VCD LV Bayern https://bayern.vcd.org de_DE VCD LV Bayern Mon, 19 Oct 2020 21:49:07 +0200 Mon, 19 Oct 2020 21:49:07 +0200 TYPO3 EXT:news news-7605 Sun, 18 Oct 2020 22:00:39 +0200 Keine Verkehrswende in Coronazeiten: Angebot zu Bürgerversammlungen symptomatisch https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/keine-verkehrswende-in-coronazeiten-angebot-zu-buergerversammlungen-symptomatisch/ Bis Mitte 2021 sollen Bürgerversammlungen aus Hygieneschutzgründen nicht dezentral in den Stadtteilen, sondern in der Meistersingerhalle stattfinden. Die Stadt kommt den Teilnehmern bei der Anreise dann auch großzügig entgegen: „An der Meistersingerhalle sind auch genügend Parkplätze vorhanden, die an den Abenden der Bürgerversammlungen kostenlos genutzt werden können“, verkündet stolz die Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Der VCD Nürnberg kritisiert: Während also die Nutzer von Bus und Bahn für ihre An- und Abfahrt ganz normal zahlen müssen (Hin- und Rückfahrt im Stadtgebiet immerhin 6,40 €), meint man offenbar, dass 4 € Parkgebühr von der Teilnahme abschrecken würden. So geht Verkehrswende – nicht. Der VCD fordert daher, dass die Einladungskarte zu den kommenden Bürgerversammlungen auch als Fahrschein für den ÖPNV anerkannt werden muss.

Die Freiparkregelung ist ein sprechendes Beispiel dafür, wie wenig alternative Verkehrsarten in den Köpfen der Verantwortlichen überhaupt vorkommen. Es ist zu befürchten, dass man bei der Stadt an diese Option noch nicht einmal gedacht hat. Denn wer selbst nur an Parkplätze und Parkgebühren denkt, verlässt diese Dimension eben nicht.

Gerade die erste „Corona“-Bürgerversammlung am 10. November betrifft übrigens Stadtteile fast im direkten Umkreis der Meistersingerhalle, zumeist unter 2 km Luftlinie. Da bietet sich Zufußgehen an – auch dazu kein Wort in der städtischen Pressemeldung.

]]>
news-7602 Sat, 17 Oct 2020 21:11:02 +0200 Offener Brief: Nürnberg braucht mehr nützliche Pop-Up-Radwege statt Symbolpolitik https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-nuernberg-braucht-mehr-nuetzliche-pop-up-radwege-statt-symbolpolitik/ Von Anfang an von den Menschen gewollt
Im Mai startete der VCD eine Petition für Pop-Up-Bikelanes in Nürnberg, mit großem Erfolg. In kürzester Zeit unterzeichneten sie fast 5000 Menschen. Zudem sind diese kurzfristigen Maßnahmen in anderen Städten, wo sie verbreiteter eingesetzt wurden, durchaus sehr beliebt. So finden beispielsweise in Berlin regelmäßig große Demonstrationen für den Erhalt und Ausbau von Pop-Up-Radwegen statt.

Von Anfang an andere Strecken gefordert
In unserer Petition formulierten wir von Anfang an diejenigen Abschnitte, auf denen eine Bikelane am Nützlichsten und am Dringendsten notwendig wäre. Dies betrifft Straßen mit bereits hohem Radverkehrsaufkommen, die eine empfindliche Lücke im Radwegenetz darstellen oder über unzureichende Radverkehrsanlagen verfügen. Konkret z.B. auf der Bayreuther Straße stadteinwärts, aber auch auf der Fürther Straße, dem Altstadtring, der Maximilianstraße oder am Plärrer.

Falsche Strecke, schlechte Umsetzung
Auch Nürnberg benannte dann den ersten Pop-Up-Radweg, eine Strecke, die bereits zuvor geplant war. Trotz unserer klaren Streckenvorschläge wurde ein Abschnitt der Rothenburger Straße vorgezogen; Weit außerhalb und ohne Anschluss an bestehende Radverbindungen. So bleiben die an die Bikelane anschließenden Lücken und mangelhaften Radwege am Plärrer und an der Rothenburger Straße im Bereich des S-Bahnhofs weiterhin bestehen. An der Kreuzung mit der Von-der-Tann-Straße hört der Radweg stadteinwärts sogar kurz vor der Ampel in einem Gefahrenbereich abrupt auf. Es drängt sich der Eindruck auf, man wollte einfach und schnell auf den fahrenden Zug aufspringen, hat aber das Thema nicht zu Ende gedacht. Schnell wurde geklagt, dass die Spur „ja gar nicht angenommen werde“.

Aktionen zeigen: Es geht auch woanders
Im Juli veranstalteten wir eine Aktion auf der Bayreuther Straße und richteten für eine Stunde einen Pop-Up-Radweg ein. Bereits diese kurze Zeit zeigte eindrucksvoll, dass eine solche Einrichtung auf dort problemlos möglich und unglaublich nützlich ist. Die zufällig vorbeifahrenden Radfahrer*innen freuten sich über den breiten Radweg und das kurzzeitige Wegfallen dieser Gefahrenstelle. Es kam nicht einmal zu merklichen Behinderungen des Autoverkehrs. Auch auf der Fürther Straße zeigte eine Aktion des Radentscheids, wie eine Bikelane dort aussehen könnte.

Die richtigen Konsequenzen ziehen
Auch wenn zu befürchten ist, dass der Versuch der eingerichteten Pop-Up-Bikelane Rothenburger Straße jetzt als gescheitert betrachtet und abgebrochen wird: Trotzdem sollte jetzt nicht das gesamte Konzept verworfen werden. Ein weiterer Versuch entlang der Bayreuther Straße wäre sehr viel erfolgversprechender und sollte durchgeführt werden.

In vielen Städten waren die neuen Pop-Up-Bikelanes ein voller Erfolg. Weshalb sollte Nürnberg nicht ebenfalls in der Lage sein, auf diese Weise echte Verbesserungen für den Radverkehr zu organisieren?
 

]]>
news-7532 Tue, 13 Oct 2020 16:36:56 +0200 Projekt 3.Startbahn jetzt endgültig beenden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/projekt-3startbahn-jetzt-endgueltig-beenden/ Am 16. September 2020 verkündete Ministerpräsident Markus Söder, in seiner Amtszeit werde die 3.Startbahn nicht mehr kommen. Die wirtschaftlichen Zahlen sprächen dagegen, und auch der Klimaschutz. Daher sei der Bau einer 3.Startbahn jetzt illusorisch. 

Der VCD begrüßt diese Entscheidung - allerdings reicht es nicht, das Projekt lediglich "auf Eis zu legen". Der VCD fordert eine eindeutige und konsequente Entscheidung - das Projekt "3.Startbahn" muss endgültig aufgegeben werden!

Daher muss der bestehende Planfeststellungsbeschluss (die Baugenehmigung) aufgehoben werden. Solange dies nicht geschieht, schwebt weiterhin "ein Damoklesschwert" über den betroffenen Gemeinden. 

