VCD LV Bayern https://bayern.vcd.org de_DE VCD LV Bayern Mon, 26 Jul 2021 18:51:20 +0200 Mon, 26 Jul 2021 18:51:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-8723 Sun, 11 Jul 2021 00:00:00 +0200 VCD-Beteiligung am Verkehrsentwicklungsplan https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-beteiligung-am-verkehrsentwicklungsplan/ Jetzt sind alle unsere Vorschläge online im Tool, wer möchte, kann sie ansehen und gerne bis zum 13. Juli per einfachem Klick im Tool unterstützen, an erster Stelle der Vorschlag zum autofreien Welterbe:

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/107-der-bereich-des-welterbes-in-bamberg-soll-autofrei-werden
 

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/229-regelmassige-erhebung-der-wegemangel-zur-schnellen-reparatur

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/228-neue-radinfrastruktur-deutlicher-markieren-und-schutzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/221-dynamische-busspuren-zur-beschleunigung-der-busse-einsetzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/217-gunstige-bustarife-fur-inhaber-innen-der-sozcard-bamberg

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/216-mobilitatsstation-aussere-lowenstrasse

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/214-einfuhrung-einer-flachendeckenden-parkraumbewirtschaftung

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/213-trennung-von-anwohnerparkausweisgebuhren-und-parkgebuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/212-kein-parksuchverkehr-mehr-durch-nachfragegerechte-variable-parkgebuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/211-stellplatzsatzung-aufheben-und-neu-fassen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/204-radschnellverbindungen-auch-durch-die-stadt-weiterfuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/203-klassifizierung-des-vorgeschlagenen-radwegenetzes-um-qualitaten-erganzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/202-kostentransparenz-von-mobilitatsmassnahmen-herstellen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/194-stadtische-mobilitatsgebuhren-an-vep-ziele-anpassen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/193-sicherere-radwegfuhrung-vor-rob-bahnhof-und-atrium

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/111-umstellung-auf-fussverkehrfreundliche-ampelphasen-nie-mehr-als-40-sekunden-rot

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/108-umweltverbund-im-zentrum-der-verkehrsanalysen-bei-bebauungsplanen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/92-fahrradknoten-sud-anbindung-stegaurach-und-klinikum

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/91-fahrradknoten-sud-anbindung-bug-und-pettstadt

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/90-fahrradknoten-sud-anbindung-bamberg-ost

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/89-fahrradknoten-sud-verbindung-zum-marienplatz

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/88-fahrradknoten-sud-kanalquerung

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/87-fahrradknoten-sud-zum-anschluss-des-landkreises-gesamtkonzept

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news-9005 Wed, 07 Jul 2021 11:48:00 +0200 Bürgerantrag gestartet: Stadt statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/buergerantrag-gestartet-stadt-statt-autobahn/ Ulrike Müller-Telschow von Artists for Future erläutert: „Wir können nicht hinnehmen, dass für ein Projekt mit so weitreichenden Auswirkungen auf Stadt- und Verkehrsentwicklung, Umwelt und Klima sich weder Bau- noch Umweltreferat zuständig fühlen. So fehlen der Öffentlichkeit die Informationen, um das Geplante überhaupt einordnen zu können.“

Gebaut würde am Frankenschnellweg frühestens in fünf Jahren. Da auch die Finanzierung längst noch nicht steht, ist es nur vernünftig, über Alternativen nachzudenken. Die Entwürfe der TH Nürnberg müssen öffentlich im Stadtrat diskutiert werden.

„Zahlreiche Städte machen inzwischen vor, wie man zeitgemäß mit dem Thema Mobilität umgeht. Aus einer urbanen Umgestaltung des derzeit vom Frankenschnellweg belasteten Raumes ergeben sich enorme Chancen, “ führt Marc Kücking, Vorsitzender des Vereins Baulust, aus. Kücking weiter: „Die Verhinderung des kreuzungsfreien Ausbaus ist kein Selbstzweck, wir brauchen ein großräumiges Verkehrskonzept, das (wenigstens) auch Fürth im Blick hat.“

Bernd Baudler, Vorsitzender des Nürnberger VCD ist zuversichtlich, dass die notwendigen rund 5.500 Unterschriften zusammenkommen: „Wir wollen einfach eine offene Diskussion darüber, was Nürnberg heute und in Zukunft braucht. Es sollte selbstverständlich sein, sich diese Fragen immer wieder aufs Neue zu stellen – nun helfen wir den Stadträten eben dabei.

Unterschriftenlisten zum Download sowie weitere Informationen gibt es im Internet auf:

https://buergerantrag-stadt-statt-autobahn.nuernberg4future.de und www.stattautobahn.de

Gedruckte Listen können auch im VCD-Büro oder im Klimacamp am Sebalder Platz abgeholt werden. Sie werden außerdem an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegen.

* Die Bayerische Gemeindeordnung enthält in Art. 18b ein Instrument der direkten Demokratie, um Kommunen dazu zu bringen, sich mit Anliegen zu befassen, die den Bürger*innen wichtig sind. Unterschreiben können alle wahlberechtigten Nürnberger*innen (einschließlich EU-Bürger*innen).

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news-8890 Sat, 29 May 2021 22:34:00 +0200 Prima Klima - Verkehrswende jetzt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/prima-klima-verkehrswende-jetzt/ Foto: Jürgen Liebenstein

Gemeinsam mit dem VCD waren ADFC, Landshut muss handeln, Landshut natürlich mobil, der Verein Autoteilen, Extinction Rebellion und mit ihrer besonderen Energie die Fridays for Future am Nachmittag auf der Ringelstecherwiese zusammengekommen. Nach einer eher kurzen Auftaktkundgebung machte sich ein langer Korso auf den Weg über Wittstraße, Luitpoldbrücke, Papierer- und Johannisstraße, Bismarckplatz und Neustadt bis zur Maximilian- und Niedermayerstraße und über Schützenstraße, Neustadt sowie durch das Balsgässchen und die Innere Münchner Straße wieder zurück zum Ausgangspunkt. Alle freuten sich, nach der langen Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen endlich wieder selbst aktiv werden zu können und der Forderung nach einer nachhaltigen Verkehrspolitik besonderen Nachdruck zu verleihen. 

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news-8662 Tue, 04 May 2021 10:36:55 +0200 Offener Brief: Straßenbahn in der Pirckheimer Straße https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-strassenbahn-in-der-pirckheimer-strasse/ Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat,

Der Verkehrsclub Deutschland ist erfreut darüber, dass die Stadt Nürnberg offenbar plant, den Straßenbahnbetrieb in der Pirckheimer Straße wieder aufleben zu lassen. Die Tram-Nordspange soll gemäß Vorlage im Verkehrsausschuss am 6. Mai von der Verwaltung geprüft werden, vor allem im Zusammenhang mit den Zuschüssen für die U3. Schon bei der Stilllegung im Jahr 2011 hat der VCD kritisiert, dass ohne diese Spange die Anbindung Richtung Knoblauchsland und Erlangen erheblich schlechter wird. Es ist widersinnig, die StUB zu bauen und gleichzeitig im Stadtgebiet neue Umsteigezwänge zu schaffen. Auch unsere Befürchtungen, dass die Geschäfte in der Pirckheimer Straße unter der Stilllegung leiden, haben sich bewahrheitet.

Die tangentiale Strecke in der Nordstadt ist eine gute Ergänzung, aber keinesfalls ein Ersatz für die dringend benötige Querung der Sebalder Altstadt. Diese Strecke hat nicht umsonst im Nahverkehrsentwicklungsplan 2012 ein überragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis erzielt. Für die VAG würde sich der Betrieb lohnen und ihr Defizit reduzieren. Mit dieser kurzen zentralen Strecke steigt die Attraktivität aller Straßenbahnäste deutlich an. Mittlerweile haben sich die Bedingungen sogar noch verbessert, da auch Abschnitte, die im Straßenraum geführt werden, förderfähig sind.

Im Mobilitätspakt bekennt sich die Stadt zum ÖPNV Netz 2030, in dem die Altstadttram eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig gibt es noch erhebliche Bedenken und Befürchtungen, was eine Straßenbahn in der Altstadt angeht. Diese müssen ernstgenommen werden, können aber durch eine gut gemachte Planung in vielen Fällen ausgeräumt werden. Im Gegenteil, viele Städte weltweit beweisen, welches enorme Aufwertungspotenzial moderne Straßenbahnen auch für den Stadtraum besitzen.

