VCD LV Bayern https://bayern.vcd.org de_DE VCD LV Bayern Wed, 20 Oct 2021 15:05:42 +0200 Wed, 20 Oct 2021 15:05:42 +0200 TYPO3 EXT:news news-9537 Thu, 07 Oct 2021 22:48:18 +0200 Online-Petition: Mobilitätspakt einhalten! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/online-petition-mobilitaetspakt-einhalten/ 26.000 Nürnberger hatten 2020 für den Radentscheid unterschrieben und damit ein deutliches Zeichen für die Verkehrswende gesetzt. Im Rathaus hat man daraufhin mit dem Mobilitätspakt auf eine Verhandlungslösung gesetzt, um einen Bürgerentscheid abzuwenden. Darin wurden Ziele auch für den Fuß- und Öffentlichen Verkehr verankert. Ein Meilenstein für die Mobilitätswende schien erreicht.

Der aktuelle Haushaltsentwurf sieht nun aber vor, die benötigten Ressourcen für den vom Stadtrat fast einstimmig verabschiedeten Pakt stark zu kürzen. Damit wäre eine termingerechte Umsetzung nicht mehr möglich. Nicht nur bei den Radvorrangrouten, sondern auch bei ÖPNV-Projekten und Mobilpunkten würde es deutlich langsamer vorangehen.

Dieses Vorgehen ist für alle Bürger, die schon lange auf bessere Bedingungen für umweltbewusste Mobilität warten, nicht akzeptabel. Der Mobilitätspakt ist keine Verfügungsmasse nach Gutdünken - oder eben nach Haushaltslage. Er ist ein Kompromiss, den die Vertreter von über 26.000 Unterzeichnern aushandelt haben - eine demokratische Selbstverständlichkeit, dass die Stadt hier Wort hält.

Es geht im Mobilitätspakt nicht um irgendwelche Wohltaten, die man einfach wieder wegkürzen kann, es geht um eine lebenswerte, zukunftsfähige Stadt für alle Bürger Nürnbergs, es geht um Klimaschutz, Verkehrssicherheit und langfristig um geringere Schäden/Kosten durch weniger Autoverkehr. Also um Dinge, die im ureigenen Interesse der Stadt liegen sollten!

Die Aktion kann hier unterstützt werden:

https://www.openpetition.de/!mobipakt

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news-9469 Mon, 27 Sep 2021 17:36:22 +0200 Park statt Parken? https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/park-statt-parken/ Weltweit wird am 3.Freitag im September mit Aktionen zum Parking Day gezeigt, was alles im öffentlichen Raum möglich wäre, wenn die vielen parkenden Autos nicht so viel Raum beanspruchen würden. Bäume in großen Blumentöpfen, Sandkasten, Liegestühle und Sitzgruppen zum Kartenspielen zauberten schnell eine angenehme Atmosphäre. Außerdem konnten die bequemen Campingstühle des Bergsportladens Alpenstrand getestet werden.

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news-9465 Sun, 26 Sep 2021 23:03:52 +0200 Mobilitätsbeschluss nicht verwässern! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/mobilitaetsbeschluss-nicht-verwaessern/ Wir appellieren dringend an die Stadträte, die Menschen, die in unserer Stadt umweltfreundlich mobil sein wollen, nicht am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen!

26.000 Nürnberger hatten 2020 für die Forderungen des Radentscheids unterschrieben und damit ein deutliches Zeichen für die Verkehrswende gesetzt. Im Rathaus hat man daraufhin mit dem Mobilitätspakt auf eine Verhandlungslösung gesetzt, um einen Bürgerentscheid abzuwenden.

Wenn die geplanten Kürzungen kommen, ist der im Januar stolz verkündete Mobilitätspakt nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben wurde. Einer weiteren Zusammenarbeit der Initiativen mit der Verwaltung würde jegliche Vertrauensbasis entzogen.

Solange die Stadt am Monsterprojekt Frankenschnellweg festhält, kann fehlendes Geld keine Entschuldigung sein. Allein für die Tunnelplanung sind 20 Ingenieure beschäftigt – Stellen, die man für Zukunftsprojekte wie die Radschnellwege vergeblich sucht.

Der VCD hofft, dass sich Oberbürgermeister Markus König in diesem Fall an die CSU-Größe Franz-Josef-Strauß erinnert: „Pacta sunt servanda – Verträge müssen eingehalten werden!“

 

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news-9457 Mon, 20 Sep 2021 13:00:00 +0200 Pressemeldung FFF und VCD - Fahrraddemo 19.09.2021 - Mehr als 500 Menschen demonstrieren für eine umweltfreundliche Verkehrswende https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/pressemeldung-fff-und-vcd-fahrraddemo-19092021-mehr-als-500-menschen-demonstrieren-fuer-eine-um/  

„Wir brauchen eine Mobilität für alle – für Menschen von heute und von morgen. Es ist höchste Eisenbahn für eine Gleichberechtigung der Verkehrsmittel – den Öffis, dem Rad- und Fußverkehr werden immer noch Steine in den Weg gelegt, während dem Auto der asphaltierte Teppich ausgerollt wird. Damit muss endlich Schluss sein!“, fordert Sophia Weigert von FFF Regensburg.