Seit der Bekanntgabe der Ausbaupläne im Juli 2005 hatte der VCD bereits wiederholt auf die Problematik hingewiesen - eine 3.Startbahn ist und war überhaupt nicht notwendig - wäre aber verheerend für die Anwohner und eine völlig falsche Entwicklung in Hinblick auf den Klimaschutz. 

In dem VCD-Flyer informieren wir über die vorgenommenen Planungen und Auswirkungen der 3. Startbahn am Flughafen München. Dabei werden auch wirtschaftliche Aspekte, Subventionen und Klimaauswirkungen aufgezeigt. Kernstück ist eine Skizze der An- und Abflugrouten, die die Belastungen einer ganzen Region grafisch darstellt. So wird sichtbar, dass sich der Lärmteppich in Süd/Nord-Richtung von der Stadt München bis in die Hallertau und in Ost/West-Richtung sich von Landshut bis in die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck erstrecken würde.

Für die Menschen und die Umwelt in der ohnehin bereits stark belasteten Flughafenregion hätte eine 3. Startbahn verheerende Folgen. Allergien und Asthma sind schon seit Jahren vor allem im Landkreis Freising im Ansteigen. Mit dem derzeitigen sehr leistungsfähigen 2-Bahnen-System ist ein funktionierender Verkehrsflughafen für München und Bayern vollkommen ausreichend. Bereits vor der Corona-Krise wurden die Zahlen deutlich verfehlt - während es 2008 bereits 432.000 Flugbewegungen waren, zählte man 2019 418.000 Starts und Landungen. 

Es ist jetzt höchste Zeit, die Pläne endgültig zu begraben, und das Schienennetz - auch für den Fernverkehr - deutlich auszubauen. 

Die Flyer können hier kostenlos bestellt werden.

]]>
news-7411 Tue, 29 Sep 2020 11:13:10 +0200 Stadtplatz für Menschen, statt Platz für Autos https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/stadtplatz-fuer-menschen-statt-platz-fuer-autos/ Bei bestem Spätsommerwetter wurden drei Parkplätze am Stadtplatz umfunktioniert: in einen Minibiergarten,ein Lesecafe und Platz für Straßenmalerei sowie Hüpfspiele für Kinder. Damit sollte praktisch dargestellt werden, dass der Stadtplatz nicht nur für parkende Autos und Durchgangsverkehr, sondern als Treffpunkt für Menschen Leben in die Innenstadt bringt. Waren die ersten Passanten noch skeptisch, was ein Liegestuhl, Gartenstühle und Pflastermalerei, sowie auf den Tischen Comics, Spiele, Kaffee und Bier am Parkplatz bedeuteten, so gesellten sich mit der Zeit mehr Passanten dazu, um die neue Aufenthaltsqualität zu genießen. 

Auch in Landshut fand der Parking Day wieder statt. An der Ecke Nikola- und Rupprechtstraße im Nikolaviertel gab es von 7 – 18 Uhr die Möglichkeit zum Sitzen und Ratschen, zum Beobachten und Diskutieren. An dieser Kreuzung ist es nämlich für Radfahrer nicht einfach, von der Flutmulde kommend zur Nikolastraße zu gelangen und dabei kein “Geisterfahrer” zu sein.

]]>
news-7344 Wed, 16 Sep 2020 22:21:59 +0200 Ministerpräsident Söder, stoppen Sie den Frankenschnellweg! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/ministerpraesident-soeder-stoppen-sie-den-frankenschnellweg/ Zwar haben die Ausbaufreunde im Stadtrat zuletzt schon eine „Denkpause“ pauschal abgelehnt. Gerade deshalb stünde es der Staatsregierung als erhofften Zahlmeister gut zu Gesicht, die Lokalpolitiker auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Wie der VCD bereits aufgezeigt hat, ist die Finanzierung durch den Freistaat keineswegs in trockenen Tüchern.

Die Verkehrswende ist im vollen Gange und erfordert dringend Investitionen in Radinfrastruktur und öffentlichen Verkehr. Die Industrie will bei der anstehenden Transformation unterstützt werden. Unsere Städte müssen sich mit mehr Grün an den Klimawandel anpassen. Es wäre aberwitzig, in den nächsten 15 Jahren mindestens 700 Millionen Euro in ein Projekt zu versenken, das nicht vor 2035 fertiggestellt würde – für ein Verkehrssystem, das bis dahin überwunden sein muss.

]]>
news-7317 Thu, 10 Sep 2020 22:40:14 +0200 Licht am Ende der Langen Straße https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/licht-am-ende-der-langen-strasse/ Über Jahrzehnte hat es der Stadtrat nicht geschafft, eine mehrheitsfähige Lösung zu finden, hat sich sogar über das Ergebnis des Mediationsverfahrens „Zukunft Innenstadt Bamberg“ 2008 hinweggesetzt, das in hervorragender Bürgerbeteiligung einen Masterplan geliefert hat. Eine Masterarbeit hat sich 2018 mit zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten der Straße auseinandergesetzt, den für 2017 versprochenen Verkehrsentwicklungsplan hat der alte Stadtrat dem neuen noch vererbt. Kein Wunder, dass in der Diskussion hauptsächlich Einzelmeinungen oder einzelne Interessensgruppen Gehör bekommen. Wir möchten daher gerne mit einigen Fakten zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

Die nun beantragte Änderung der Langen Straße begrüßen wir, da sie in Einklang mit den Zielen der Stadt für ihre Bevölkerung steht.

  • Der Fußverkehr bekommt mehr Platz und damit Abstand vom Radverkehr. Dies wird Sicherheit und Sicherheitsgefühl verbessern und damit den Weg durch die Lange Straße attraktiver machen.
  • Dies sollte für die Gewerbetreibenden auch ein Vorteil werden, denn zunehmender Fußverkehr bedeutet potenzieller mehr Kundschaft. Für das Gastgewerbe werden mehr Freischankflächen möglich, die sie in der aktuellen Pandemiesituation sicher gut und gerne bewirtschaften. Was wiederum die Aufenthaltsqualität erhöht und damit die Attraktivität der Straße. Kommt hier eine positive Spirale in Gang?
  • Radfahrende kommen nun auch schneller und sicherer durch die Lange Straße, da die Konflikte mit anderen Verkehrsarten deutlich reduziert werden. Das verbessert die Erreichbarkeit der Geschäfte und Gastronomie und sollte mit den Radfahrenden ebenfalls für mehr Kundschaft sorgen können.

Was nun noch fehlt, ist, die 12 Stellplätze nicht nur aufzuheben, sondern die Notwendigkeit für diese Stellplätze entfallen zu lassen. Das wird schon dadurch offensichtlich, dass diese 12 Plätze nicht ansatzweise die beanspruchten Bedarfe decken können: Kurzzeitkunden in den x Anliegergeschäften, Arztbesuche für Personen mit Mobilitätseinschränkungen in mehreren Praxen, ambulante Pflegedienste, Handwerker, Kurierdienste, Anlieferung, sonstige Hol- und Bringdienste. Sie alle können auch heute nicht damit rechnen, direkt vor der Zieladresse einen freien Parkplatz zu finden. Dies führt heute zu vielen Park- und Haltevorgängen außerhalb von zugelassenen Flächen, die die anderen Verkehrsteilnehmer behindern und oft auch gravierend gefährden.