Es ist daher dringend erforderlich, jetzt in die Planung und Kommunikation für dieses Herzstück des künftigen Straßenbahnnetzes einzusteigen. Der Beschluss im kommenden Verkehrsausschuss sollte daher nicht nur einseitig die Pirckheimer Straße betrachten, sondern beide Querspangen. Allein der dazwischen liegende Burgberg sorgt schon dafür, dass diese auch bei der Erschließungswirkung nicht in Konkurrenz zueinander stehen.

Bitte machen Sie sich mit Ihrer Stimme dafür stark, dass der Prüf- und Planungsauftrag am 6. Mai so breit gefasst wird, dass eine Realisierung des ÖPNV Netzes 2030 angesichts der Vorlaufzeiten zeitlich überhaupt noch möglich ist.

Wir bieten Ihnen gerne an, sich zu diesem Thema mit uns auszutauschen, auch wenn dies derzeit leider nur per Videokonferenz möglich ist.

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news-8415 Wed, 14 Apr 2021 19:30:00 +0200 „Intelligent mobil im Wohnquartier“ https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/intelligent-mobil-im-wohnquartier/ An der Haustür entscheidet sich, auf welche Art wir mobil sind: Über 80 Prozent aller Wege beginnen oder enden am Wohnstandort. Ein attraktiv gestaltetes Umfeld erhöht die Akzeptanz für längere Fußwege um 70 Prozent. Bereits heute gibt es viele gute Beispiele in Deutschland und Europa, die eine klimafreundliche und stadtverträgliche Mobilität ermöglichen.

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) hat deshalb 2020 ein »Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität« ins Leben gerufen. Dabei wird ganz konkret an verschiedenen Projektstandorten mit Kommunen und Wohnungsunternehmen an der Weiterentwicklung von intelligenten und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen gearbeitet.

Beim nächsten „Fairkehr-Treff“ gibt es einen Vortrag und Informationen aus erster Hand. Am Mittwoch, 14.April um 19.30 Uhr wird Bernd Vilsmaier als Verantwortlicher aus der Projektregion München/Holzkirchen zugeschaltet.

Teilnahme online über Zoom nur mit Anmeldung unter: vcd-landshut@vcd-bayern.de

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news-8535 Mon, 12 Apr 2021 14:57:50 +0200 Bahnausbau muss lokalen Umweltverbund stärker fördern statt zu behindern https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/bahnausbau-muss-lokalen-umweltverbund-staerker-foerdern-statt-zu-behindern/ Die Forderungen des VCD Kreisverbands beziehen sich hauptsächlich auf die Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs bei den Planungen der Überführungen. Für den Busverkehr sind darüber hinaus keine Forderungen an die Deutsche Bahn erforderlich, da für alle Durchfahrten die Fahrbahnbreiten eingeplant wurden. Es ist bezeichnend, dass dies immer automatisch erfolgt und für den Fuß- und Radverkehr ausdrücklich dafür gearbeitet werden muss.

Die Forderungen des VCD sind in diesem Schreiben enthalten. Wer die Forderungen oder Teile daraus unterstützen möchte, darf gerne kopieren und die Einwendung persönlich an die im Schreiben genannte Stelle senden. Darin muss enthalten sein, inwiefern man selbst durch den Planungsmangel betroffen ist. Abgabefrist ist der 14. April!

Hier die Übersicht der Forderungen:

  1. Wir fordern daher, dass grundsätzlich für Überführungen bzw. Unterführungen je Richtung jeweils 2 m Wegbreite für Fußverkehr und 2 m Wegbreite für Radverkehr plus entsprechende Sicherheitsabstände geplant und gebaut werden. Die Breiten sind erforderlich, damit sich auf dem Fußweg zwei Personen mit eingeschränkter Mobilität begegnen können und damit auf dem Radweg zwei Radfahrende aneinander vorbeifahren können. Diese Forderung gilt jeweils explizit für
    1. EÜ Forchheimer Straße
    2. EÜ Münchner Ring
    3. EÜ Geisfelder Straße
    4. EÜ Moosstraße
    5. SÜ Pfisterbergbru?cke
    6. EÜ Zollnerstraße
    7. EÜ Memmelsdorfer Straße
    8. SÜ Kronacher Straße
    9. SÜ Emil-Kemmer-Straße (ohne Fußwege)
  2. Steigungen und Kurvenradien:

    1. Alle Kurvenradien für den Radverkehr betragen mindestens 10 m.

    2. Alle Steigungen auf Streckenabschnitten bis 65 m betragen maximal 6 %, bei längeren Abschnitten maximal 5 %.

  3. Die Wege müssen bei Dunkelheit gut beleuchtet sein, so dass sie jederzeit gefahrlos genutzt werden können.

  4. Wir schließen uns der Forderung der Stadt Bamberg nach einer SÜ Geisfelder Straße für den Fuß- und Radverkehr an.

  5. Für das Sperr- und Umleitungskonzepts fordern wir bereits jetzt, dass die Wegebeziehungen für die Verkehrsmittel des Umweltverbunds zu jedem Zeitpunkt mindestens genauso gut sind wie für den motorisierten Individualverkehr. 

  6. Wir fordern bereits für die Bauphase, dass die Anbindung des Bahnhofs für den Umweltverbund jederzeit bevorzugt erfolgt.

  7. Ergänzend hierzu fordern wir, dass die DB Netz AG die Stadt Bamberg in ihrem Bemühen unterstützt, den Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) neben dem Bahnhof einzurichten. Dies soll erfolgen durch:

    1. Frühzeitige Überlassung des Grundstücks

    2. Bevorzugte Berücksichtigung der Wege zum ROB während der Bauphase und in der Planung für den fertigen Ausbaustand.

  8. Wir fordern, dass die Lage des S-Bahnhalts überprüft wird, so dass er durch Lage und Gestaltung die Nutzung des Umweltverbunds maximal fördert.

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news-8534 Mon, 12 Apr 2021 14:56:40 +0200 VCD erfreut über Votum der BN-Mitglieder https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-votum-der-bn-mitglieder/ Gegen minimale Zugeständnisse im Vergleich hätte der Vorstand des BN einen wichtigen Hebel aus der Hand geben wollen. Zum Glück haben die Mitglieder Rückgrat bewiesen und das verhindert. Nun kann gerichtlich geklärt werden, ob die Stadt überhaupt befugt ist, am Frankenschnellweg de facto eine Autobahn zu planen.

Der ganze Ausbau ist und bleibt ein einziger Fehler, den es zu verhindern gilt. Die von der Stadt Nürnberg angebotenen kosmetischen Verbesserungen werden den Anforderungen an eine zeitgemäße Verkehrs- und Klimapolitik nicht gerecht.

Der VCD Kreisverband freut sich über die Zusage des BN-Vorstands, das Projekt politisch weiter verhindern zu wollen: Mit diesem klaren Ergebnis können wir gemeinsam mit dem Bund Naturschutz für bessere Lösungen zum Wohle der Menschen in Nürnberg eintreten. Wir setzen darauf, dass die Abstimmung viele Mitglieder wachgerüttelt hat, sich für die Verkehrswende zu engagieren. Der Frankenschnellweg ist der Lackmustest für eine nachhaltige Stadtpolitik.

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news-8528 Sat, 10 Apr 2021 13:32:09 +0200 Fahrradknoten Süd stößt auf Interesse beim virtuellen Ortstermin https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradknoten-sued-stoesst-auf-interesse-beim-virtuellen-ortstermin-1/ Die Wirkung von Verkehrsprojekten lässt sich am eindrucksvollsten in der tatsächlichen Umgebung erleben. Daher plante der Verkehrsclub Deutschland (VCD), das Konzept des Fahrradknotens Süd bei einem Ortstermin zu erläutern. In der dritten Welle der Pandemie wurde daraus ein virtueller Ortstermin mit Illustrationen und Bildern, anhand derer den Teilnehmenden (Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Bundestagsabgeordnete Lisa Badum und Andreas Schwarz, Stadträte Christian Hader und Heinrich Schwimmbeck, Wolfram Bellé vom Stadtplanungsamt, Markus Hammrich vom Landratsamt und ADFC-Vorstand Michael Schilling) verdeutlicht wurde, welche positiven Auswirkungen durch den Fahrradknoten Süd für die Mobilität erreicht werden könnten. Für den Radverkehr entstehen deutlich schnellere und damit attraktivere Verbindungen in die Stadt, die zu einem Umstieg vom Auto auf das Fahrrad motivieren. Gleichzeitig werden die Wege im Hain und am Adenauerufer vom Radverkehr zugunsten des Fußverkehrs entlastet.