Der Demozug startete gegen 15.00 am Hauptbahnhof (Südseite) und fuhr mit Musik und bunten Bannern und Fahnen in den Regensburger Norden, über die Nibelungenbrücke nach Lappersdorf und dort auf den Lappersdorfer Kreisel, der im Rahmen der Kunstaktion „Teufelskreis der Verkehrswende“ von den rund 500 Teilnehmer:innen mehrmals umfahren wurde. In einer Zwischenkundgebung am Kreisel sprach sich Wolfgang Bogie von VCD vehement gegen den Ausbau des Lappersdorfer Kreisels und die geplante Sallerner Regenbrücke aus. Beide würden, einmal umgesetzt, immer mehr Autos in die Stadt leiten: „Dieses Projekt schlummert seit Jahren und niemand hat es je gebraucht. Wir brauchen es auch heute nicht! Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieses schlummernde Monsterprojekt nie Realität wird und stattdessen eine Stadtbahnüberführung nach Lappersdorf realisiert wird!“

Weiterhin fordern die Anhänger:innen der Verkehrswende

  • kostenfreien öffentlichen Nahverkehr
  • Ende der Priorisierung des Autos, stattdessen ein Verkehrskonzept, das 
    maßgeblich auf Bus und Bahn, Fahrrad- und Fußverkehr setzt und unter 
    anderem auf folgenden Maßnahmen beruhen könnte:
    • massiver Ausbau des ÖPNV insbesondere im ländlichen Raum
    • Wiederbelebung stillgelegter Bahntrassen und Bahnhöfe
    • Fahrradstraßen
    • Grüne Welle für Rad-/Fußverkehr
  • weniger Autos in den Städten, dafür mehr Platz für Menschen
  • Tempolimit auf Autobahnen und 30 km/h innerorts
  • Stopp der Neuzulassung von Autos, die fossile Kraftstoffe verbrennen
     

Der Rückweg zur Innenstadt führte am Regensburger Klimacamp vorbei zur Abschlusskundgebung am Domplatz. Dort gab es, ehe die friedliche und bunte Versammlung schließlich gegen 18.00 Uhr endete, nochmals Musik und Reden:
 

„Letztes Jahr gab es 2 632 499 Verkehrsumfälle, 264 499 mit Personenschaden und 2 719 Verkehrstoten. Das sind durchschnittlich 7,5 Tote pro Tag.“ rechnete Olli (FFF) vor und betont: „Autos sind nicht nur eine Gefahr für Menschen, sondern sie Kosten auch noch einen ordentlichen Batzen Geld. 2019 beliefen sich die durch Unfälle entstandenen Kosten auf etwa 33,9 Mrd. Euro. Und da kommen noch die Kosten von Staus, Straßenausbau und vor allem die Folgen der Klimakrise dazu. [...] Wir haben uns schon alle daran gewöhnt, in einer Stadt zu leben, die nicht für Menschen, sondern für Autos gebaut wird.“
 

Und Sophia Weigert ergänzte: „Mobilität ist ein wichtiges Bedürfnis von Menschen, dem wirunbedingt bedienen sollten – Autos aber sind kein Bedürfnis! [...] Autos, die fossile Kraftstoffeverbrennen, brauchen wir gar nicht mehr zu bauen. Das ist einfach rum! Ihr kauft euchja auch kein Fax mehr, oder?“

DIe gesamte Demonstration verlief wie immer friedlich und bunt. Zahlreiche Fotos sowie ein (bereits bearbeitetes) Video, das sehr gerne verwendet werden darf, finden Sie hier: https://1drv.ms/f/s!AkV8rtsLTm_LgpITLvf4o6TKmmjR6w

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news-9159 Tue, 03 Aug 2021 10:33:41 +0200 Vorsicht Schulkinder https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vorsicht-schulkinder/ Seit 27.Juli weisen auch zwei lebensgroße hölzerne Figuren auf Kinder vor der Nikolaschule hin. Das Bemalen im Kunstunterricht war Begleitprogramm zum Wettbewerb „Welche Klasse geht am meisten zu Fuß zur Schule?“. Nach den Pfingstferien konnten alle Kinder in ihrem persönlichen Schulweg-Pass Stempel sammeln. Ganz knapp gewann die 1c den 1.Preis vor der 2a und der 4c. Die Sparda-Bank hat diese Aktion mit 100, 60 und 40 € für die jeweilige Klassenkasse unterstützt.

Als zusätzliche Botschaft für die Eltern wurden bei der Preisverleihung an alle interessierten Kinder die neuen Mobilitätsfibeln des VCD und an Viertklässler mit bestandener Fahrradprüfung der Landshuter Radlplan verteilt.

Herzlichen Dank an die Rektorin Christina Meindl für die vorbildliche Organisation, die hoffentlich andere Schulen zur Nachahmung anregt. Nur beim regelmäßigen Bewältigen von Fußwegen kann sich bei Kindern die notwendige Selbständigkeit und Sicherheit für die Teilnahme am Verkehr entwickeln.