Die beantragte Umgestaltung der Langen Straße unterstützt folgende Ziele der Stadt:

  • Masterplan „Zukunft Innenstadt Bamberg“ 2008: Lange Straße als verkehrsberuhigter Bereich
  • Leitlinien in „Gesamtstädtisches städtebauliches Entwicklungskonzept“ (Stadt Bamberg, 2011) legen eine Entlastung der Innenstadt nahe.
  • Einstimmiger Stadtratbeschluss 2017 zur Verkehrsmittelwahl 2030 im Vergleich zu 2015: ca. 50 % mehr Umweltverbund (Fuß, Rad, Bus) und ca. 35 % weniger KFZ-Verkehr
  • Klimaziele der Bamberger Klimaallianz zur Reduzierung des CO2-Ausstoß
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit, u. a. im Beschluss des Radentscheids 2018

Nach so vielen Vorlagen und auch demokratisch legitimierten Beschlüssen und Zielen ist erfreulich, wenn Stadträte nun auch mal Taten folgen lassen wollen. Erfreulich ist in Zeiten knapper Budgets auch, dass die Maßnahme kostengünstig und schnell umsetzbar zu sein scheint, so dass die Vorteile bald sichtbar und spürbar werden. Dies lässt die Masterarbeit „Die Lange Straße in Bamberg: Probleme des öffentlichen Raumes lösen mittels Shared Space?“ (T. Höller 2018) erwarten, die die Eignung der Langen Straße als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich attestiert. Und es gibt einfach zu viele Erfahrungsberichte aus anderen Städten, wo nach Verkehrsberuhigung z. B. die Umsätze der Gewerbetreibenden mit attraktiven Angeboten stiegen.

Diese Maßnahme ersetzt natürlich nicht den Verkehrsentwicklungsplan. Hier erwarten wir nun auch von der Stadtverwaltung, dass die lange angekündigte echte Beteiligung von Bürgerschaft und Verbänden zur Maßnahmenfindung umgesetzt wird, um die Konzeptlosigkeit endlich zu beenden. Für eine nachhaltige Mobilität und Bamberger*innen-freundliche Stadt gibt es noch viel zu tun. Wir wirken gerne mit!

]]>
news-7178 Mon, 17 Aug 2020 20:39:51 +0200 VCD erhebt Klage gegen den Frankenschnellweg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erhebt-klage-gegen-den-frankenschnellweg/ Das beginnt schon mit der Frage, ob das von der Stadt nachgeschobene Verfahren überhaupt zulässig ist. Aus Sicht des VCD ist ein komplett neues Verfahren einschließlich Prüfung der Umwelt- und überörtlichen Auswirkungen und entsprechender Bewertung von Alternativen erforderlich.

Besonders Anwendung und Auslegung der Ergebnisse des Verkehrsmodells, mit denen der Ausbau gerechtfertigt werden soll, geben Anlass zu erheblichen Bedenken. Zudem ist nach wie vor nicht geklärt wie die höheren Verkehrsmengen auf das innerstädtische Straßennetz geleitet werden sollen. Dies wurde auf dem Erörterungstermin unter anderem von Prof. Harald Kipke, Verkehrsexperte an der TH Nürnberg, verdeutlicht.

Auch an der finanziellen Durchführbarkeit bestehen massive Zweifel. Ein Planfeststellungsbeschluss darf aber nur erlassen werden, wenn die Planung vom Vorhabenträger auch umgesetzt werden kann. Angesichts einer klaffenden Finanzierungslücke von mehr als der Hälfte der prognostizierten Kosten, dürfte das kaum gegeben sein – erst Recht nicht vor dem Hintergrund der Coronakrise. Eine ganze Reihe weiterer gravierender Mängel ergänzt das schiefe Bild. Zum Beispiel wurden bei den Prognosen zu den Luftschadstoffen erhebliche methodische Fehler festgestellt.

Der Vorstand des VCD Bayern hat daher einstimmig entschieden, gegen den der Stadt Nürnberg erteilten „Persilschein“ Rechtsmittel einzulegen. Die Klage wurde nun fristgerecht beim Verwaltungsgericht in Ansbach eingereicht. Die ausführliche Begründung folgt in den nächsten Wochen.

]]>
news-7133 Wed, 05 Aug 2020 21:33:58 +0200 Pressemitteilung zur Verkehrswende in Bamberg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-zur-verkehrswende-in-bamberg/ Neues Leben auf Bambergs Straßen - Verkehrswende geht alle an

Eine gelungene Verkehrswende hat die Bedürfnisse der Menschen als Ausgangspunkt. Dies vermissen wir in der aktuellen Diskussion, die sich allzu oft nur um den Verkehr als solchen dreht. Bedürfnisse wie Wohnen und die Nutzung der öffentlichen Flächen für soziales Leben werden zu selten berücksichtigt. Selbstverständlich gehören auch Gewerbe und Handel dazu, ebenso wie Ausbildung und Kultur. Und ja, wir brauchen Mobilität, um all dies verbinden zu können. Bei begrenzten Mitteln heißt es dabei, Kompromisse zu schließen und diejenigen Lösungen zu wählen, die die Bedürfnisse insgesamt am besten befriedigen.

Was unternehmen wir als Stadtgesellschaft aber, wenn die bestehenden Lösungen insgesamt nicht mehr befriedigen, insbesondere die Verkehrssituation immer wieder zu Kontroversen führt? Der Stadtrat beschloss 2017 einstimmig das Leitbild und die Ziele für den nächsten Verkehrsentwicklungsplan. Darin sind deutliche Veränderungen enthalten. Die Zahl der Wege, die zu Fuß, Rad oder Bus zurückgelegt werden, soll um etwa 50 % steigen, die Zahl der Wege mit dem KFZ soll um etwa 30 % sinken. Als VCD begrüßen wir, dass DER STADTRAT diesen Beschluss gefasst hat und fordern die Verantwortlichen auf, nun, über zwei Jahre später, endlich gemeinsam mit der Bürgerschaft die Umsetzung anzugehen.

Wir würden begrüßen, wenn die Stadt als einfachste Maßnahme endlich die Vorteile für die Bewohner*innen klar herausstellen und kommunizieren würde:

  • Höhere Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Straßen für lebenswertere Quartiere
  • Höhere Verkehrs- und soziale Sicherheit
  • Sozial gerechtere Mobilität
  • Gesundheitsvorsorge durch bessere Luftqualität weniger Lärm und mehr Bewegung
  • Klimaschutz durch CO2-Einsparung
  • Und besonders in den aktuellen Zeiten knapper privater und öffentlicher Mittel: Niedrigere Mobilitätskosten für die Bürger*innen – und auch für die Stadt!