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news-8440 Mon, 22 Mar 2021 20:29:10 +0100 Belegt: Frankenschnellweg zieht Verkehr in die Stadt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/belegt-frankenschnellweg-zieht-verkehr-in-die-stadt/ Unsere Mitglieder haben in großer Zahl Internet-Abfragen zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten gestellt. Hintergrund: Routenplaner wie Googlemaps beobachten genau die Verkehrslage (anhand von Handy-Standortmeldungen) und sortieren die Prioritäten ihrer Routenvorschläge sofort um. Mit dem aktuell coronabedingt geringeren Verkehr können wir die Situation eines ausgebauten Frankenschnellwegs (FSW) gut simulieren.

Der Vorschlag des Routenplaners zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Nürnberg-Süd  ist die jeweils schnellste Route. Und das ist häufig der FSW. D.h. wenn nur die geringste Verzögerung auf der Autobahn ist, legt der Routenplaner den Weg durch die Stadt. Andere Planer (z.B. ADAC) routen – wohl wegen der kürzeren Strecke – sogar immer über A73 und FSW durch die Stadt. Selbst wenn an den Rampen dicht ist, weichen diese Systeme eher auf andere Straßen aus, bevor sie den Autobahnring außen nehmen.

Die Stadt und der FSW sind faktische Entlastungsrouten für die Autobahnen außen. Die Abfragen lassen das bekannte Prinzip erkennen: „Wer Straßen baut, erntet Verkehr.“ Jede Streckenverbesserung führt zu Mehrverkehr. Am empfindlichsten reagieren die Router auf Zeit. Jeder weitere Ausbau von FSW, B4R, Höfener Str., Höfener Spange, Südwesttangente würde daher sofort ausgenutzt, um die Autobahn zu verlassen.

Bereits heute ist die Verbindung durch die Stadt viel zu gut. Selbst eine gutgemeinte Wegweisung hilft da nicht weiter – es muss der Widerstand der Strecke selbst erhöht werden. Ein kreuzungsfreier Ausbau wäre das Gegenteil davon.

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news-8431 Sun, 21 Mar 2021 18:02:29 +0100 Keine Nadelöhre für Fuß- und Radverkehr betonieren! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/keine-nadeloehre-fuer-fuss-und-radverkehr-betonieren/ Wir fordern von der Stadt, in ihrer Position gegenu?ber der Deutschen Bahn den Fuß-, Rad- und Busverkehr an erster Stelle zu berücksichtigen. Während dies für den ÖPNV und auch zum Vorteil des KFZ-Verkehrs durch die Fahrspuren bereits erfolgt ist, müssen auch die Fuß- und Radwege bei allen Kreuzungsbauwerken in beiden Richtungen mit einer Breite von je 2 m plus notwendigen Schutzabständen gebaut werden.

„Der Oberbürgermeister hat die Baumaßnahme zurecht als Jahrhundertbauwerk bezeichnet“ so der Vorsitzende Andreas Irmisch, „daher erwarten wir nun auch von der Stadt, dass insbesondere für die besonders sozial- und umweltverträglichen Verkehrsarten wie Fuß- und Radverkehr keine Nadelöhre betoniert werden, sondern sichere und leistungsfähige Wege.“ Nachdem sich in der Sondersitzung des Stadtrats zum Bahnausbau am 10.3.2021 alle großen Fraktionen für die Gleichbehandlung der Verkehrsarten ausgesprochen haben, fordern wir, dass für diese noch mangelhaften Querungen auch die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden:

  • Forchheimer Straße
  • Münchner Ring
  • Moosstraße
  • Geisfelder-/Nürnberger Straße
  • Memmelsdorfer Straße
  • Kronacher Straße

Auch beim Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) klemmt es noch. Die Forderung nach frühzeitiger Übergabe des Geländes bleibt selbstverständlich bestehen. Aber für die Zollnerunterführung besteht noch Klärungsbedarf. Wenn die Weiterentwicklung des Busverkehrs so kommt wie geplant und auch die Anbindung der Region mit dem ROB sich gut entwickelt, was ja sein Hauptzweck ist, kreuzen täglich mehr als 1.000 Busse die Fuß- und Radwege entlang des ROB. Ein Albtraum für die Verkehrssicherheit!

Der VCD hält es für dringend erforderlich, für den ROB einschließlich dem gesamten Bahnhofsvorplatz ein integriertes Flächennutzungskonzept mit einer zukunftsfähigen Wegführung für alle Verkehrsarten zu erstellen, bevor die wesentlichen baulichen Schnittstellen zum Bahnausbau beschlossen werden.

Bei 10 Jahren erwarteter Bauzeit hat das Sperr- und Umleitungskonzept hohe Bedeutung. Der Umweltverbund muss in dieser Zeit immer mindestens über genauso gute Verbindungen verfügen wie der motorisierte Individualverkehr, um die beschlossene Mobilitätswende zu erreichen bzw. gezielt herbeizuführen. Dazu fehlen jegliche Verpflichtung und Stellungnahme seitens Deutscher Bahn und der Stadt. Diese mahnt der VCD eindringlich an.

Der vollständige Text der VCD-Forderung findet sich im Schreiben an die Stadt Bamberg. Die Kernelemente sind auch in einer Pressemitteilung zusammengefasst.

Wenn Sie diese Forderungen unterstützen, senden Sie unser Schreiben als Anlage oder die Ihnen passenden Auszüge mit einem entsprechenden Text an bahnausbau@stadt.bamberg.de.

 

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news-8357 Mon, 08 Mar 2021 22:21:48 +0100 Deutsche Bahn signalisiert Gesprächsbereitschaft zum Bau des ROB – Stadt Bamberg muss nun aktiv werden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/deutsche-bahn-signalisiert-gespraechsbereitschaft-zum-bau-des-rob-stadt-bamberg-muss-nun-aktiv-werd/ Im Gespräch mit der Deutschen Bahn wurde unter anderem der zeitliche Zusammenhang der Bahn-Baumaßnahmen und des ROBs diskutiert. Demnach ist die Erneuerung der Zollner­unterführung nicht erforderlich, um den ROB zu bauen, sondern lediglich die Inanspruchnahme des Geländes während der Bauphase ist zu diskutieren. Wenn hier in Abstimmung mit der Stadt eine Ersatzfläche gefunden werden könnte, sei wohl auch ein früherer Bau des ROB denkbar.

Auch für andere Aspekte der Planung ist eine klare Stellungnahme der Stadt gegenüber der Bahn erforderlich. VCD und Bund Naturschutz fordern daher von der Stadt:

  • Vehementes Eintreten der Stadt für diese Flächenübernahmen, um einen frühen Bau des ROB zu erreichen.
  • Aufrechterhalten der Forderung, dass alle Querungen der Bahnlinie entlang von Straßen die Mindestbreiten für den nicht motorisierten Verkehr (2 m Fußverkehr, 2 m Radverkehr) aufweisen.
  • Verlangen der Fuß- und Radwegüberführung Gundelsheimer Straße, um die nordöstlichen Gebiete leistungsfähig und attraktiv für den Fuß- und Radverkehr an die Stadt anzubinden
  • Bebauung entlang des Abschnitts zwischen Pfisterbrücke und Moosstraße (Gleispark auf der Ostseite und Gewerbegebiet/Fuß-/Radweg auf der Westseite) zum Erhalt von gut erschlossenen Gewerbeflächen und gleichzeitig zur Ausweitung von unversiegelten Flächen, die das Innenstadtklima verbessern und Nutzflächen für die benachbarten Wohngebiete

Ebenso wie für die Planfeststellung fordern wir auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit an der Erarbeitung des Sperr- und Umleitungskonzepts. Der Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und Busverkehr muss dabei immer bevorzugt werden, damit eine gleichberechtigte und sozial gerechte Mobilität für alle insbesondere während der Bauzeit sichergestellt wird – und damit auch die Ziele des Verkehrsentwicklungsplans ins Visier genommen werden. "Jetzt ist die Zeit, den Umweltverbund massiv voranzubringen: ein frühzeitig verfügbarer ROB und insbesondere für den nichtmotorisierten Verkehr ausgebaute Querungen sind dafür die wesentlichen Bausteine" meint dazu Andreas Irmisch vom Verkehrsclub Deutschland.