 

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news-9153 Sun, 01 Aug 2021 19:00:00 +0200 Alarm! Letzte zentrale Cityroute über die Regnitz soll für Radverkehr gekappt werden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/alarm-letzte-zentrale-cityroute-ueber-die-regnitz-soll-fuer-radverkehr-gekappt-werden/ Wer die Nutzung der Unteren Brücke in der geplanten Form mit Tischen und Bewirtung vorsieht, will ganz offensichtlich den Radverkehr blockieren. Schon heute ist die Brücke, die planmäßig für Fuß- und Radverkehr reserviert ist, tagsüber sehr stark belastet, so dass mit dem Fahrrad kaum ein Durchkommen möglich ist. Schon heute besteht also an diesem Flaschenhals weder eine sichere noch eine leistungsfähige Infrastruktur. Während es für den Fußverkehr in direkter Nähe drei weitere Querungsmöglichkeiten gibt, ist es für den Radverkehr die einzige Flussquerung in diesem Bereich. Um die Bedeutung auch für den Autoverkehr begreifbar zu machen: Es wäre so, als ob die Bischofsmühlbrücke gesperrt würde.

Einer gleichzeitigen Nutzung der Unteren Brücke für Gastronomie an Tischen, Fußverkehr und Radverkehr erteilen wir eine klare Absage. Das schafft nur ein sehr hohes Konfliktpotenzial zwischen den Verkehrsteilnehmenden. Rad schieben ist auch keine Alternative. Es wäre dann auch kein Radverkehr, sondern Fußverkehr in sehr uneffektiver Weise, weil besonders viel Platz benötigt wird. Eigentlich müsste die Verkehrspolizei in diesem Fall die Durchlässigkeit für den Radverkehr auch bei hohem Fußverkehr sicherstellen, denn allein mit Schildern und der höflichen Bitte um Rücksichtnahme wird es nicht getan sein.

Die Problematik des Partyhotspots insbesondere für die Anwohnenden ist auch dem VCD bewusst. Gleichwohl erscheint die Maßnahme unangemessen, weil für ein Problem, dass nur mehrere Stunden pro Tag und Nacht auftritt, die Situation rund um die Uhr systematisch verschlechtert wird. Auch für die Feiernden ist es keine Lösung, denn sie bekommen keine Alternativen angeboten, sondern werden sich andere Orte suchen und finden, die dann in der nächsten Saison behandelt werden müssen. Es ist ein Herumdoktern an Symptomen eher als eine systematische Problemlösung.

Wir sehen das Problem nicht darin, dass sich Menschen treffen wollen, im Gegenteil, wir meinen, dass der öffentliche Raum viel mehr und attraktive Begegnungsmöglichkeiten bereitstellen sollte. Dies würde ermöglichen, dass dabei auch ein deutlich vielfältigeres Straßenleben entsteht, an dem auch die Anwohnenden teilhaben, was dem reinen Partygeschehen auch entgegenwirken würde. Der VCD fordert dafür bereits seit 2019 eine Umgestaltung des Welterbes zu einem autofreien Bereich unter Beteiligung der Öffentlichkeit, damit Flächen für soziales und kulturelles Leben frei werden. Davon profitieren neben den Anwohnenden auch lokaler Handel und lokales Gewerbe. Dies beweisen zahlreiche Städte heute schon durch ähnliche Konzepte, z. B. Regensburg.

Definition von Cityrouten gemäß Vorlage der Stadt im Verkehrsentwicklungsplan:
„Radial und möglichst direkt geführte Hauptrouten zur Anbindung der Stadtmitte. Dem Radverkehr kommt eine sehr hohe Bedeutung zu, was sich v.a. in sicherer und leistungsfähiger Infrastruktur und Führungsform ausdrückt.“

Link zur Pressemitteilung

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news-9117 Tue, 27 Jul 2021 11:01:54 +0200 VCD begrüßt ÖPNV-Maßnahmenpaket - und verweist auf zentrale Lücke https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-oepnv-massnahmenpaket-und-verweist-auf-zentrale-luecke/ „Wir freuen uns darüber, dass auch Nürnberg endlich die Bedeutung der Straßenbahn für einen attraktiven ÖPNV erkennt“, freut sich VCD-Sprecher Berthold Söder. Er ergänzt aber: „Hier hat die Stadt leider gewaltigen Nachholbedarf. Nun muss man erst mal an den selbst erzeugten Engpässen der Vergangenheit arbeiten, um das Netz stabil und zukunftsfähig zu machen.“

Als „beeindruckend mutlos“ bezeichnet Söder dagegen den Umgang mit der Straßenbahn durch die Sebalder Altstadt. Gerade die Strecke zwischen Rathenauplatz und Hallertor stellt das eigentliche Herzstück des „Szenario 2030“ dar: Durch den Netzeffekt würde sie viele neue Direktverbindungen schaffen, umständliche Umstiege verhindern und die Reisezeiten verkürzen. Nicht umsonst wurde ihr bereits ein überragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis von über 4,0 bescheinigt.

Dass diese zentrale Strecke in die letzte Priorität – noch ohne Zeithorizont – geschoben wurde, ist nicht akzeptabel. Die Coronafolgen für den Handel, die eben erst beschlossene Ausweitung der Fußgängerbereiche, die angestrebte Urbane Gartenschau – es gibt auch genügend aktuelle Gründe, sich für die Altstadtstraßenbahn zu engagieren.