Die Erfahrung anderer Städte zeigt, dass solch eine Verkehrswende auch für das lokale Gewerbe und insbesondere den Handel vorteilhaft ist. Auch für die Belieferung von Geschäften oder den Transport von Einkäufen gibt es viel bessere Ideen, als dies mit großen Fahrzeugen durchzuführen. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden dort oftmals auch zuerst als geschäftsschädigend bekämpft, um anschließend festzustellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Es gibt unzählige Beispiele, wie vermeintlich negative Effekte ins Positive umgekehrt werden konnten. In Bamberg zählen sicher die Fußgängerzone, die Sandstraße und die Gestaltung der Kettenbrücke dazu.

Doch in Bamberg ist noch viel zu wenig Fortschritt zu spüren. „Die Ziele der Stadt können mit der bisherigen Verteilung von Flächen und Finanzen im Verkehrsbereich nicht erreicht werden. Jede Veränderung wird als Angriff auf vermeintliche Besitzstände gewertet und zurückgewiesen. So kann eine Verkehrswende mit ihren positiven Wirkungen nicht erreicht werden“, so Andreas Irmisch vom Verkehrsclub Deutschland, der sich für umwelt- und sozial verträgliche Mobilität einsetzt. „Die Verkehrswende bewegt alle – und für ihr Gelingen müssen sich alle bewegen!“

Erfolgreiche Städte planen ihre Flächen daher so, dass zuerst Fußverkehr und Aufenthaltsqualität bedient werden, danach Rad- und öffentlicher Nahverkehr. Erst dann kommen die Flächen für KFZ-Verkehr. So können die Bedürfnisse insgesamt wesentlich besser befriedigt werden als aktuell. In der aktuellen Pandemiezeit könnte hinzukommen, dass Gastronomie und Gewerbe mehr offene Flächen beanspruchen, um ihre Waren und Leistungen anzubieten. Dies macht deutlich, dass die Flächenverteilung grundlegend überdacht werden muss.

]]>
news-7037 Mon, 20 Jul 2020 22:06:49 +0200 Bergstraße muss Fußwegeachse werden https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/bergstrasse-muss-fusswegeachse-werden/ Völlig unverständlich ist deshalb, dass CSU und SPD jetzt vereinbart haben, dass noch vor Ablauf der beschlossenen Probezeit von der Verwaltung Vorschläge für eine erneute Öffnung der Durchfahrtsmöglichkeiten in der Bergstraße erarbeitet werden sollen. Warum denn? Alle Häuser und Geschäfte können problemlos mit dem Auto erreicht werden. Entlang der Bergstraße und auf dem Albrecht-Dürer-Platz wurde bisher kein einziger Parkplatz umgewidmet. Und dies, obwohl es in unmittelbarer Nähe ein zu Fuß problemlos erreichbares schwach ausgelastetes Parkhaus gibt. Neu hinzugekommen ist außerdem eine große Tiefgarage unter dem neuen Museum an der Augustinerstraße. Es gibt somit keinerlei Mangel an Parkmöglichkeiten.

Die Abstandsregeln zu Coronazeiten erfordern, dass gerade in der Bergstraße den Fußgängern mehr Platz eingeräumt wird, als ihnen im Moment mit den schmalen verwinkelten Gehsteigen zugestanden wird. Dies ist vor allem auch wichtig, wenn der Tourismus in unserer Stadt wieder in Gang kommen soll. Der VCD Nürnberg fordert deshalb die vorhandenen Parkplätze entlang der Bergstraße und am Albrecht-Dürer-Platz ersatzlos einzuziehen und den gesamten Bereich zu einer verkehrsberuhigten Zone zu erklären. Auf keinen Fall darf es zu einer erneuten Öffnung für den Durchgangsverkehr kommen!

Damit würde nicht nur an einer entscheidenden Stelle der im Moment unbedingt nötige Platz für Fußgänger geschaffen. Auch nach Ende der Pandemie entstünde eine sehr attraktive Fußwegeachse vom Hauptmarkt über den Augustinerhof und den Weinmarkt hinauf zum Tiergärtner Tor und zur Burg. Vor allem zusammen mit der künftigen Promenade zum Hallertürlein wäre dies auch eine wesentliche Verbesserung für alle Bewohner.

]]>
news-7034 Sat, 18 Jul 2020 08:49:28 +0200 Innovation statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/innovation-statt-autobahn/ Das hat natürlich Auswirkungen auf die Mobilitätsbedürfnisse. Wenn Pendler zumindest nicht mehr jeden Tag an ihren Arbeitsplatz fahren oder zeitlich flexibler sind, werden die Verkehrsspitzen deutlich abgemildert werden. Wer fährt dann schon freiwillig zur Rush-Hour?

Andererseits stehen Stadt und Land vor großen Herausforderungen, was die Bewältigung der Coronafolgen und der damit verbundenen Einnahmeausfälle angeht. Da scheint es nachgerade absurd, wenn man für 700 Mio. Euro den Frankenschnellweg ausbauen will, nur um tägliche 1,5h Stau zu verringern. Stau, den es durch die Verbreitung innovativer Arbeitskonzepte bald gar nicht mehr geben muss.

]]>
news-7008 Wed, 15 Jul 2020 12:04:54 +0200 Kein Mammut- sondern Dinosaurierprojekt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/kein-mammut-sondern-dinosaurierprojekt/ Der einzige Grund für das Bauwerk, das mindestens 700 Mio. Euro verschlingen soll, ist ein von der Zeit längst überholtes „Haben wir schon immer gewollt.“ Alles andere ist vorgeschoben und bei genauer Betrachtung leicht zu durchschauen. Was da geplant ist, ist aber kein Mammutprojekt, sondern ein verkehrspolitischer Dinosaurier. Während weltweit Städte an Lösungen arbeiten, den Autoverkehr zu reduzieren, will Nürnberg ihn weiter hofieren. Das ist weder stadtplanerisch, noch haushaltstechnisch oder gar klimapolitisch verantwortbar.

Wer es ernst meint mit der Verkehrswende, sollte 2020 andere Gedanken haben, als sich an ein verlorenes Projekt zu klammern.

]]>
news-6995 Fri, 10 Jul 2020 20:49:29 +0200 Ferienaktion "Mein bester Weg" https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/ferienaktion-mein-bester-weg/ In der Corona-Zeit ist alles anders als üblich. Auch in den Ferien. Der Urlaub der Eltern ist oft schon aufgebraucht, es gibt kaum Ferien- und Sportprogramme. Schulfreie Tage sind auch nichts Besonderes mehr. Das könnte ganz schön langweilig werden.

Unser Vorschlag: Selbsthilfe in Gruppen.

Am einfachsten ist es, sich selbst mit anderen zusammenzuschließen. Vielleicht andere Kinder mitnehmen und im Wechsel die eigenen Kinder mitnehmen lassen. Möglicherweise hilft ein Verein bei der Organisation von Gruppen. Jugendliche können sich auch selbst zusammenschließen. Und dann?

Unser Vorschlag: Geografie live.

Warum nicht unsere Region genauer entdecken, weil keine weite Anfahrt nötig ist? Neue Wege suchen und finden, ein Ziel ansteuern ohne zum Auto zurück zu müssen: Wandern mit dem ÖPNV in der Region Landshut. Das Ganze wirklich selbst erleben, sich orientieren und mit Hilfe von Handy bzw. Karten den "besten Weg" finden.

