplanung & -politik, Radverkehr, Fußverkehr, Pressemitteilung
Nürnberg

Allersberger Tunnel für den Umweltverbund reservieren

Der Verkehrsclub Deutschland schlägt vor, die überflüssige Kfz-Spur in der Unterführung zu einer bequemen Fahrradverbindung umzubauen. Die Seitenräume können dann ganz den Fußgängern gehören und hell und freundlich gestaltet werden. Beide Verkehrsarten verdienen weitere Förderung, dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Die derzeitige Sperrung des Fahrstreifens in der Allersberger Unterführung beweist: Die Strecke wird für den Kfz-Verkehr nicht benötigt. Für Fußgänger und Radfahrer wird der Tunnel jedoch stark genutzt, so dass es regelmäßig „eng wird“. Auch nach Bauende wird sich die Situation nicht wesentlich verbessern: Nebeneinander Gehen oder Fahren ist nicht möglich. Durch die Stahlstützen, die Dunkelheit und die Länge des Tunnels ist der Weg sehr unattraktiv, für Manche wohl sogar ein Angstraum.

Die vorgeschlagene neue Radspur verknüpft dann Bahnhofsplatz, Alt- und Nordstadt mit den Radrouten im Südosten (zur künftigen Fahrradstraße Wilhelm-Späth-Straße und an die Münchner Straße). Um die letzte Lücke in dieser Route zu schließen, wären die Strauch- oder Findelwiesenstr. ebenfalls zu Fahrradstraßen umzubauen.

„Wir müssen endlich in Radrouten denken“, so Berthold Söder, Sprecher des VCD Nürnberg: „Hier geht es vom Hauptbahnhof nach Langwasser. Der Allersberger Tunnel ist ein wichtiger Lückenschluss – und so einfach umzusetzen.“

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