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Nürnberg, Fußverkehr, Pressemitteilung, Radverkehr, Stadtplanung, Tourismus, Verkehrsplanung & -politik, Verkehrssicherheit

VCD begrüßt Vorstoß zur autofreien Altstadt

Der Verkehrsclub Deutschland begrüßt den Vorschlag der Nürnberger SPD, die Königsstraße zur Fußgängerzone aufzuwerten. Die heutige chaotische Verkehrssituation ist mit der Bedeutung als Eingangstor zur Altstadt nicht vereinbar. Der VCD unterstützt daher eine Befreiung der Straße von parkenden und stauenden Autoverkehr.

Die Verbindung ist aber nicht nur für Fußgänger von der ÖPNV-Drehscheibe Hauptbahnhof und für Touristen wichtig. Sie stellt auch eine wichtige innerstädtische Route für den Radverkehr dar. Daher ist es richtig, dass in der Königsstraße auch weiter mit dem Rad gefahren werden kann. Es wäre zu prüfen, ob nicht statt eines vollständigen Umbaus kurzfristig die jetzige Fahrbahn als Fahrradstraße (Kfz-Verkehr nur für Anlieger frei) ausgewiesen werden kann. Mit den seitlichen Parkstreifen entfällt auch der Parksuchverkehr an dieser Strecke.

Die Straße trifft am Hallplatz auf den „inneren Fahrradring“, der über den Kornmarkt und Weißen Turm zum Unschlittplatz sowie über Theatergasse und Peter-Vischer-Str zur Insel Schütt und weiter zum Hans-Sachs-Platz entsprechend aufgewertet werden sollte. Auch hier kann durch Reduzierung von Parkstreifen und Kfz-Verkehr Raum für Fußgänger und Radfahrer gewonnen werden.

In der Altstadt sollte mittelfristig nur der Anwohner- und Lieferverkehr und die Zufahrt zu Parkhäusern mit dem Auto möglich sein.

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