Söder: „Die Strecke ist für uns ein Gradmesser, ob den hehren Worten auch dann Taten folgen, wenn es vielleicht unbequem wird. Auch die erfolgreiche Straßenbahn in Straßburg hatte zunächst viele Feinde – und wird heute von allen geliebt!“

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news-9116 Tue, 13 Jul 2021 10:51:00 +0200 Der Grundstein für den Frankenboulevard ist gelegt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/der-grundstein-fuer-den-frankenboulevard-ist-gelegt/ Karin Berwian führt aus: „Die Zeit des Motorisierten Individualverkehrs neigt sich dem Ende entgegen. Wir müssen auch in Nürnberg alle Anstrengungen darauf verwenden, die Verkehrswende zu bewältigen. Ein neues Stadtquartier anstelle einer geplanten Autobahn kann ein guter Anfang sein.“

Tom Konopka vom Bund Naturschutz: „Nach dem Ausgang des Mitgliederentscheids im BN ist für uns klar, dass wir das juristische Verfahren weiterführen, um den Ausbau zu verhindern. Mindestens genauso wichtig ist es aber, dass wir positive Lösungen präsentieren können.“

Die von der Technischen Hochschule erarbeiteten Entwürfe zu einem städtischen Boulevard eignen sich gut als Diskussionsgrundlage, welche Prioritäten die Nürnberger Stadt- und Verkehrsplanung für die Zukunft setzen will.

Ulrike Müller-Telschow von artists 4 future weist auf den nun gestarteten Bürgerantrag* hin:
„Wir fordern darin den Stadtrat auf, sich die Entwürfe unvoreingenommen anzusehen.“ Als nächster Schritt soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden – mit dem Ziel, den Autoverkehr zu reduzieren. In einem Wettbewerb können dann die besten städtebaulichen Lösungen ermittelt werden.

„Wir vertrauen darauf, dass der Stadtrat sich seiner Verantwortung bewusst ist. Wenn endlich die Abkehr von der veralteten Schnellstraße erfolgt, kann hoffentlich bald ein ‚echter‘ Grundstein für Nürnbergs Zukunft gelegt werden, “ erwartet Hans Luntz vom VCD.

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news-8723 Sun, 11 Jul 2021 00:00:00 +0200 VCD-Beteiligung am Verkehrsentwicklungsplan https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-beteiligung-am-verkehrsentwicklungsplan/ Jetzt sind alle unsere Vorschläge online im Tool, wer möchte, kann sie ansehen und gerne bis zum 13. Juli per einfachem Klick im Tool unterstützen, an erster Stelle der Vorschlag zum autofreien Welterbe:

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/107-der-bereich-des-welterbes-in-bamberg-soll-autofrei-werden
 

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/229-regelmassige-erhebung-der-wegemangel-zur-schnellen-reparatur

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/228-neue-radinfrastruktur-deutlicher-markieren-und-schutzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/221-dynamische-busspuren-zur-beschleunigung-der-busse-einsetzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/217-gunstige-bustarife-fur-inhaber-innen-der-sozcard-bamberg

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/216-mobilitatsstation-aussere-lowenstrasse

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/214-einfuhrung-einer-flachendeckenden-parkraumbewirtschaftung

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/213-trennung-von-anwohnerparkausweisgebuhren-und-parkgebuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/212-kein-parksuchverkehr-mehr-durch-nachfragegerechte-variable-parkgebuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/211-stellplatzsatzung-aufheben-und-neu-fassen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/204-radschnellverbindungen-auch-durch-die-stadt-weiterfuhren

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/203-klassifizierung-des-vorgeschlagenen-radwegenetzes-um-qualitaten-erganzen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/202-kostentransparenz-von-mobilitatsmassnahmen-herstellen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/194-stadtische-mobilitatsgebuhren-an-vep-ziele-anpassen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/193-sicherere-radwegfuhrung-vor-rob-bahnhof-und-atrium

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/111-umstellung-auf-fussverkehrfreundliche-ampelphasen-nie-mehr-als-40-sekunden-rot

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/108-umweltverbund-im-zentrum-der-verkehrsanalysen-bei-bebauungsplanen

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/92-fahrradknoten-sud-anbindung-stegaurach-und-klinikum

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/91-fahrradknoten-sud-anbindung-bug-und-pettstadt

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/90-fahrradknoten-sud-anbindung-bamberg-ost

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/89-fahrradknoten-sud-verbindung-zum-marienplatz

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/88-fahrradknoten-sud-kanalquerung

https://www.bamberg-gestalten.de/proposals/87-fahrradknoten-sud-zum-anschluss-des-landkreises-gesamtkonzept

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news-9005 Wed, 07 Jul 2021 11:48:00 +0200 Bürgerantrag gestartet: Stadt statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/buergerantrag-gestartet-stadt-statt-autobahn/ Ulrike Müller-Telschow von Artists for Future erläutert: „Wir können nicht hinnehmen, dass für ein Projekt mit so weitreichenden Auswirkungen auf Stadt- und Verkehrsentwicklung, Umwelt und Klima sich weder Bau- noch Umweltreferat zuständig fühlen. So fehlen der Öffentlichkeit die Informationen, um das Geplante überhaupt einordnen zu können.“

Gebaut würde am Frankenschnellweg frühestens in fünf Jahren. Da auch die Finanzierung längst noch nicht steht, ist es nur vernünftig, über Alternativen nachzudenken. Die Entwürfe der TH Nürnberg müssen öffentlich im Stadtrat diskutiert werden.

