Bayern
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Mainfranken-Rhön

Begleitet die Klimawette durch Mainfranken mit dem Fahrrad

Die Klimawette des Umweltbundesamtes (UBA) führt durch Mainfranken. Wir wollen sie mit Rädern ab Würzburg bis Bamberg in Teilabschnitten begleiten. Kommt mit, es lohnt sich!

Samstag, 3.7. im Bereich Schweinfurt

-  9:30 Kitzingen Pressetermin mit Politikern
-10:00 Kitzingen Weiterfahrt nach Geo

-14:30 Gerolzhofen Pressetermin mit Politikern
-15:00 Gerolzhofen Weiterfahrt nach SW

-17:00 Schweinfurt Pressetermin mit OB auf dem Marktplatz am Rückertdenkmal

 

Sonntag, 4.7. im Bereich Schweinfurt

-  9:30 Schweinfurt Abfahrt vom Marktplatz nach HAS

-13:00 Haßfurt Pressetermin mit Politikern
-13:30 Haßfurt Weiterfahrt nach BA

-17:30 Bamberg Pressetermin mit Politikern

Für Mitradelnde Rückfahrt mit der Bahn von Bamberg nach Schweinfurt am Abend

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Der Initiator Dr. Michael Bilharz vom Verein 3 fürs Klima radelt für die Klimawette aktuell mit Lastenrad und einer Tonne CO2 unter dem Motto „Kickt die Tonne“ über 6.000 km in 100 Tagen quer durch Deutschland.

 

Die Klimawette zeigt spielerisch auf, wie jeder und jede einfach einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten und die nächste Tonne CO2 einsparen kann.

 

Schirmherr der Klimawette ist der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dirk Messner.

 

Die Klimawette

Die Klimawette zeigt auf, dass jeder und jede einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann.

Sie möchte deshalb bis zur nächsten Weltklimakonferenz in Glasgow Anfang November eine Million Menschen gewinnen, die zusammen eine Million Tonnen CO2 einsparen.

Heruntergerechnet auf die Einwohnerzahl von Gerolzhofen entspricht dies 102 Tonnen CO2.

„Das ist zu schaffen und wäre gleichzeitig ein beeindruckendes Zeichen für den Klimaschutz“, ist sich der Initiator der Klimawette, Dr. Michael Bilharz vom Verein 3 fürs Klima, sicher.

„Wir zeigen hierzu auf, welche Möglichkeiten jeder und jede hat, die nächste Tonne CO2 schnell und wirksam einzusparen.“

 

Wie kann man mitmachen?

Das Mitmachen geht ganz einfach über die Website www.dieklimawette.de auf zwei Wegen.

Zum einen kann man selbst CO2 einsparen und für die Klimawette erfassen.

Aus einer Liste von 20 Vorschlägen kann man hierzu seinen eigenen Vorsatz für den Klima-Sommer heraussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum solaren „Balkonkraftwerk“.

Zum anderen kann man konkrete Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern durch eine Spende möglich machen und damit tonnenweise CO2 vermeiden.

Zur Auswahl stehen Solar- und Effizienzprojekte ebenso wie Aufforstungs- und Pflanzenkohle-Projekte.

 

Sommertour „Kickt die Tonne!“

Um die Aktion bundesweit bekannt zu machen, hat sich das Team der Klimawette eine besondere Challenge ausgedacht.

In 100 Tagen radelt der Initiator mit dem Lastenrad über 6.000 km quer durch Deutschland.

Er macht in 200 Städten Station, um die Klimawette vor Ort vorzustellen und zum Mitmachen zu motivieren.

Am Samstag, den 03.07.2021, wird die Klimawette hierzu um 17:00 auf dem Marktplatz in Schweinfurt am Rückertdenkmal sein.

Das Motto der Sommerradtour „Kickt die Tonne!“ ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen.

Denn im Gepäck sind nicht nur spannende Tools wie das CO2-Battle und der Klimawetten-Jackpot, sondern auch eine Tonne CO2, die jeder und jede mal so richtig „umhauen“ darf.

„Beim Einsatz für den Klimaschutz kann sich schon auch der Frust ansammeln. Deshalb darf der Spaß nicht zu kurz kommen“, wirbt Michael Bilharz für die spielerische Herangehensweise.

 

CO2-Städteliga: Wer wird Klimaschutz-Meister?

Die Klimawette fordert deshalb die Städte auf, die Herausforderung anzunehmen, eine eigene Klimawette auszurufen und bis November 2021 für 1,5% der Einwohner jeweils 1 Tonne CO2 einzusparen. Das wären

Aachen, Haan, Potsdam oder Backnang haben bereits ihre eigene Klimawette am Laufen.