Damit soll die Erreichung der Mobilitäts- und Umweltschutzziele Bambergs gefördert werden. Martin Bücker vom Bund Naturschutz fordert daher von der Stadt, „dass sie die Gleisparkflächen für ein gutes Stadtklima und die Nutzung als Naherholungsflächen sichert."

Neben der Stadt können und sollen natürlich auch alle betroffenen Privatpersonen ihre Forderungen zu Planänderungen geltend machen. Dies erfolgt gegenüber der Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth und zusätzlich der Stadt Bamberg unter bahnausbau@stadt.bamberg.de.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Andreas Irmisch                                 Martin Bücker
Vorsitzender                                       Vorsitzender

0951-2975 120                                   0951-52990

bamberg@vcd.org                              bamberg@bund-naturschutz.de

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news-8310 Fri, 26 Feb 2021 13:12:48 +0100 Öffnung der Bergstraße ist kurzsichtiger Aktionismus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/oeffnung-der-bergstrasse-ist-kurzsichtiger-aktionismus/ Wenn eine mit breiter Bürgerbeteiligung erzielte Lösung nach kurzer Zeit wieder eingezogen wird, braucht es dafür gute Gründe – und ein überzeugendes Alternativkonzept. Jetzt einfach ‚Posten wieder raus ‘ ist billiger Populismus nach dem Motto, wer am Lautesten schreit, bekommt seinen Willen. Solche Entscheidungen auf Zuruf sind das genaue Gegenteil von verantwortungsvoller Verkehrspolitik. Viele Anwohner und Besucher der Altstadt werden unter dieser unnötig überstürzten Aktion zu leiden haben.
Vorliegend soll nur die Öffnung der Autodurchfahrt ohne irgendwelche verkehrsberuhigenden Maßnahmen beschlossen werden soll. Die zwingend dazu gehörende Umgestaltung soll auf kommende Beschlüsse – ohne Terminierung! – verschoben werden. Dabei haben Erfahrungen am Weinmarkt gezeigt, dass die zeitgleiche Realisierung von Gestaltungsmaßnahmen erforderlich ist, um Akzeptanz zu erreichen.
Der VCD fordert die Stadträte auf, die Behandlung der Vorlage zu vertagen, bis die Maßnahme – anhand konkreter Gestaltungspläne – in ihrer Gesamtheit überhaupt beurteilt werden kann.

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news-8040 Mon, 25 Jan 2021 12:03:46 +0100 Tempo 30 vor der Schule – bald auch in Eichendorf ? https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/tempo-30-vor-der-schule-bald-auch-in-eichendorf/ In der Straßenverkehrsordnung gibt es seit einigen Jahren die Vorschrift, dass u.a. vor Schulen die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Regel auf 30 km/h beschränkt werden soll, auch auf Hauptverkehrsstraßen. Leider wird diese Regelung von den zuständigen Behörden in vielen Fällen nicht umgesetzt. So auch in Eichendorf, wo eine Staatsstraße an der Grund- und Mittelschule vorbeiführt.

Zuständige Straßenverkehrsbehörde für die Aufstellung einer Geschwindigkeitsbeschränkung ist hier das Landratsamt Dingolfing-Landau. Hans Aigner, Vorstandsmitglied beim Kreisverband Landshut/Dingolfing-Landau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat deshalb bei Landrat Werner Bumeder beantragt, die Pfarrkirchener Straße im Bereich vor der Schule auf 30 km/h zu beschränken.

Tempo 30 vor der Joseph-von-Eichendorff-Grund- und Mittelschule würde den Schulweg für die Kinder deutlich sicherer machen und den Schulweghelfern ihre Tätigkeit wesentlich erleichtern, so Aigner.

Tempo 30 bringt einen erheblichen Sicherheitsgewinn. Wo ein Autofahrer mit Tempo 30 gerade noch anhalten kann, hat er mit Tempo 50 noch nicht einmal zu bremsen angefangen. Ein Aufprall bei diesem Tempo führt bei einem Fußgänger zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

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news-8030 Fri, 22 Jan 2021 10:54:37 +0100 Wenden statt im Kreis fahren: VCD spricht sich gegen Neuauflage des Norisrings aus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/wenden-statt-im-kreis-fahren-vcd-spricht-sich-gegen-neuauflage-des-norisrings-aus/ Nürnberg hat als Stadt der Menschenrechte auch eine globale Klimaverantwortung. Hier im Sinne der weltweiten Opfer der Klimaveränderungen voranzugehen ist nur konsequent. Mit dem heutigen Wissen darf man nicht mehr zurück zu fallen in eine Zeit, in der man sich mit dem Auto grenzenlose Freiheiten erhofft hat.

In Punkto Verkehrswende hat Nürnberg viel aufzuholen, andere Städte wie z.B. Kopenhagen und Wien sind viel weiter. Es erfordert neben dieser Erkenntnis noch viel Mut an der Stadtspitze, hier die Weichen richtig zu stellen. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass unsere Mobilität nach der Pandemie anders zu gestalten ist als vorher, z.B. bei den Hygienekonzepten im öffentlichen Nahverkehr und bei der Aufteilung des Verkehrsraums, der immer auch öffentlicher Raum ist.

Gerade im Mobilitätssektor gibt es viele technische Innovationen. Durch Autorennen, die eine Antriebstechnologie von gestern glorifizieren, werden heute jedenfalls keine Arbeitsplätze mehr geschaffen.

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news-8017 Mon, 18 Jan 2021 11:18:14 +0100 Klimaentscheid Landshut - auch der VCD ist dabei https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/klimaentscheid-landshut-auch-der-vcd-ist-dabei/ Auch der VCD unterstützt dieses Bürgerbegehren für den “Klimaplan Landshut” und fordert zum Unterschriftensammeln auf. Näheres ist hier zu finden.

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news-7963 Tue, 05 Jan 2021 22:03:52 +0100 U1-Sperrung: Chaos verhindern – Pop-Up-Busspur und mehr S-Bahn wagen! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/u1-sperrung-chaos-verhindern-pop-up-busspur-und-mehr-s-bahn-wagen/
  • Errichtung einer durchgehenden „Pop-Up-Busspur“ für die Ersatzbusse
    Pünktlichkeit ist grundlegend für einen guten Ersatzverkehr. Denn: Schon bei kleinsten Verzögerungen kann es an den Enden zu großen Fahrgastansammlungen kommen. Die Folge sind überfüllte Busse, welche nicht nur weitere Verspätungen verursachen, vor allem wären die zurzeit so wichtigen Mindestabstände nicht einhaltbar. Zudem verursachen Verspätungen Mehrkosten bei der VAG, da diese dadurch gezwungen ist, mehr Busse einzusetzen. Um das zu verhindern und um das hohe Busaufkommen zu bewältigen, braucht es für den Zeitraum der U-Bahn-Sperrung eine durchgängige „Pop-Up-Busspur“ für den Schienenersatzverkehr. Dieses Instrument kommt bereits in Berlin bei der Sperrung der U1/U3 erfolgreich zum Einsatz. Sie wäre außerdem ein wichtiges Zeichen für die Bevorrechtigung des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.
  • S-Bahn-Taktverdichtung zwischen Fürth und Nürnberg
    Da zudem eine Verlagerung des Fahrgastaufkommens von der U- auf die S-Bahn zwischen Fürth und Nürnberg zu erwarten ist, bietet sich eine Taktverdichtung der S1 von zwei auf drei Züge pro Stunde an. Möglich wäre beispielsweise eine Verlängerung der S1-Verstärkerzüge zwischen Lauf und Nürnberg nach Fürth. So kann trotz U-Bahn-Sperrung ein attraktives Schienenangebot zwischen beiden Städten bereitgestellt und der Ersatzverkehr auf der Straße entlastet werden. Die VAG sollte über das Angebot entsprechend informieren.
  • Der VCD-Kreisverband Nürnberg fordert den Nürnberger und Fürther Stadtrat auf, sich zeitnah für diese Maßnahmen einzusetzen. Sie sind im Interesse des Gesundheitsschutzes für Personal und Fahrgäste unumgänglich.