„Zahlreiche Städte machen inzwischen vor, wie man zeitgemäß mit dem Thema Mobilität umgeht. Aus einer urbanen Umgestaltung des derzeit vom Frankenschnellweg belasteten Raumes ergeben sich enorme Chancen, “ führt Marc Kücking, Vorsitzender des Vereins Baulust, aus. Kücking weiter: „Die Verhinderung des kreuzungsfreien Ausbaus ist kein Selbstzweck, wir brauchen ein großräumiges Verkehrskonzept, das (wenigstens) auch Fürth im Blick hat.“

Bernd Baudler, Vorsitzender des Nürnberger VCD ist zuversichtlich, dass die notwendigen rund 5.500 Unterschriften zusammenkommen: „Wir wollen einfach eine offene Diskussion darüber, was Nürnberg heute und in Zukunft braucht. Es sollte selbstverständlich sein, sich diese Fragen immer wieder aufs Neue zu stellen – nun helfen wir den Stadträten eben dabei.

Unterschriftenlisten zum Download sowie weitere Informationen gibt es im Internet auf:

https://buergerantrag-stadt-statt-autobahn.nuernberg4future.de und www.stattautobahn.de

Gedruckte Listen können auch im VCD-Büro oder im Klimacamp am Sebalder Platz abgeholt werden. Sie werden außerdem an vielen Stellen im Stadtgebiet ausliegen.

* Die Bayerische Gemeindeordnung enthält in Art. 18b ein Instrument der direkten Demokratie, um Kommunen dazu zu bringen, sich mit Anliegen zu befassen, die den Bürger*innen wichtig sind. Unterschreiben können alle wahlberechtigten Nürnberger*innen (einschließlich EU-Bürger*innen).

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news-8890 Sat, 29 May 2021 22:34:00 +0200 Prima Klima - Verkehrswende jetzt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/prima-klima-verkehrswende-jetzt/ Foto: Jürgen Liebenstein

Gemeinsam mit dem VCD waren ADFC, Landshut muss handeln, Landshut natürlich mobil, der Verein Autoteilen, Extinction Rebellion und mit ihrer besonderen Energie die Fridays for Future am Nachmittag auf der Ringelstecherwiese zusammengekommen. Nach einer eher kurzen Auftaktkundgebung machte sich ein langer Korso auf den Weg über Wittstraße, Luitpoldbrücke, Papierer- und Johannisstraße, Bismarckplatz und Neustadt bis zur Maximilian- und Niedermayerstraße und über Schützenstraße, Neustadt sowie durch das Balsgässchen und die Innere Münchner Straße wieder zurück zum Ausgangspunkt. Alle freuten sich, nach der langen Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen endlich wieder selbst aktiv werden zu können und der Forderung nach einer nachhaltigen Verkehrspolitik besonderen Nachdruck zu verleihen. 

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news-9459 Tue, 11 May 2021 12:00:00 +0200 Offener Brief an Bgm. Artinger https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-an-bgm-artinger/

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 20. April wurde der Start des Projektes „Green Deal Regensburg“ verkündet, welches den Rahmen für die kommunalen Klimaschutzaktivitäten der nächsten Jahre bildet. Als Zielsetzung wurde eine 60-prozentige Reduktion von Treibhausgasemissionen bis 2030 formuliert. Gleichzeitig wird das Ziel genannt, gesamtstädtische Klimaneutralität bis 2035 realisieren zu wollen. Laut aktuellen Studien passen beide Zahlen nicht zusammen, auch ist das Reduktionsziel des Green Deals unzu - reichend, um als Stadt Regensburg den notwendigen Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu erbringen1 . Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29.04.2021 erklärt die 1,5- Grad-Grenze dieses Abkommens für verfassungsrechtlich verbindlich, womit auch die Stadt Regensburg ihre CO2-Reduktionsanstrengungen deutlich ausweiten muss.


Den gesamten Brief können Sie hier herunterladen.

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news-8662 Tue, 04 May 2021 10:36:55 +0200 Offener Brief: Straßenbahn in der Pirckheimer Straße https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-strassenbahn-in-der-pirckheimer-strasse/ Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat,

Der Verkehrsclub Deutschland ist erfreut darüber, dass die Stadt Nürnberg offenbar plant, den Straßenbahnbetrieb in der Pirckheimer Straße wieder aufleben zu lassen. Die Tram-Nordspange soll gemäß Vorlage im Verkehrsausschuss am 6. Mai von der Verwaltung geprüft werden, vor allem im Zusammenhang mit den Zuschüssen für die U3. Schon bei der Stilllegung im Jahr 2011 hat der VCD kritisiert, dass ohne diese Spange die Anbindung Richtung Knoblauchsland und Erlangen erheblich schlechter wird. Es ist widersinnig, die StUB zu bauen und gleichzeitig im Stadtgebiet neue Umsteigezwänge zu schaffen. Auch unsere Befürchtungen, dass die Geschäfte in der Pirckheimer Straße unter der Stilllegung leiden, haben sich bewahrheitet.

Die tangentiale Strecke in der Nordstadt ist eine gute Ergänzung, aber keinesfalls ein Ersatz für die dringend benötige Querung der Sebalder Altstadt. Diese Strecke hat nicht umsonst im Nahverkehrsentwicklungsplan 2012 ein überragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis erzielt. Für die VAG würde sich der Betrieb lohnen und ihr Defizit reduzieren. Mit dieser kurzen zentralen Strecke steigt die Attraktivität aller Straßenbahnäste deutlich an. Mittlerweile haben sich die Bedingungen sogar noch verbessert, da auch Abschnitte, die im Straßenraum geführt werden, förderfähig sind.