So funktioniert die Ferienaktion:

Jede Gruppe bzw. Familie plant ihr eigenes Touren-Projekt an selbst gewählten Tagen. Dazu geben die einzelnen Seiten der Homepage www.wandern-oepnv-landshut.de verschiedene Anregungen.

Aktive Gruppen können sich mit Fotos, Berichten, Wegbeschreibungen bzw. dem Eintragen ihrer Tour in Outdoor-Active an der Verbesserung dieser Website beteiligen und so an der Verlosung von Preisen bei der Jahreshauptversammlung des VCD teilnehmen.

Es gibt Einkaufs- und Erlebnis-Gutscheine zu gewinnen.

]]>
news-6961 Sun, 05 Jul 2020 12:26:32 +0200 3. Nürnberger PopUp Radspur ein voller Erfolg - Lückenschluss in Bayreuther Straße überfällig https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/3-nuernberger-popup-radspur-ein-voller-erfolg-lueckenschluss-in-bayreuther-strasse-ueberfaellig/ PopUp-Radspuren sind kein Selbstzweck und auch kein Instrument, um Autofahrer zu ärgern. Mit ihnen können wir kurzfristig das erreichen, was über Jahre und Jahrzehnte versäumt wurde.

Während in Berlin die Devise gilt: „Eine Woche Planen, eine Woche Umsetzen“, tut sich Nürnberg noch schwer damit, sich auf solche Lösungen einzulassen. “Der Charme des Provisoriums ist ja gerade, dass man noch korrigieren kann, wenn etwas nicht wie erwartet läuft,” spricht der VCD den Verkehrsplanern Mut zu: „Mit der Aktion an der Bayreuther Straße haben wir gezeigt, was mit wenig Aufwand möglich ist.“ Viele zufällig vorbeikommende Radler haben das Angebot begeistert genutzt. Auch im Autoverkehr ist es nicht zu Stauungen gekommen.

Zwischen dem viel genutzten Radweg am Stadtpark, der neuen Fahrradstraße Rennweg und dem Rathenauplatz mit Verbindungen zu den Hochschulen und in die Altstadt müssen sich Radfahrer normalerweise auf der zweispurigen Hauptstraße zwischen schnellem Kfz-Verkehr und (z.T. illegal) parkenden Autos ihren Platz erkämpfen. Nicht wenige fühlen sich da auf dem Gehsteig sicherer – gefährden dort aber ihrerseits die Fußgänger.

Gerade in Coronazeiten hat der Radverkehr noch an Bedeutung gewonnen: Jede Fahrt, die mit dem Rad unternommen wird, stärkt das Immunsystem und ist aktiver Gesundheitsschutz. Viele Menschen haben in der Coronazeit das Fahrrad für sich als Verkehrsmittel entdeckt. Gleichzeitig belegen viele Studien, dass Luftverschmutzung u.a. durch Kfz-Abgase die Sterberate deutlich erhöht. Daher braucht es rasch sichere und attraktive Wege mit ausreichend Raum, um Abstand zu halten.

]]>
news-6906 Fri, 19 Jun 2020 11:42:56 +0200 Fast 4.500 Menschen fordern sichere Radspuren - Nürnberger Politik zu zaghaft und zu zögerlich https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fast-4500-menschen-fordern-sichere-radspuren-nuernberger-politik-zu-zaghaft-und-zu-zoegerlich/  

Denn das Rad gilt als das Verkehrsmittel der Stunde: Die Ansteckungsgefahr ist an der frischen Luft und aufgrund des Abstands geringer als im Öffentlichen Verkehr. Viele Menschen haben in der Coronazeit das Fahrrad für sich als Verkehrsmittel entdeckt. Gleichzeitig belegen viele Studien, dass dreckige Luft die Sterberate deutlich erhöht. Radverkehr verursacht im Gegensatz zum Autoverkehr weder Treibhausgase noch Luftschadstoffe. 

Allerdings klaffen im Nürnberger Radwegenetz gefährliche Lücken und viele Wege sind zu schmal, um den vorgegebenen Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern einzuhalten. Bevor sich die Radler auf ihren Wegen drängen, sollte der verfügbare Platz sinnvoll genutzt werden. Städte wie Berlin, Stuttgart, Düsseldorf und auch München haben es vorgemacht und gezeigt, wie solche ‚Pop-up Bikelanes‘ aussehen können. Sie schaffen eine sichere sowie attraktive Radinfrastruktur und bieten somit einen Anreiz vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Deswegen hat der VCD Kreisverband eine Onlinepetition ins Leben gerufen, die inzwischen fast 4.500 Unterstützer gefunden hat.

Die vom Verkehrsausschuss jetzt beschlossene Fahrradspur auf einem Teilabschnitt der Rothenburger Straße ist ein sinnvoller erster Schritt, dem aber rasch weitere folgen müssen. Sonst drängt sich der Verdacht einer Alibistrecke auf. Pop-Up Radspuren sind aber kein Selbstzweck, sondern können eine rasche Verbesserung an kritischen Stellen schaffen. Dies ist auch kurzfristig zur Gefahrenabwehr erforderlich!

Der VCD fordert vor allem Lückenschlüsse, die rasch ein attraktives Gesamtnetz für den Radverkehr schaffen. So sieht er in der Petition u.a. für folgende Strecken dringenden Handlungsbedarf:

  1. Bayreuther Straße zwischen Rathenauplatz und Nordostbahnhof auf beiden Seiten, da die vorhandene Infrastruktur lückenhaft und unsicher ist.
  2. Entlang des gesamten Altstadtrings, da dort viele Menschen mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sind und es immer wieder eng wird.
  3. Am Plärrer, dort fehlen an vielen Stellen Radverkehrsanlagen komplett oder die bestehenden Anlagen führen zu Konflikten mit dem Fußverkehr. Von den vielen Fahrspuren für den Autoverkehr kann problemlos je eine umgewidmet werden.
  4. Rothenburger Straße zwischen Oberer Kanalstr. und Fuggerstraße. Hier muss vor allem im Bereich der Bahnunterführung mehr Raum durch Umwidmung einer Kfz-Spur geschaffen werden. Die bereits geplante Maßnahme sollte dringend umgesetzt werden.
  5. Fürther Straße auf ganzer Länge, da der Radweg - wo vorhanden - keine ausreichende Breite und Sicherheit bietet. Die Stadt Fürth denkt bereits über eine Radspur auf der Nürnberger Straße nach.
  6. Maximilianstr. zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Fürther Straße. Hier wäre auch eine gemeinsame Umweltspur für Busse und Radverkehr zu überlegen.

Der VCD erkennt zwar an, dass kurzfristig sichere Lösungen an Kreuzungen schwieriger sind als auf der freien Strecke. Er kann die daraus gezogenen Schlüsse aber nicht nachvollziehen: Das kann doch nicht ernsthaft der Grund sein, dann die Verhältnisse entlang der Straße nicht trotzdem zu verbessern? Andere Städte schaffen es ja schließlich auch. Und auch für Kreuzungen gibt es Lösungen, zumal es unsicherer als der Status quo gar nicht werden kann.