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    news-7900 Sun, 13 Dec 2020 08:07:00 +0100 VCD begrüßt Vorstoß zur autofreien Altstadt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-vorstoss-zur-autofreien-altstadt/ Die Verbindung ist aber nicht nur für Fußgänger von der ÖPNV-Drehscheibe Hauptbahnhof und für Touristen wichtig. Sie stellt auch eine wichtige innerstädtische Route für den Radverkehr dar. Daher ist es richtig, dass in der Königsstraße auch weiter mit dem Rad gefahren werden kann. Es wäre zu prüfen, ob nicht statt eines vollständigen Umbaus kurzfristig die jetzige Fahrbahn als Fahrradstraße (Kfz-Verkehr nur für Anlieger frei) ausgewiesen werden kann. Mit den seitlichen Parkstreifen entfällt auch der Parksuchverkehr an dieser Strecke.

    Die Straße trifft am Hallplatz auf den „inneren Fahrradring“, der über den Kornmarkt und Weißen Turm zum Unschlittplatz sowie über Theatergasse und Peter-Vischer-Str zur Insel Schütt und weiter zum Hans-Sachs-Platz entsprechend aufgewertet werden sollte. Auch hier kann durch Reduzierung von Parkstreifen und Kfz-Verkehr Raum für Fußgänger und Radfahrer gewonnen werden.

    In der Altstadt sollte mittelfristig nur der Anwohner- und Lieferverkehr und die Zufahrt zu Parkhäusern mit dem Auto möglich sein.

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    news-7754 Tue, 24 Nov 2020 06:50:07 +0100 Innovation statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/innovation-statt-autobahn-1/ Auf der anderen Seite stehen Stadt und Land vor großen Herausforderungen, was die finanziellen Folgen der Coronakrise angeht. In diesem Licht erscheint es noch absurder als schon bisher,, wenn man für 700 Mio. Euro den Frankenschnellweg ausbauen will. Nur um tägliche 1,5h Stau zu verringern. Stau, den es durch die Verbreitung innovativer Arbeitskonzepte bald gar nicht mehr geben muss.

    Die Stadt Nürnberg wäre daher gut beraten, in die digitale Infrastruktur und die Schulen zu investieren, in lebenswerte öffentliche Räume, in CO2-neutrale Mobilität, in Maßnahmen zu Klimaanpassung. Der alte Ludwigskanal war bei seiner Eröffnung bereits technisch überholt.  Es wäre eine vermeidbare Ironie der Geschichte, wenn just an der Stelle des ehemaligen Kanalhafens eine Schnellstraße gebaut würde, die bei ihrer Fertigstellung 2035 niemand mehr benötigt.

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    news-7718 Sun, 22 Nov 2020 12:39:56 +0100 Die Lange Straße braucht ein besseres Klima! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/die-lange-strasse-braucht-ein-besseres-klima/ Im Antrag von Grünes Bamberg/ÖDP/SPD/VOLT zur Neugestaltung der Langen Straße sah der VCD Bamberg wesentliche Verbesserungen für die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität, siehe unsere Pressemitteilung vom 10. September 2020. Die Verwaltungsvorlage für den Mobilitätssenat am 24. November 2020 macht aus Sicht des VCD Bamberg nun fast alle geplanten Verbesserungen zunichte:

    • Weder Fußverkehr noch fließender Radverkehr bekommen mehr Raum, also kein Fortschritt zu höherer Verkehrssicherheit der Verkehrsmittel, deren Nutzung in Coronazeiten als besonders empfehlenswert gilt.
    • Konsequenterweise keine zusätzlichen Möglichkeiten für Gewerbetreibende, auf zusätzlichen Außenflächen gerade in Coronazeiten mehr Kunden bedienen zu können.
    • Insbesondere  für die Gastronomie als wichtiger Faktor für die Attraktivität einer innerstädtischen Lage bedeutet dies, dass keine zusätzliche Fläche für Außenbewirtung genutzt werden kann, die bestehende Fläche ist durch zu dichten Fuß- und Radverkehr wenig einladend und wird deshalb von vielen Bambergern gemieden.

    Dies ist umso unverständlicher als gleichzeitig an anderer Stelle Ziele formuliert werden und wurden, denen die nun vorgelegten Planungen deutlich widersprechen. Der Stadtrat hat 2017 einstimmig als Ziel beschlossen, den Anteil des Umweltverbunds zu erhöhen und denjenigen des KFZ-Verkehrs zu reduzieren. Gerade wurde das mit großem Aufwand Klimaanpassungskonzept fu?r Stadt und Landkreis Bamberg vorgestellt. Unter den dringendsten und wichtigsten Zielen ist dabei die Umverteilung der Flächen zugunsten des Umweltverbunds sowie die schrittweise Einrichtung eines autofreien Welterbes. Wie kann dies einige Tage später schon wieder vergessen sein?

    Nicht erst seit 2008 (!), als mit großem Aufwand seitens der Stadtverwaltung und mit Hilfe einer breit angelegten Bürgerbeteiligung Empfehlungen zur „Zukunft Innenstadt Bamberg“ erarbeitet wurde, wächst die Zahl der städtischen Studien und Beteiligungsverfahren, die eine Verkehrsberuhigung (insbesondere der Langen Straße bzw. des Welterbes), eine Umverteilung der Verkehrsflächen, also eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund fordern. Es wächst auch die Zahl der positiven Erfahrungsberichte anderer Kommunen mit autofreien oder autoarmen Innenstädten, insbesondere auch aus Sicht des dortigen Handels. Erst kürzlich konnte der VCD Bamberg dies bei einer öffentlichen Informationsfahrt nach Regensburg von dortigen Fachleuten erfahren.

    Wir wünschen Bamberg, dass auch die Einsicht der Entscheidungsträger schnell reifen möge, dass endlich mehr passieren muss. Diese positiven Entwicklungsmöglichkeiten, die mittlerweile viele andere Städte umsetzen, dürfen den Menschen und Gewerbetreibenden unserer Stadt nicht länger vorenthalten werden. Als Vertreter einer ökologischen und sozialverträglichen Mobilität fordert der VCD Bamberg den Mobilitätssenat auf, am Dienstag im Vorgriff auf den kommenden Verkehrsentwicklungsplan durch seine Entscheidungen ein Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger, für die Verkehrswende und damit für eine enkeltaugliche Stadt zu setzen.

    Link zur aktuellen Pressemiteilung

    Weitere Informationen auf unserer Homepage:

    Pressemitteilung “Licht am Ende der langen Straße”

    Pressemitteilung “Inspiration aus Regensburg für autofreies Welterbe in Bamberg”

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    news-7712 Fri, 20 Nov 2020 08:06:33 +0100 Fahrradknoten Süd – gut für Fuß- und Radverkehr – und dank Bundesförderung für das Budget! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradknoten-sued-gut-fuer-fuss-und-radverkehr-und-dank-bundesfoerderung-fuer-das-budget/ Verkehrsprojekte drängen sich in kritischen Zeiten nicht gerade auf. Mit dem allseits geforderten Blick für Gesamtkonzepte müssen solche Projekte daher viele Wünsche erfüllen um zu überzeugen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bamberg, der sich nachhaltige Mobilität für alle als Ziel in die Satzung geschrieben hat, schlägt mit dem Fahrradknoten Süd ein ungewöhnliches Projekt vor, das viele Vorteile vereint.

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    news-7688 Thu, 12 Nov 2020 20:56:18 +0100 Zwei Straßen fürs Fahrrad - Forststrecken aufwerten https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/zwei-strassen-fuers-fahrrad-forststrecken-aufwerten/ Dies würde den Autofahrern auf den wenigen Kilometern höchstens einige Minuten kosten und ist zumutbar, zumal es Alternativstrecken gibt. Auf der anderen Seite könnte mit einer attraktiven Radverbindung die Zahl der Alltagsradler signifikant erhöht werden. Der Sicherheitsgewinn für den Radverkehr wäre enorm. Neben Berufspendlern hätten auch Schüler damit eine attraktive Strecke, wenn sie zum Beispiel von Heroldsberg nach Nürnberg fahren müssen. Zudem bekämen Ausflugsradler eine bequeme Route hinauf nach Kalchreuth und zu weiteren Zielen Richtung Hetzles und zum Walberla.