Im Mobilitätspakt bekennt sich die Stadt zum ÖPNV Netz 2030, in dem die Altstadttram eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig gibt es noch erhebliche Bedenken und Befürchtungen, was eine Straßenbahn in der Altstadt angeht. Diese müssen ernstgenommen werden, können aber durch eine gut gemachte Planung in vielen Fällen ausgeräumt werden. Im Gegenteil, viele Städte weltweit beweisen, welches enorme Aufwertungspotenzial moderne Straßenbahnen auch für den Stadtraum besitzen.

Es ist daher dringend erforderlich, jetzt in die Planung und Kommunikation für dieses Herzstück des künftigen Straßenbahnnetzes einzusteigen. Der Beschluss im kommenden Verkehrsausschuss sollte daher nicht nur einseitig die Pirckheimer Straße betrachten, sondern beide Querspangen. Allein der dazwischen liegende Burgberg sorgt schon dafür, dass diese auch bei der Erschließungswirkung nicht in Konkurrenz zueinander stehen.

Bitte machen Sie sich mit Ihrer Stimme dafür stark, dass der Prüf- und Planungsauftrag am 6. Mai so breit gefasst wird, dass eine Realisierung des ÖPNV Netzes 2030 angesichts der Vorlaufzeiten zeitlich überhaupt noch möglich ist.

Wir bieten Ihnen gerne an, sich zu diesem Thema mit uns auszutauschen, auch wenn dies derzeit leider nur per Videokonferenz möglich ist.

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news-8415 Wed, 14 Apr 2021 19:30:00 +0200 „Intelligent mobil im Wohnquartier“ https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/intelligent-mobil-im-wohnquartier/ An der Haustür entscheidet sich, auf welche Art wir mobil sind: Über 80 Prozent aller Wege beginnen oder enden am Wohnstandort. Ein attraktiv gestaltetes Umfeld erhöht die Akzeptanz für längere Fußwege um 70 Prozent. Bereits heute gibt es viele gute Beispiele in Deutschland und Europa, die eine klimafreundliche und stadtverträgliche Mobilität ermöglichen.

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) hat deshalb 2020 ein »Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität« ins Leben gerufen. Dabei wird ganz konkret an verschiedenen Projektstandorten mit Kommunen und Wohnungsunternehmen an der Weiterentwicklung von intelligenten und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen gearbeitet.

Beim nächsten „Fairkehr-Treff“ gibt es einen Vortrag und Informationen aus erster Hand. Am Mittwoch, 14.April um 19.30 Uhr wird Bernd Vilsmaier als Verantwortlicher aus der Projektregion München/Holzkirchen zugeschaltet.

Teilnahme online über Zoom nur mit Anmeldung unter: vcd-landshut@vcd-bayern.de

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news-8535 Mon, 12 Apr 2021 14:57:50 +0200 Bahnausbau muss lokalen Umweltverbund stärker fördern statt zu behindern https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/bahnausbau-muss-lokalen-umweltverbund-staerker-foerdern-statt-zu-behindern/ Die Forderungen des VCD Kreisverbands beziehen sich hauptsächlich auf die Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs bei den Planungen der Überführungen. Für den Busverkehr sind darüber hinaus keine Forderungen an die Deutsche Bahn erforderlich, da für alle Durchfahrten die Fahrbahnbreiten eingeplant wurden. Es ist bezeichnend, dass dies immer automatisch erfolgt und für den Fuß- und Radverkehr ausdrücklich dafür gearbeitet werden muss.

Die Forderungen des VCD sind in diesem Schreiben enthalten. Wer die Forderungen oder Teile daraus unterstützen möchte, darf gerne kopieren und die Einwendung persönlich an die im Schreiben genannte Stelle senden. Darin muss enthalten sein, inwiefern man selbst durch den Planungsmangel betroffen ist. Abgabefrist ist der 14. April!

Hier die Übersicht der Forderungen:

  1. Wir fordern daher, dass grundsätzlich für Überführungen bzw. Unterführungen je Richtung jeweils 2 m Wegbreite für Fußverkehr und 2 m Wegbreite für Radverkehr plus entsprechende Sicherheitsabstände geplant und gebaut werden. Die Breiten sind erforderlich, damit sich auf dem Fußweg zwei Personen mit eingeschränkter Mobilität begegnen können und damit auf dem Radweg zwei Radfahrende aneinander vorbeifahren können. Diese Forderung gilt jeweils explizit für
    1. EÜ Forchheimer Straße
    2. EÜ Münchner Ring
    3. EÜ Geisfelder Straße
    4. EÜ Moosstraße
    5. SÜ Pfisterbergbru?cke
    6. EÜ Zollnerstraße
    7. EÜ Memmelsdorfer Straße
    8. SÜ Kronacher Straße
    9. SÜ Emil-Kemmer-Straße (ohne Fußwege)
  2. Steigungen und Kurvenradien:

    1. Alle Kurvenradien für den Radverkehr betragen mindestens 10 m.

    2. Alle Steigungen auf Streckenabschnitten bis 65 m betragen maximal 6 %, bei längeren Abschnitten maximal 5 %.

  3. Die Wege müssen bei Dunkelheit gut beleuchtet sein, so dass sie jederzeit gefahrlos genutzt werden können.

  4. Wir schließen uns der Forderung der Stadt Bamberg nach einer SÜ Geisfelder Straße für den Fuß- und Radverkehr an.

  5. Für das Sperr- und Umleitungskonzepts fordern wir bereits jetzt, dass die Wegebeziehungen für die Verkehrsmittel des Umweltverbunds zu jedem Zeitpunkt mindestens genauso gut sind wie für den motorisierten Individualverkehr. 

