Bayern

Straßenbau, Pressemitteilung, Stadtplanung, Verkehrsplanung & -politik, Luftreinhaltung
Nürnberg

Zukunft statt Autobahn

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland spricht mit einer Plakataktion drei heiße Eisen der Nürnberger Stadtpolitik an:

• Bezahlbaren Wohnraum

• Gesunde Atemluft

• Lebensqualität in der Stadt

Bei allen drei Themen zeigt sich, dass die größte derzeit geplante Investition – der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs – völlig in die falsche Richtung weisen würde.

 

Statt stur an einer von der Realität überholten Ausbauplanung festzuhalten, ist es höchste Zeit, sich zu überlegen, was die Stadt Nürnberg und ihre Bürger wirklich brauchen.

Die Stadt selbst hat es von Ihren Gutachtern ins Stammbuch geschrieben bekommen: Nicht mehr, sondern weniger Fahrspuren für den Kfz-Verkehr sorgen für saubere Atemluft in der Stadt. Wie das im Bereich des Frankenschnellwegs aussehen kann, zeigen Konzepte von Studierenden der TH Nürnberg, die auf www.stattautobahn.de vorgestellt werden. Die jungen Menschen denken nicht mehr nur in Verkehrsstrukturen, sondern stellen sich hier eine ganz andere Stadtentwicklung vor. Rund 5.000 Wohnungen könnten in zentraler Lage entstehen. Es ist ihre Zukunft, über die heute entschieden wird.

Die Landtagswahl am 14. Oktober hat auch gezeigt, wie sehr die Bedeutung von Umweltschutz und Mobilitätsfragen für die Bürger von CSU und SPD unterschätzt wurde. So haben Bündnis 90/Grüne mit konsequenten Positionen auch in der Verkehrspolitik deutliche Zuwächse zu verzeichnen. CSU und SPD verloren dagegen in Nürnberg 5 bzw. sogar 15 % ihrer Stimmen.

Die faktische große Koalition aus SPD und CSU in Nürnberg sollte endlich einsehen, dass Nürnberg als Autostadt keine Zukunft hat und das Projekt Frankenschnellweg beerdigen.

Neuer Wohnraum statt Autobahn
Saubere Luft statt Autobahn
Lebendige Stadt statt Autobahn

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