    Kein Radweg an der Bundesstraße

    Wer heute von Kalchreuth oder Heroldsberg mit dem Fahrrad nach Nürnberg fahren will, steht vor einem Problem: Es gibt keinen Radweg, der diesen Namen verdient, sondern nur Forstwege, deren Zustand stark von den aktuellen Forstarbeiten abhängig ist.

    Der fehlende Radweg zwischen Heroldsberg und Nürnberg entlang der B 2 ist nach wie vor eine empfindliche Lücke im örtlichen Radwegenetz, die unbedingt geschlossen werden muss. Da die Überquerung der Autobahn mit ihren Ein- und Ausfahrten aufwändig und kostspielig sind, wurde die Realisierung immer wieder verschoben. Das Projekt wird sich auch im günstigsten Fall noch Jahre hinziehen.

    Forststraßen als Potenzial

    Bereits jetzt nutzen daher viele Radler die Verbindungsstraßen zwischen Heroldsberg, Kalchreuth und Nürnberg. Problematisch ist dies vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs, wenn gleichzeitig viele Autos diese Schleichwege befahren. Aber nicht die schiere Menge an Fahrzeugen macht das Radfahren unangenehm, sondern vor allem die teils viel zu hohen Geschwindigkeiten. An die Begrenzung auf 60 bzw. 70 km/h – was ohnehin schon viel zu schnell ist – hält sich längst nicht jeder.

    Die Straße ist für Begegnungsverkehr mit teilweise gerade mal 4,80 m ziemlich schmal. Damit kann beim Überholen der gesetzliche vorgeschriebene Abstand von 2 m zu Radlern nicht eingehalten werden. Besonders gefährlich ist dies auf der Gefällestrecke von Kalchreuth herunter. Hier muss man als Radler vor allem in den engen Kurven äußerst wachsam sein. Denn es ist äußerst unangenehm und gefährlich, dicht von schnell fahrenden Autos überholt zu werden. Aber auch sehr schnell fahrende entgegenkommende Fahrzeuge sind bei solchen Fahrbahnbreiten ein ernstes Problem.

    Zwei Jahre Verkehrsversuch

    Im Großraum werden derzeit mehrere Radschnellwege für Pendler über die Stadtgrenzen hinweg geplant. Nördlich von Buchenbühl wären durch die angeregten Fahrradstraßen kurzfristig Verbesserungen möglich. Da eigentlich nur Schilder und ggf. Bodenmarkierungen benötigt werden, kann das auch zunächst provisorisch in Form eines Verkehrsversuchs geschehen.

    Die vom VCD vorgeschlagene Lösung erfordert im Wesentlichen nur den Willen und etwas Mut der Verantwortlichen. Die Hoffnung ist, viele Autofahrer zum Umstieg auf das gesunde und umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu motivieren. Gerade in Bürojobs sitzt man viel zu lange in geschlossenen Räumen und bewegt sich zu wenig draußen. Radfahren ist in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn und wer sich einmal daran gewöhnt hat, will die Bewegung und den damit verbundenen Stressabbau nicht mehr missen. In Zeiten von Pedelecs sind auch die Anstiege kein Hindernis mehr. In einem 2 Jahre dauernden Verkehrsversuch ließe sich dies für alle ausprobieren.

     

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    news-7684 Thu, 12 Nov 2020 14:50:40 +0100 Freies Lastenrad jetzt auch in Landshut https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/freies-lastenrad-jetzt-auch-in-landshut/ Hinter der Initiative Lastenrad Landshut stehen das Mobilitäts- und Klimaschutzmanagement der Stadt Landshut, der ADFC und der VCD.

    Weiter Informationen finden sie hier

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    news-7638 Tue, 27 Oct 2020 20:05:28 +0100 VCD kontra Stadtautobahn: Begründung der Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kontra-stadtautobahn-begruendung-der-klage-beim-verwaltungsgericht-eingereicht/ „Die Planfeststellung ist in wesentlichen Punkten rechtswidrig“, erklärt Bernd Sluka vom VCD Bayern. Die Basis bildet ein Verkehrsgutachten für 2030. Doch vor 2034 wäre selbst bei positivsten Annahmen nichts fertiggestellt. Die Verkehrsprognose reicht also nicht aus. Das Gutachten basiert zudem auf einem untauglichen Modell. Das hat sogar der Freistaat Bayern selbst festgestellt. „Und die Prognosen sind fehlerhaft, denn auch was für jetzt vorhergesagt wurde, ist so nicht eingetreten! Es darf auch weiterhin nicht eintreten, wenn Klimaschutz in Nürnberg ernst genommen und der Autoverkehr reduziert wird“, ergänzt Hans Luntz vom VCD Kreisverband Großraum Nürnberg

    Auch das Gutachten zu den Luftschadstoffen ist methodisch fehlerhaft. Die Ergebnisse sind nicht haltbar. „Vorliegende Messergebnisse werden falsch oder gar nicht verwendet“, bestätigt Berthold Söder, der im VCD für die Luftqualität zuständig ist. Mit eigenen Messungen der NO2-Werte hat der VCD nachgewiesen, dass die Hochrechnungen im Luftgutachten nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

    Ein wichtiger Punkt ist die ungesicherte Finanzierbarkeit des Projekts. Der Planfeststellungs­beschluss klammert dieses Problem aus. Nürnbergs Haushalt ist bereits die letzten Jahre „auf Kante genäht“. In Zeiten von Corona werden die Einnahmen weniger und die Ausgaben höher. Das trifft die Stadt Nürnberg wie auch den Freistaat Bayern als Zuschussgeber. Hans Luntz rechnet vor: „Zwar könnten die Stadtväter auf Kosten vieler wichtiger Ausgaben und Invest­itionen alles verfügbare Geld in dieses unsinnige Projekt zu stecken. Doch bei wegbrechenden Zuschüssen würde trotzdem ein Baustopp drohen.“ Eine Bauruine wäre die Folge.

    „Vielleicht kommt unsere Stadtspitze doch noch zur Vernunft“, hofft Luntz auf eine „göttliche Eingebung“. Da ein Autobahntunnel in den nächsten Jahren keinesfalls gebaut werden kann, sollte der Stadtrat mindestens einen Planungsstopp beschließen. „Besser wäre es jedoch, diese umwelt- und klimapolitisch kontraproduktiven Planungen ganz abzubrechen und stattdessen die freiwerdenden zwanzig Stellen bei SÖR für überfällige zukunftsfähige Verkehrsmaßnahmen einzusetzen. Dann könnte man auch endlich überlegen, wie die Flächen bei St. Leonhard als Teil einer lebenswerten Stadt Nürnberg gestaltet werden können.“

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    news-7630 Mon, 26 Oct 2020 14:17:22 +0100 Malwettbewerb "Zu Fuß zur Schule" https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/malwettbewerb-zu-fuss-zur-schule/ Auch in der Corona-Krise war der VCD-Kreisverband wieder im Rahmen der Aktionstage “Zu Fuß zur Schule” aktiv. Wichtigstes Ziel ist die Mobilitätsbildung, das Aufzeigen von Alternativen zum Elterntaxi. Kinder sollen selbständig und verantwortungsvoll am Verkehr teilnehmen.

    Um die Schulen mit einer Aktionsidee direkt zu unterstützen, wurde über das Regionalmanagement zu einem Malwettbewerb aufgerufen. Thema war

    “Wir gehen zu Fuß zur Schule” für die 1. und 2.Klassen sowie 

    „Hier muss ich auf meinem Schulweg besonders aufpassen“ für die 3. und 4.Klassen.

    Die ausgewählten Bilder sind für einige Wochen in einem Schaufenster der Sparkasse am Bischof-Sailer-Platz ausgestellt. Außerdem wurden mit einem Dankesbrief an Lehrkräfte und Kinder kleine Geschenke übersandt. 