  6. Wir fordern bereits für die Bauphase, dass die Anbindung des Bahnhofs für den Umweltverbund jederzeit bevorzugt erfolgt.

  7. Ergänzend hierzu fordern wir, dass die DB Netz AG die Stadt Bamberg in ihrem Bemühen unterstützt, den Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) neben dem Bahnhof einzurichten. Dies soll erfolgen durch:

    1. Frühzeitige Überlassung des Grundstücks

    2. Bevorzugte Berücksichtigung der Wege zum ROB während der Bauphase und in der Planung für den fertigen Ausbaustand.

  8. Wir fordern, dass die Lage des S-Bahnhalts überprüft wird, so dass er durch Lage und Gestaltung die Nutzung des Umweltverbunds maximal fördert.

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news-8534 Mon, 12 Apr 2021 14:56:40 +0200 VCD erfreut über Votum der BN-Mitglieder https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-votum-der-bn-mitglieder/ Gegen minimale Zugeständnisse im Vergleich hätte der Vorstand des BN einen wichtigen Hebel aus der Hand geben wollen. Zum Glück haben die Mitglieder Rückgrat bewiesen und das verhindert. Nun kann gerichtlich geklärt werden, ob die Stadt überhaupt befugt ist, am Frankenschnellweg de facto eine Autobahn zu planen.

Der ganze Ausbau ist und bleibt ein einziger Fehler, den es zu verhindern gilt. Die von der Stadt Nürnberg angebotenen kosmetischen Verbesserungen werden den Anforderungen an eine zeitgemäße Verkehrs- und Klimapolitik nicht gerecht.

Der VCD Kreisverband freut sich über die Zusage des BN-Vorstands, das Projekt politisch weiter verhindern zu wollen: Mit diesem klaren Ergebnis können wir gemeinsam mit dem Bund Naturschutz für bessere Lösungen zum Wohle der Menschen in Nürnberg eintreten. Wir setzen darauf, dass die Abstimmung viele Mitglieder wachgerüttelt hat, sich für die Verkehrswende zu engagieren. Der Frankenschnellweg ist der Lackmustest für eine nachhaltige Stadtpolitik.

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news-8528 Sat, 10 Apr 2021 13:32:09 +0200 Fahrradknoten Süd stößt auf Interesse beim virtuellen Ortstermin https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradknoten-sued-stoesst-auf-interesse-beim-virtuellen-ortstermin-1/ Die Wirkung von Verkehrsprojekten lässt sich am eindrucksvollsten in der tatsächlichen Umgebung erleben. Daher plante der Verkehrsclub Deutschland (VCD), das Konzept des Fahrradknotens Süd bei einem Ortstermin zu erläutern. In der dritten Welle der Pandemie wurde daraus ein virtueller Ortstermin mit Illustrationen und Bildern, anhand derer den Teilnehmenden (Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Bundestagsabgeordnete Lisa Badum und Andreas Schwarz, Stadträte Christian Hader und Heinrich Schwimmbeck, Wolfram Bellé vom Stadtplanungsamt, Markus Hammrich vom Landratsamt und ADFC-Vorstand Michael Schilling) verdeutlicht wurde, welche positiven Auswirkungen durch den Fahrradknoten Süd für die Mobilität erreicht werden könnten. Für den Radverkehr entstehen deutlich schnellere und damit attraktivere Verbindungen in die Stadt, die zu einem Umstieg vom Auto auf das Fahrrad motivieren. Gleichzeitig werden die Wege im Hain und am Adenauerufer vom Radverkehr zugunsten des Fußverkehrs entlastet.

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news-8440 Mon, 22 Mar 2021 20:29:10 +0100 Belegt: Frankenschnellweg zieht Verkehr in die Stadt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/belegt-frankenschnellweg-zieht-verkehr-in-die-stadt/ Unsere Mitglieder haben in großer Zahl Internet-Abfragen zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten gestellt. Hintergrund: Routenplaner wie Googlemaps beobachten genau die Verkehrslage (anhand von Handy-Standortmeldungen) und sortieren die Prioritäten ihrer Routenvorschläge sofort um. Mit dem aktuell coronabedingt geringeren Verkehr können wir die Situation eines ausgebauten Frankenschnellwegs (FSW) gut simulieren.

Der Vorschlag des Routenplaners zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Nürnberg-Süd  ist die jeweils schnellste Route. Und das ist häufig der FSW. D.h. wenn nur die geringste Verzögerung auf der Autobahn ist, legt der Routenplaner den Weg durch die Stadt. Andere Planer (z.B. ADAC) routen – wohl wegen der kürzeren Strecke – sogar immer über A73 und FSW durch die Stadt. Selbst wenn an den Rampen dicht ist, weichen diese Systeme eher auf andere Straßen aus, bevor sie den Autobahnring außen nehmen.