Im Wahlkampf hatten sich alle Parteien die Förderung des Radverkehrs auf ihre Fahnen geschrieben. Dafür ist jetzt der Moment! Anstatt sich auf dem heutigen Beschluss auszuruhen, ist die Stadt daher gefordert, die Bedingungen für Radler rasch und möglichst flächendeckend weiter zu verbessern. Dabei darf es ruhig auch etwas mehr Mut zu Provisorien sein – in einer Krise ist schnelles Handeln gefragt.

]]>
news-6885 Wed, 17 Jun 2020 21:44:36 +0200 VCD begrüßt 365 Euro-Ticket https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-365-euro-ticket/ Ein attraktives Grundangebot für den öffentlichen Nahverkehr kann zudem dazu beitragen, dass derzeitige Fahrkartenchaos zu vereinfachen. Wenn jedeR zum günstigen Preis fahren kann, erübrigen sich viele Sondertarife. Wir sind überzeugt, dass sich viele Haushalte so eine Karte zulegen werden, einfach um bei Bedarf unkompliziert mobil zu sein. Damit wird ein Teil der Kosten schon durch zusätzliche Kunden aufgewogen.

Das 365 Euro-Ticket für Nürnberg kann aber nur ein erster Schritt zur Verkehrswende sein. Der VCD fordert, den Geltungsbereich auf die gesamte Städteachse auszudehnen. Die aus den Nachbarstädten und -landkreisen zu vernehmenden Signale stimmen zuversichtlich, dass Nürnberg tatsächlich zur Modellregion werden kann.

Zusätzlich zum günstigen Fahrpreis muss natürlich auch das Angebot stimmen. Der Öffentliche Nahverkehr muss an vielen Stellen noch deutlich ausgebaut werden. Dies zeigt auch das Beispiel Wien, wo nach Einführung eines 365 Euro-Tickets stetig die Kapazitäten erhöht und das Netz erweitert werden. Der VCD erinnert auch an die zweite Säule des Wiener Modells: An den echten Kosten orientierte Parkgebühren machen den ÖPNV zusätzlich attraktiv und schaffen nebenbei auch weitere Einnahmen für die Kommune.

]]>
news-6818 Mon, 01 Jun 2020 11:26:32 +0200 Realitäten anerkennen - U-Bahnamt auflösen https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/realitaeten-anerkennen-u-bahnamt-aufloesen/ Die U-Bahn ist zweifellos ein leistungsfähiges und schnelles Verkehrsmittel. Sie eignet sich aber wenig für die flächenhafte Erschließung einer Stadt in der Größe Nürnbergs. Bei uns muss man zu oft umsteigen, da die 2 ½ U-Bahnlinien eben nur bestimmte Korridore bedienen können. Auf diese wird aller Verkehr gezogen. Eine umsteigefreie Straßenbahnfahrt kann aber deutlich attraktiver sein. Da unterwegs Wege- und Wartezeiten entfallen, ist auch die Reisezeit konkurrenzfähig. Hier gibt es noch erheblichen Ausbaubedarf!

Wenn die Experten zum wiederholten Mal erklären, dass es im Stadtgebiet einfach keine wirtschaftlichen U-Bahnen mehr geben wird, so müssen diese Signale gehört werden. Wenn die teure Verlagerung in den Untergrund nicht geht, so muss der Verkehrsraum an der Oberfläche neu verteilt werden. Gut gestaltet kann dies zum Gewinn für alle werden. Vor allem: Ein Kilometer Straßenbahn kostet nur ca. 20% von einem Kilometer U-Bahn.

Der VCD fordert die Stadtspitze auf, das von der Zeit überholte U-Bahnbauamt aufzulösen oder in ein breiter aufgestelltes Schienenausbauamt zu überführen. Es kann nicht angehen, das hier Projekte erfunden werden, nur um ein Amt zu beschäftigen, während anderswo die Planungskapazitäten fehlen.

Die Methodik der Standardisierten Bewertung kann sicher diskutiert werden. Aber auch auf dieser aktuell gültigen Fördergrundlage gibt es im Stadtgebiet etliche Ausbaumaßnahmen, die man längst hätte angehen können. Allen voran wird der Stadt von ihren Gutachtern seit den 1990er Jahren eine Straßenbahn durch die Altstadt empfohlen. Im seit 2012 in der Schublade liegenden Nahverkehrsentwicklungsplan wird für die Verbindung zwischen Hallertor und Laufer Tor ein überragender Nutzenfaktor von über 4,0 prognostiziert.

Statt sich weiter als glücklose Maulwürfe zu versuchen, sollten die Stadträte am Boden bleiben und das Naheliegende tun.

]]>
news-6741 Fri, 15 May 2020 15:16:46 +0200 Petition: PopUp BikeLanes für Nürnberg! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/petition-popup-bikelanes-fuer-nuernberg/ Deswegen fordert der VCD Nürnberg ihre Errichtung auch in unserer Stadt. Am dringendsten ist der Abschnitt zwischen Rennweg und Rathenauplatz auf der Bayreuther Straße. Er schließt eine Lücke ohne Fahrradweg und setzt eine ohnehin geplante Maßnahme schneller um. Wir fordern in einer Online-Petition schnelles Handeln der Verantwortlichen um den neuen Oberbürgermeister Marcus König.

Weitere wichtige Maßnahmen wären:

  1. Entlang des gesamten Altstadtrings, da dort viele Menschen mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sind und es immer wieder eng wird.
  2. Am Plärrer, dort fehlen an vielen Stellen Radverkehrsanlagen komplett oder die bestehenden Anlagen führen zu Konflikten mit dem Fußverkehr. Von den vielen Fahrspuren für den Autoverkehr kann problemlos je eine umgewidmet werden.
  3. Bayreuther Straße zwischen Rennweg und Nordostbahnhof auf beiden Seiten, da die vorhandene Infrastruktur lückenhaft und unsicher ist.
  4. Rothenburger Straße zwischen Oberer Kanalstr. und Fuggerstraße. Hier muss vor allem im Bereich der Bahnunterführung mehr Raum durch Umwidmung einer Kfz-Spur geschaffen werden. Die bereits geplante Maßnahme sollte dringend umgesetzt werden.
  5. Fürther Straße auf ganzer Länge, da der Radweg - wo vorhanden - keine ausreichende Breite und Sicherheit bietet.
  6. Maximilianstr. zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Fürther Staße. Hier wäre auch eine gemeinsame Umweltspur für Busse und Radverkehr zu überlegen.

Darüber hinaus sollten im gesamten Stadtgebiet diese und andere Maßnahmen geprüft werden, um kurzfristige Verbesserungen für den Radverkehr zu erzielen.

]]>
news-6701 Thu, 07 May 2020 21:41:52 +0200 Verkehrspolitik in Zeiten von Corona https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrspolitik-in-zeiten-von-corona/ Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat!

