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Tun, was den Menschen nutzt - Vorschläge des VCD für den Frankenschnellweg

Nürnbergs Bürgermeister Vogel bewarb kürzlich die Pläne zum Ausbau des Frankenschnellwegs mit den Worten: „Jetzt tun, was den Menschen nutzt“.

Mit dem Ausbau des Frankenschnellwegs sollen die unmittelbaren Anwohner vom Verkehrslärm entlastet werden. Die Nachteile für die ganze Stadt wären jedoch gravierend.

Noch mehr Autoverkehr, noch mehr Lärm und noch mehr Schadstoffe. Der ÖPNV würde geschwächt. Und die städtebauliche Sünde, dass zentrumsnahe Stadtviertel durch breite Autostraßen getrennt sind, würde zementiert.

Der VCD Nürnberg schlägt daher vor, die Teile der Planung umzusetzen, die tatsächliche Verbesserungen bringen –den Vollausbau mit seinen negativen Folgen aber nochmals zu überdenken.

  • Kurzfristig können der Lärmschutz geschaffen und Wegebeziehungen verbessert werden.
  • Mittelfristig muss über die eine Einhausung in erweiterter Form nachgedacht werden, wobei Alternativen zu betrachten sind. Die Planung des Tunnels muss jedoch dafür aufgegeben werden.
  • Langfristig ist ein städtebaulicher Wettbewerb zur künftigen Nutzung des gesamten Geländes von der Stadtgrenze Fürth bis zur Ringbahnbrücke im Süden anzustreben.

Es ist unstrittig, dass auch Nürnberg dringend eine Verkehrswende braucht. Deshalb ist es widersinnig, heute noch eine Autobahn mitten durch die Stadt zu planen!

„Weshalb also nicht kurzfristig das tun, was jetzt den Menschen nutzt? Und das lassen, was den Menschen schadet!“

Hier gibt es weitere Hintergründe zum Konzept.

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