Die CO2-Städteliga der Klimawette ermöglicht den direkten Vergleich mit der Nachbarstadt oder anderen Städten.

Denn alle Teilnehmer*innen werden über ihre Postleitzahl automatisch den jeweiligen Städten „gutgeschrieben“.

„Klimaschutz geht leichter, wenn man ihn nicht als Belastung, sondern als sportliche Herausforderung begreift“, so Bilharz.

„Beim Sport legen wir uns oft mächtig ins Zeug und haben Freude daran.

Warum soll das nicht auch bei der Sicherung unserer Lebensgrundlagen möglich sein?“

 

Begleitung der Sommertour

Wir können die Tour auf beliebigen Abschnitten und beliebiger Länge begleiten und teilnehmen an den Gesprächen mit den Kommunalpolitiker*innen und Pressevertreter*innen.

Schaut Euch die Zeitplanung an unter https://www.dieklimawette.de/sommertour und kommt zu den angegebenen Zeiten an die angegebenen Orte. Am Besten informiert Ihr Euch aber bei dem angegebenen Ansprechpartner, damit alles klappt. Wir freuen uns auf eine große Zahl an Mitradler*innen!

 

 

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Allgemeine Informationen über die KLIMAWETTE

Die Klimawette möchte bis zur Weltklimakonferenz in Glasgow am 1.11.2021

  • 1 Million Menschen gewinnen, die jeweils mindestens
  • 1 Tonne CO2 einsparen.

Denn eine Tonne CO2-Einsparung pro Person und Jahr entspricht in etwa den Anforderungen an die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels gemäß den Beschlüssen von Paris. Das Motto der Klimawette lautet: „Wir machen’s jetzt einfach!

 

Die Teilnahme an der der Klimawette erfolgt unter www.dieklimawette.de/mitmachen durch

  • ein Versprechen für persönliche CO2-Sparmaßnahmen und/oder
  • eine Spende für wirkungsvolle Klimaschutzprojekte mit sozialem Mehrwert.

 

Die CO2-Sparmaßnahmen werden mit dem CO2-Avatar (https://co2avatar.org/co2avatar-app/climate-bet-welcome) erfasst. Dieser ist eine open source Anwendung auf der sustainable data platform. Die App soll Klimaschutz für Bürger*innen, Kommunen, Verwaltung und Unternehmen messbar machen. Der CO2-Avatar wurde mit dem CO2COMPASS-Netzwerk (www.co2compass.org) entwickelt, das Kommunen dabei unterstützt, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen.

 

Getragen wird die KLIMAWETTE vom Verein „3 fürs Klima“ (www.3fuersklima.de), welcher Menschen motiviert und unterstützt, das Paris-Ziel auf individueller Ebene heute schon zu erreichen. Die Vereinsmitglieder verpflichten sich zu einem klimaneutralen Leben und setzen dieses Ziel mit dem „Dreiklang fürs Klima“ um: Den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren, den Rest kompensieren und schließlich andere mitnehmen auf dem Weg zur klimaneutralen Gesellschaft, um so den persönlichen Handabdruck zu vergrößern.

 

Schirmherr der Kampagne ist Prof. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes.

 

Dem Fachbeirat der KLIMAWETTE gehören an:

  • Prof. Christian Thorun (ConPolicy GmbH)
  • Marieluise Hoppenbrock (Senatsverwaltung Berlin)
  • Prof. Christian Berg (Deutsche Gesellschaft Club of Rome)
  • Gabriele C. Klug (Grüner Wirtschaftsdialog e.V.)
  • Prof. Rainer Grießhammer (Universität Freiburg)
  • Wolfgang Brückner (Carbonbay GmbH)

30 Wettpat*innen haben durch einen zinslosen Kredit die Startfinanzierung gesichert.

 

Außerdem kooperiert die KLIMAWETTE mit gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern (myclimate, Klima-Kollekte, atmosfair, PRIMAKLIMA, Fairventures Worldwide, Compensators*), Ökostromanbietern (Greenpeace Energy, NATURSTROM AG, EWS Schönau, Bürgerwerke) und Ökobanken (GLS Bank, Triodos Bank, EthikBank, UmweltBank).

 

Die Aktion die KLIMAWETTE wird von zahlreichen Organisationen unterstützt: Klimaschutzinitiativen wie GermanZero, Parents und Omas for Future stehen ebenso auf der Liste wie kirchliche Organisationen (z.B. die ev. Landeskirche Sachsen) oder Unternehmensverbände wie Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft oder die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Als Botschafterinnen und Botschafter finden sich auf der Startseite: Der Autor Eckart von Hirschhausen, der Meteorologe Sven Plöger, die Köchin Sarah Wiener u.a.m. (www.dieklimawette.de).

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