Der ökologische Verkehrsclub VCD möchte wendet zu Beginn Ihrer neuen Amtsperiode mit einem dringlichen Anliegen an Sie:

In Nürnberg gab es in letzter Zeit eine Reihe guter und sinnvoller erster Schritte in Richtung Verkehrswende: In der Altstadt gab es Verkehrsberuhigungen - wenn auch nur probehalber -, ein Parkraumbewirtschaftungskonzept wurde beschlossen, mehr Geld für den Radverkehr und die Tariferhöhungen für den ÖPNV dieses Jahr ausgesetzt.

Dies reicht zwar bei Weitem nicht aus für einen klimaverträglichen und nachhaltigen Stadtverkehr. Aber der Wille wurde sichtbar, umweltverträgliche Verkehrsmittel stärker zu fördern und nicht mehr nur einseitig den Autoverkehr zu bevorzugen. Aber jetzt könnten diese guten Ansätze zunichte gemacht werden. Sicher ist man vor Ansteckung im eigenen Auto besser geschützt als in einer überfüllten U-Bahn. Aber trotzdem wäre es fatal, wenn jetzt wieder die Innenstadt verstärkt und zu Lasten der Fußgänger und Radfahrer durch Autoverkehr geflutet werden würde. Nach wie vor reichen weder die Straßenflächen noch die Parkplätze aus, um dann den Ansturm zu bewältigen. Das kann im urbanen Raum auch nie der Fall sein.

Man darf auch die Schadstoffproblematik nicht vergessen: Es darf nicht sein, dass die geringen Verbesserungen durch die NO2-Belastung wieder zunichte gemacht werden. Und aus Bergamo und New York weiß man, dass die Feinstaubbelastung maßgeblich zu einer Verschlimmerung der Folgen einer Corona-Erkrankung beiträgt. In Fachkreisen wird sogar diskutiert, ob sich damit nicht auch die Ansteckungsgefahr erhöht. Die geltenden Feinstaubgrenzwerte sind viel zu hoch angesetzt; auch wenn diese in Nürnberg eingehalten werden, ist es aus Gründen der Gesundheitsfürsorge erforderlich, diese weiter zu drücken.

Nürnberg darf nicht erneut mehr Autoverkehr zulassen. Im Gegenteil: Es hängt viel davon ab, dass die Menschen auch in nächster Zeit verstärkt auf umweltverträgliche Verkehrsmittel umsteigen. Überfüllte öffentliche Verkehrsmittel sind - bereits ohne Corona - ein Problem! Dem muss man vor allem durch ein erweitertes Angebot begegnen. Natürlich kostet das Geld. Schon aus sozialen Gründen sind Tariferhöhungen aber keine Option. Der ÖPNV erzeugt einen hohen Nutzen für die gesamte Stadt und muss aus anderen Töpfen finanziert werden.

Überfüllte öffentliche Verkehrsmittel kann man besonders auch durch gezielte Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs vermeiden. Gerade jetzt brauchen diese deutlich mehr Platz, um den nötigen Abstand wahren zu können und um ein zügiges Vorankommen zu ermöglichen. Viele Städte auf der ganzen Welt (Berlin, Wien, Brüssel, Mailand, New York, Paris etc.) zeigen, wie man schnell und günstig mehr Platz schaffen und den Fuß- und Radverkehr fördern kann. Provisorische Lösungen können dabei auch als Versuch für langfristige Lösungen genutzt werden.

Die geplante verbesserte Förderung des Radverkehrs darf nicht den aktuell knappen Kassen zum Opfer fallen. Im Gegenteil: die Haushaltsmittel für nachhaltige und gesunde Mobilität müssen gerade jetzt erhöht werden. Aber vor allem ist in den zuständigen Ämtern für Personal zu sorgen, damit zügig geplant und umgesetzt werden kann.

Wir sind guter Dinge, dass der neue Stadtrat und die Stadtregierung so weitsichtig sein werden, die Verkehrspolitik der nächsten Jahre an diesen Prämissen auszurichten. Niemand, der sich ernsthaft mit Verkehrsproblemen befasst, kann Tendenzen "zurück ins Auto" befürworten. Daran wird der neue Stadtrat sich in den nächsten 6 Jahren messen lassen müssen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei.

]]>
news-6580 Fri, 24 Apr 2020 09:45:57 +0200 Saubere Luft statt heißer Reifen am Dutzendteich https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/saubere-luft-statt-heisser-reifen-am-dutzendteich/ Kinder dürfen nicht auf ihre Spielplätze, die Großeltern im Pflegeheim müssen verzweifelt alleine bleiben und man darf noch nicht einmal die nächsten Verwandten besuchen? Niemand weiß, wann diese Einschränkungen gelockert werden können, aber mindestens bis Anfang Mai wird dies so bleiben. Jegliche Veranstaltungen sind untersagt, selbst das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist faktisch außer Kraft.

Und in diese Situation will ein Motorsportclub eine Sondererlaubnis für ein Autorennen im Sommer? Ein „Event“, für das große Teams aus dem In- und Ausland einreisen müssten. Auch ohne Zuschauer ergeben allein Fahrer und Monteure die Menschenmenge einer mittleren Großveranstaltung, bei der es garantiert nicht die nötigen Mindestabstände geben kann.

Die im Bündnis Nürnberg for Future organisierten Umwelt- und Klimainitiativen respektieren, dass es zur Eindämmung der Corona-Pandemie Beschränkungen unserer Freiheitsrechte geben muss. Gerade deshalb können wir nicht verstehen, warum eine Ausnahmegenehmigung ausgerechnet für ein Autorennen erteilt werden sollte. Es sollte unstrittig sein, dass unmittelbar und mittelbar auch heute schon durch die für das Klima schädlichen Handlungsweisen jährlich weit mehr Menschen sterben, als dies durch Corona der Fall ist. Dazu gehören auch Autorennen! Frank Braun vom Verein BluePingu: „Der Norisring ist zur Bewältigung der Krise sicher nicht systemrelevant und trägt ganz im Gegenteil mittelbar zum Verlust von Leben bei.“ 

Wenn wir es wirklich ehrlich meinen mit unserer Sorge um das Leben unserer Mitbürger*innen, darf dieses Rennen nicht stattfinden!

Weitere gute Gründe, dass dieses Rennen heuer keinesfalls stattfinden darf: 

  • Das dann abgesperrte Gelände am Dutzendteich wird dringend als Naherholung gebraucht, vor allem, solange weiter entfernt liegende Erholungsgebiete wegen der Mobilitäts­einschränkungen unerreichbar sind. 
  • Viele Familien und Heimbewohner sind auf Ihre Zimmer und Wohnungen angewiesen und könnten nicht ausweichen. Bisher sind viele Nürnberger*innen bewusst am Renn-Wochenende dem Dauerlärm entflohen. Urlaub wird diesen Sommer aber so gut wie nicht möglich sein.
  • Die Schwere eine Corona-Erkrankung und das damit verbundene Todesrisiko, hängt auch mit der Stärke der Luftverschmutzung zusammen. Dies mussten Wissenschaftler*innen anhand der in Bergamo und in den USA gemessenen Werte feststellen. Vor allem NO2 und Feinstaub scheinen einen großen Einfluss zu haben. Und da wollen einige Uneinsichtige nur zum Spaß die Luft mit noch mehr Abgasen und Bremsabrieb „bereichern“?
  • Es wird mit Sicherheit Zaungäste, Hobbyfotograf*innen und sonstige Interessierte geben, die eine ständige Polizeiüberwachung des Geländes notwendig machen. Das Risiko von Versammlungen und die möglichen Polizeimaßnahmen sind unnötig und nicht zielführend in der Corona-Zeit. 