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    news-7619 Wed, 21 Oct 2020 23:42:54 +0200 Inspiration aus Regensburg für autofreies Welterbe in Bamberg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/inspiration-aus-regensburg-fuer-autofreies-welterbe-in-bamberg/ Seit einigen Jahren krempelt Regensburg die Mobilität in der Altstadt zugunsten des Umweltverbunds um - zur Freude der Anwohner und vielen Besucher, die sich zu Fuß und mit dem Rad fortbewegen. Treiber sind dabei auch Geschäftsleute, die von der Entschleunigung profitieren. Der VCD wollte erfahren, wie dies erreicht werden konnte und lud zur Informationsfahrt. Unter den Teilnehmern waren auch ein Geschäftsinhaber sowie Andreas Eichenseher und Heinrich Schwimmbeck vom Mobilitätssenat Bamberg.

    Große Maßnahmen wie ein autofreies Welterbe Bamberg bedürfen zweifellos einer breiten öffentlichen Diskussion. Das gelingt besser, wenn Wissen und Erfahrungen von Städten genutzt werden können, in denen ähnliche Konzepte bereits umgesetzt wurden. Der Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat daher eine Informationsfahrt nach Regensburg organisiert und sowohl Verwaltung als auch die Mitglieder des Mobilitätssenats und Verbände zur Teilnahme eingeladen.

    Zu zentralen Stellen des Mobilitätskonzepts in der Altstadt führten der VCD-Vorsitzende Wolfgang Bogie, Jochen Buck, ein früherer Mitarbeiter des Stadtplanungsamts und Thomas Großmüller, Nahmobilitätsmanager der Stadt Regensburg.

    Die verkehrsberuhigte Altstadt weist neben großen Fußgängerzonen eine Besonderheit und Regensburger Erfindung auf, die Wohnverkehrsstraßen. Diese niveaugleich ausgebauten Straßen sind gemeinsam genutzte Rad- und Fußwege, die jedoch ausnahmsweise Lieferverkehr, Ärzte, Taxis, Anwohner oder Hotelbesucher ganztägig befahren werden dürfen. Seit 1982 (!) ist die zugehörige Satzung der Stadt Regensburg in Kraft und es macht den Eindruck, dass sich ein unaufgeregtes Miteinander der Verkehrsarten eingestellt hat. Am Anfang des Jahrtausends wurden auch versuchsweise die Fußgängerzonen für den Radverkehr geöffnet. Nach einem Jahr und 1.000 Stunden Verkehrsüberwachung waren gerade mal 100 Radfahrende so unterwegs, dass ihr Verhalten geahndet werden musste. Die Verkehrssicherheitsstatistik wies ebenso keine Auffälligkeiten auf, so dass inzwischen alle Regensburger Fußgängerzonen auch für den Radverkehr geöffnet sind.

    Die Verkehrsbetriebe bedienen die Altstadt werktags auch „von innen“ mit einer Ringbuslinie, auf der kleine Elektrobusse geräuscharm und emissionsfrei den Weg zu Behörden oder Arztpraxen erleichtern. Andere Buslinien verkehren am Rand der Altstadt und in einigen Jahren kommt eine Stadtbahn hinzu. Auch mit dem Auto kann man im Schritttempo in die Innenstadt fahren. Neben dem Zugang für Anwohner gibt es Parkhäuser. Stellplätze am Straßenrand sind dagegen allenfalls am Rand des Altstadtkerns zu finden.

    Treiber hinter dieser Entwicklung sind zum einen der Stadtrat und die Verwaltung, zum anderen aber auch die Gewerbetreibenden. Der Verein „Faszination Welterbe“ vertritt etwa 80 % der Gewerbetreibenden in der Altstadt und drängte die Stadt, gewöhnliche Straßen mit Autoverkehr umzuwandeln in Wohnverkehrsstraßen. Sie versprechen sich davon offensichtlich eher wirtschaftliche Vorteile als vom Autoverkehr direkt vor der Tür. Natürlich gibt es trotzdem noch Herausforderungen, beispielsweise bei der Warenlieferung für Geschäfte und Haushalte. Hier müssen bestehende Konzepte noch weiter ergänzt werden. Aktuell werden Ansätze entwickelt, bei denen Gewerbetreibende die Auslieferung der Waren an Kunden koordinieren, z. B.  mit Lastenradkurierdiensten. Hier lassen technische Innovationen sicher noch neue Lösungen erwarten.

    Die Entwicklung in Regensburg verläuft nach Einschätzung der Referenten ganz überwiegend positiv und wurde begleitet von der Kampagne "Respekt bewegt". Die Bamberger konnten sich ein Bild vom funktionierenden Miteinander auf den belebten Altstadtstraßen machen.

    Auf Bamberg lassen sich viele Erkenntnisse sicher übertragen, natürlich mit Anpassungen. Die Ähnlichkeit der Städte ist an mehreren Stellen frappierend: Beide Innenstädte haben einen Altstadtkern, der historische Strukturen mit engen und verwinkelten Gassen aufweist. Beide Altstädte sind Welterbe mit zahlreichen Geschäften, Gewerbetreibenden, Wohnungen, Touristen, Einzeldenkmälern. Auch der Anteil der Studierenden an der Gesamtbevölkerung beträgt etwa ein Fünftel. Und besonders wichtig, wenn es um konkrete Maßnahmen geht: Beide Städte liegen in Bayern und weisen daher dieselben rechtlichen Randbedingungen auf. Was in Regensburg zugelassen ist, kann in Bamberg nicht verboten oder unmöglich sein.

    Es bleibt zu wünschen, dass wir in Bamberg aus diesen Erfahrungen lernen. Der VCD wird dies weiterhin mit Veranstaltungen, Gesprächen oder Informationen unterstützen.

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    news-7605 Sun, 18 Oct 2020 22:00:39 +0200 Keine Verkehrswende in Coronazeiten: Angebot zu Bürgerversammlungen symptomatisch https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/keine-verkehrswende-in-coronazeiten-angebot-zu-buergerversammlungen-symptomatisch/ Bis Mitte 2021 sollen Bürgerversammlungen aus Hygieneschutzgründen nicht dezentral in den Stadtteilen, sondern in der Meistersingerhalle stattfinden. Die Stadt kommt den Teilnehmern bei der Anreise dann auch großzügig entgegen: „An der Meistersingerhalle sind auch genügend Parkplätze vorhanden, die an den Abenden der Bürgerversammlungen kostenlos genutzt werden können“, verkündet stolz die Pressemitteilung aus dem Rathaus.

    Der VCD Nürnberg kritisiert: Während also die Nutzer von Bus und Bahn für ihre An- und Abfahrt ganz normal zahlen müssen (Hin- und Rückfahrt im Stadtgebiet immerhin 6,40 €), meint man offenbar, dass 4 € Parkgebühr von der Teilnahme abschrecken würden. So geht Verkehrswende – nicht. Der VCD fordert daher, dass die Einladungskarte zu den kommenden Bürgerversammlungen auch als Fahrschein für den ÖPNV anerkannt werden muss.

    Die Freiparkregelung ist ein sprechendes Beispiel dafür, wie wenig alternative Verkehrsarten in den Köpfen der Verantwortlichen überhaupt vorkommen. Es ist zu befürchten, dass man bei der Stadt an diese Option noch nicht einmal gedacht hat. Denn wer selbst nur an Parkplätze und Parkgebühren denkt, verlässt diese Dimension eben nicht.

    Gerade die erste „Corona“-Bürgerversammlung am 10. November betrifft übrigens Stadtteile fast im direkten Umkreis der Meistersingerhalle, zumeist unter 2 km Luftlinie. Da bietet sich Zufußgehen an – auch dazu kein Wort in der städtischen Pressemeldung.

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    news-7532 Tue, 13 Oct 2020 16:36:56 +0200 Projekt 3.Startbahn jetzt endgültig beenden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/projekt-3startbahn-jetzt-endgueltig-beenden/ Am 16. September 2020 verkündete Ministerpräsident Markus Söder, in seiner Amtszeit werde die 3.Startbahn nicht mehr kommen. Die wirtschaftlichen Zahlen sprächen dagegen, und auch der Klimaschutz. Daher sei der Bau einer 3.Startbahn jetzt illusorisch. 

    Der VCD begrüßt diese Entscheidung - allerdings reicht es nicht, das Projekt lediglich "auf Eis zu legen". Der VCD fordert eine eindeutige und konsequente Entscheidung - das Projekt "3.Startbahn" muss endgültig aufgegeben werden!

    Daher muss der bestehende Planfeststellungsbeschluss (die Baugenehmigung) aufgehoben werden. Solange dies nicht geschieht, schwebt weiterhin "ein Damoklesschwert" über den betroffenen Gemeinden. 