„Der Autoverkehr hat bei uns eine viel zu hohe Bedeutung, er muss dringend reduziert werden“, so Berthold Söder vom Verkehrsclub Deutschland: „‚Autofahren nur zum Spaß‘ ist mit einer aus Umwelt- und Klimagründen dringend notwendigen Verkehrswende unvereinbar.“ Das Bündnis Nürnberg for Future appelliert daher an die Verantwortlichen, auch und gerade angesichts der Corona-Krise die Prioritäten für die Stadtbewohner*innen, für die städtische Umwelt und den Klimaschutz richtig zu setzen.

]]>
news-6554 Thu, 16 Apr 2020 12:22:25 +0200 Solidarische Mobilität während der Krise https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/solidarische-mobilitaet-waehrend-der-krise/ Die Zahl der Radfahrer und Fußgänger steigt derzeit: Viele versuchen nun, Busse und Bahnen zu meiden. Als Alternative für Strecken bis 20 Kilometer entdecken Viele das Fahrrad neu. Kurze Wege werden zu Fuß zurückgelegt. Gleichzeitig ist es ein Bedürfnis der Menschen, ab und zu die eigenen vier Wände zu verlassen. Für viele Sportler sind Laufen und Radfahren nun die einzigen verbliebenen Trainingsmöglichkeiten.

Der Verkehrsclub Deutschland appelliert daher an alle Autofahrer, beim Parken verstärkt Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Wenn die Fuß- und Radwege zugeparkt sind, können die erforderlichen Mindestabstände bei Begegnungen nicht eingehalten werden. Erneut zeigt sich, dass viele Wege ohnehin zu schmal geplant wurden.

Das in Nürnberg von Bürgermeister Vogel verfügte Aussetzen von Parkgebühren hält der VCD für ein falsches Signal. Auch wenn derzeit die Umweltbelastung durch den Verkehr deutlich geringer ist, sollte auch die soziale Komponente nicht vernachlässigt werden. Der VCD lehnt daher eine einseitige Förderung für Autofahrer ab: Sichere Mobilität muss für alle gleichermaßen gewährleistet werden.

Positive Beispiele zeigen, dass Alltagsmobilität auch in der Krise jenseits des Autos sicher und komfortabel funktioniert: So können z.B. in Augsburg und im Ruhrgebiet die Leihräder die erste halbe Stunde kostenfrei genutzt werden. In Berlin werden nun weniger genutzte Fahrspuren zu Pop-Up Radspuren umgewidmet, um dem steigenden Radverkehr angemessenen Raum zu bieten. Der alternative Verkehrsclub bedankt sich ausdrücklich bei der VAG und ihren Mitarbeitern, die den Betrieb weiter mit gutem Takt aufrecht erhalten. Damit ist meist ausreichend Platz in den Fahrzeugen.

Mit Blick auf die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen gilt es, die vielfältigen Angebote und kurzen Wege in Stadt und Region so gut wie irgend möglich zu erhalten. Kleine Betriebe, Läden, Gastronomie, aber auch Kulturstätten kämpfen ums Überleben. Jeder sollte prüfen, wie er seinen Teil beitragen kann: Viele Produkte können geliefert werden, Speisen werden zum Mitnehmen angeboten und Gutscheine sorgen schon jetzt für dringend benötigte Einnahmen. Kleinräumiges Wirtschaften trägt auch zur Vermeidung langer Transportwege bei. Der VCD empfiehlt daher: Kaufen Sie jetzt möglichst lokal ein, damit Sie es auch morgen wieder tun können.

]]>
news-6113 Tue, 10 Mar 2020 15:10:03 +0100 VCD unterstützt die Forderungen von Fridays for Future https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-unterstuetzt-die-forderungen-von-fridays-for-future/ In dem Forderungskatalog der Fridays for Future nehmen Verkehrsthemen eine wichtige Rolle ein.

Gerade bei der Gestaltung der Mobilität haben die Kommunen große Gestaltungsspielräume – und hat Nürnberg zuletzt wenig Mut bewiesen. Die Forderungen der FFF sind eine klare Ansage, wie zukunftsfähige Verkehrspolitik aussehen kann und muss.

Prägnantestes Beispiel ist immer noch der geplante kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs. Ein sofortiger Stopp der Ausbaupläne steht für die Klimaschützer zu Recht an vorderster Stelle. Im Sinne der notwendigen Verkehrs- und Klimawende muss es darum gehen, das Areal und die gesamte Stadt den Menschen zurückzugeben und die Mobilität möglichst verträglich zu organisieren. Mehr dazu? Siehe unsere Vorschläge einer urbanen Gestaltung der Straßenachse.

Solange die Stadt an dem autobahnmäßigen Ausbau festhält, sind alle Bekenntnisse zum Klimaschutz leere Worthülsen! Hier werden die Weichen für die nächsten Jahrzehnte gestellt. Eine Stadtautobahn, die frühestens 2032 in Betrieb geht, löst weder heutige noch zukünftige Probleme. Wer es ernst meint mit der Verkehrswende, weiß, dass bis dahin große Teile des heutigen Autoverkehrs ersetzt werden müssen – dann könnte man im Tunnel vielleicht noch regionale Champignons züchten!

]]>
news-5767 Mon, 13 Jan 2020 20:56:00 +0100 Menschenwürde wiederherstellen! Vom Umbau kaputter Hauptverkehrsstraßen https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/menschenwuerde-wiederherstellen-vom-umbau-kaputter-hauptverkehrsstrassen/ Aber auch dort wird gewohnt, gearbeitet und halten sich Menschen im öffentlichen Raum auf. Diese Straßen sind mehr als reine Verkehrswege, sie sind wichtige Adern im Stadtkörper. Historische Bedeutung und aktuelle Nutzungsvielfalt kommen hier zusammen. Eine lebendige Stadt der kurzen Wege kann nur gelingen, wenn die Dominanz des motorisierten Kfz-Verkehrs gebrochen wird. Die Flächen müssen gerecht neu verteilt werden, denn sie gehören allen Menschen in der Stadt!

Gut hundert interessierte Zuhören waren bei unserer Veranstaltung mit Prof. Dr. Heiner Monheim. Vor dem Vortrag gab der Verkehrsexperte – und Mitgründer des VCD – ein Interview für Radio Z, das Sie hier nachhören können.

 

]]>
news-5576 Fri, 22 Nov 2019 19:45:35 +0100 Mobilität anders denken https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaet-anders-denken/ <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/nqs-qGgV8pw" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>

]]>