    Seit der Bekanntgabe der Ausbaupläne im Juli 2005 hatte der VCD bereits wiederholt auf die Problematik hingewiesen - eine 3.Startbahn ist und war überhaupt nicht notwendig - wäre aber verheerend für die Anwohner und eine völlig falsche Entwicklung in Hinblick auf den Klimaschutz. 

    In dem VCD-Flyer informieren wir über die vorgenommenen Planungen und Auswirkungen der 3. Startbahn am Flughafen München. Dabei werden auch wirtschaftliche Aspekte, Subventionen und Klimaauswirkungen aufgezeigt. Kernstück ist eine Skizze der An- und Abflugrouten, die die Belastungen einer ganzen Region grafisch darstellt. So wird sichtbar, dass sich der Lärmteppich in Süd/Nord-Richtung von der Stadt München bis in die Hallertau und in Ost/West-Richtung sich von Landshut bis in die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck erstrecken würde.

    Für die Menschen und die Umwelt in der ohnehin bereits stark belasteten Flughafenregion hätte eine 3. Startbahn verheerende Folgen. Allergien und Asthma sind schon seit Jahren vor allem im Landkreis Freising im Ansteigen. Mit dem derzeitigen sehr leistungsfähigen 2-Bahnen-System ist ein funktionierender Verkehrsflughafen für München und Bayern vollkommen ausreichend. Bereits vor der Corona-Krise wurden die Zahlen deutlich verfehlt - während es 2008 bereits 432.000 Flugbewegungen waren, zählte man 2019 418.000 Starts und Landungen. 

    Es ist jetzt höchste Zeit, die Pläne endgültig zu begraben, und das Schienennetz - auch für den Fernverkehr - deutlich auszubauen. 

    Die Flyer können hier kostenlos bestellt werden.

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    news-7602 Tue, 06 Oct 2020 21:11:00 +0200 Offener Brief: Nürnberg braucht mehr nützliche Pop-Up-Radwege statt Symbolpolitik https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-nuernberg-braucht-mehr-nuetzliche-pop-up-radwege-statt-symbolpolitik/ Von Anfang an von den Menschen gewollt
    Im Mai startete der VCD eine Petition für Pop-Up-Bikelanes in Nürnberg, mit großem Erfolg. In kürzester Zeit unterzeichneten sie fast 5000 Menschen. Zudem sind diese kurzfristigen Maßnahmen in anderen Städten, wo sie verbreiteter eingesetzt wurden, durchaus sehr beliebt. So finden beispielsweise in Berlin regelmäßig große Demonstrationen für den Erhalt und Ausbau von Pop-Up-Radwegen statt.

    Von Anfang an andere Strecken gefordert
    In unserer Petition formulierten wir von Anfang an diejenigen Abschnitte, auf denen eine Bikelane am Nützlichsten und am Dringendsten notwendig wäre. Dies betrifft Straßen mit bereits hohem Radverkehrsaufkommen, die eine empfindliche Lücke im Radwegenetz darstellen oder über unzureichende Radverkehrsanlagen verfügen. Konkret z.B. auf der Bayreuther Straße stadteinwärts, aber auch auf der Fürther Straße, dem Altstadtring, der Maximilianstraße oder am Plärrer.

    Falsche Strecke, schlechte Umsetzung
    Auch Nürnberg benannte dann den ersten Pop-Up-Radweg, eine Strecke, die bereits zuvor geplant war. Trotz unserer klaren Streckenvorschläge wurde ein Abschnitt der Rothenburger Straße vorgezogen; Weit außerhalb und ohne Anschluss an bestehende Radverbindungen. So bleiben die an die Bikelane anschließenden Lücken und mangelhaften Radwege am Plärrer und an der Rothenburger Straße im Bereich des S-Bahnhofs weiterhin bestehen. An der Kreuzung mit der Von-der-Tann-Straße hört der Radweg stadteinwärts sogar kurz vor der Ampel in einem Gefahrenbereich abrupt auf. Es drängt sich der Eindruck auf, man wollte einfach und schnell auf den fahrenden Zug aufspringen, hat aber das Thema nicht zu Ende gedacht. Schnell wurde geklagt, dass die Spur „ja gar nicht angenommen werde“.

    Aktionen zeigen: Es geht auch woanders
    Im Juli veranstalteten wir eine Aktion auf der Bayreuther Straße und richteten für eine Stunde einen Pop-Up-Radweg ein. Bereits diese kurze Zeit zeigte eindrucksvoll, dass eine solche Einrichtung auf dort problemlos möglich und unglaublich nützlich ist. Die zufällig vorbeifahrenden Radfahrer*innen freuten sich über den breiten Radweg und das kurzzeitige Wegfallen dieser Gefahrenstelle. Es kam nicht einmal zu merklichen Behinderungen des Autoverkehrs. Auch auf der Fürther Straße zeigte eine Aktion des Radentscheids, wie eine Bikelane dort aussehen könnte.

    Die richtigen Konsequenzen ziehen
    Auch wenn zu befürchten ist, dass der Versuch der eingerichteten Pop-Up-Bikelane Rothenburger Straße jetzt als gescheitert betrachtet und abgebrochen wird: Trotzdem sollte jetzt nicht das gesamte Konzept verworfen werden. Ein weiterer Versuch entlang der Bayreuther Straße wäre sehr viel erfolgversprechender und sollte durchgeführt werden.

    In vielen Städten waren die neuen Pop-Up-Bikelanes ein voller Erfolg. Weshalb sollte Nürnberg nicht ebenfalls in der Lage sein, auf diese Weise echte Verbesserungen für den Radverkehr zu organisieren?
     

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    news-7411 Tue, 29 Sep 2020 11:13:10 +0200 Stadtplatz für Menschen, statt Platz für Autos https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/stadtplatz-fuer-menschen-statt-platz-fuer-autos/ Bei bestem Spätsommerwetter wurden drei Parkplätze am Stadtplatz umfunktioniert: in einen Minibiergarten,ein Lesecafe und Platz für Straßenmalerei sowie Hüpfspiele für Kinder. Damit sollte praktisch dargestellt werden, dass der Stadtplatz nicht nur für parkende Autos und Durchgangsverkehr, sondern als Treffpunkt für Menschen Leben in die Innenstadt bringt. Waren die ersten Passanten noch skeptisch, was ein Liegestuhl, Gartenstühle und Pflastermalerei, sowie auf den Tischen Comics, Spiele, Kaffee und Bier am Parkplatz bedeuteten, so gesellten sich mit der Zeit mehr Passanten dazu, um die neue Aufenthaltsqualität zu genießen. 

    Auch in Landshut fand der Parking Day wieder statt. An der Ecke Nikola- und Rupprechtstraße im Nikolaviertel gab es von 7 – 18 Uhr die Möglichkeit zum Sitzen und Ratschen, zum Beobachten und Diskutieren. An dieser Kreuzung ist es nämlich für Radfahrer nicht einfach, von der Flutmulde kommend zur Nikolastraße zu gelangen und dabei kein “Geisterfahrer” zu sein.

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    news-7344 Wed, 16 Sep 2020 22:21:59 +0200 Ministerpräsident Söder, stoppen Sie den Frankenschnellweg! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/ministerpraesident-soeder-stoppen-sie-den-frankenschnellweg/ Zwar haben die Ausbaufreunde im Stadtrat zuletzt schon eine „Denkpause“ pauschal abgelehnt. Gerade deshalb stünde es der Staatsregierung als erhofften Zahlmeister gut zu Gesicht, die Lokalpolitiker auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Wie der VCD bereits aufgezeigt hat, ist die Finanzierung durch den Freistaat keineswegs in trockenen Tüchern.

    Die Verkehrswende ist im vollen Gange und erfordert dringend Investitionen in Radinfrastruktur und öffentlichen Verkehr. Die Industrie will bei der anstehenden Transformation unterstützt werden. Unsere Städte müssen sich mit mehr Grün an den Klimawandel anpassen. Es wäre aberwitzig, in den nächsten 15 Jahren mindestens 700 Millionen Euro in ein Projekt zu versenken, das nicht vor 2035 fertiggestellt würde – für ein Verkehrssystem, das bis dahin überwunden sein muss.

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