Die Stadt und der FSW sind faktische Entlastungsrouten für die Autobahnen außen. Die Abfragen lassen das bekannte Prinzip erkennen: „Wer Straßen baut, erntet Verkehr.“ Jede Streckenverbesserung führt zu Mehrverkehr. Am empfindlichsten reagieren die Router auf Zeit. Jeder weitere Ausbau von FSW, B4R, Höfener Str., Höfener Spange, Südwesttangente würde daher sofort ausgenutzt, um die Autobahn zu verlassen.

Bereits heute ist die Verbindung durch die Stadt viel zu gut. Selbst eine gutgemeinte Wegweisung hilft da nicht weiter – es muss der Widerstand der Strecke selbst erhöht werden. Ein kreuzungsfreier Ausbau wäre das Gegenteil davon.

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news-8431 Sun, 21 Mar 2021 18:02:29 +0100 Keine Nadelöhre für Fuß- und Radverkehr betonieren! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/keine-nadeloehre-fuer-fuss-und-radverkehr-betonieren/ Wir fordern von der Stadt, in ihrer Position gegenu?ber der Deutschen Bahn den Fuß-, Rad- und Busverkehr an erster Stelle zu berücksichtigen. Während dies für den ÖPNV und auch zum Vorteil des KFZ-Verkehrs durch die Fahrspuren bereits erfolgt ist, müssen auch die Fuß- und Radwege bei allen Kreuzungsbauwerken in beiden Richtungen mit einer Breite von je 2 m plus notwendigen Schutzabständen gebaut werden.

„Der Oberbürgermeister hat die Baumaßnahme zurecht als Jahrhundertbauwerk bezeichnet“ so der Vorsitzende Andreas Irmisch, „daher erwarten wir nun auch von der Stadt, dass insbesondere für die besonders sozial- und umweltverträglichen Verkehrsarten wie Fuß- und Radverkehr keine Nadelöhre betoniert werden, sondern sichere und leistungsfähige Wege.“ Nachdem sich in der Sondersitzung des Stadtrats zum Bahnausbau am 10.3.2021 alle großen Fraktionen für die Gleichbehandlung der Verkehrsarten ausgesprochen haben, fordern wir, dass für diese noch mangelhaften Querungen auch die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden:

  • Forchheimer Straße
  • Münchner Ring
  • Moosstraße
  • Geisfelder-/Nürnberger Straße
  • Memmelsdorfer Straße
  • Kronacher Straße

Auch beim Regionalen Omnibusbahnhof (ROB) klemmt es noch. Die Forderung nach frühzeitiger Übergabe des Geländes bleibt selbstverständlich bestehen. Aber für die Zollnerunterführung besteht noch Klärungsbedarf. Wenn die Weiterentwicklung des Busverkehrs so kommt wie geplant und auch die Anbindung der Region mit dem ROB sich gut entwickelt, was ja sein Hauptzweck ist, kreuzen täglich mehr als 1.000 Busse die Fuß- und Radwege entlang des ROB. Ein Albtraum für die Verkehrssicherheit!

Der VCD hält es für dringend erforderlich, für den ROB einschließlich dem gesamten Bahnhofsvorplatz ein integriertes Flächennutzungskonzept mit einer zukunftsfähigen Wegführung für alle Verkehrsarten zu erstellen, bevor die wesentlichen baulichen Schnittstellen zum Bahnausbau beschlossen werden.

Bei 10 Jahren erwarteter Bauzeit hat das Sperr- und Umleitungskonzept hohe Bedeutung. Der Umweltverbund muss in dieser Zeit immer mindestens über genauso gute Verbindungen verfügen wie der motorisierte Individualverkehr, um die beschlossene Mobilitätswende zu erreichen bzw. gezielt herbeizuführen. Dazu fehlen jegliche Verpflichtung und Stellungnahme seitens Deutscher Bahn und der Stadt. Diese mahnt der VCD eindringlich an.

Der vollständige Text der VCD-Forderung findet sich im Schreiben an die Stadt Bamberg. Die Kernelemente sind auch in einer Pressemitteilung zusammengefasst.

Wenn Sie diese Forderungen unterstützen, senden Sie unser Schreiben als Anlage oder die Ihnen passenden Auszüge mit einem entsprechenden Text an bahnausbau@stadt.bamberg.de.

 

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news-8357 Mon, 08 Mar 2021 22:21:48 +0100 Deutsche Bahn signalisiert Gesprächsbereitschaft zum Bau des ROB – Stadt Bamberg muss nun aktiv werden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/deutsche-bahn-signalisiert-gespraechsbereitschaft-zum-bau-des-rob-stadt-bamberg-muss-nun-aktiv-werd/ Im Gespräch mit der Deutschen Bahn wurde unter anderem der zeitliche Zusammenhang der Bahn-Baumaßnahmen und des ROBs diskutiert. Demnach ist die Erneuerung der Zollner­unterführung nicht erforderlich, um den ROB zu bauen, sondern lediglich die Inanspruchnahme des Geländes während der Bauphase ist zu diskutieren. Wenn hier in Abstimmung mit der Stadt eine Ersatzfläche gefunden werden könnte, sei wohl auch ein früherer Bau des ROB denkbar.

Auch für andere Aspekte der Planung ist eine klare Stellungnahme der Stadt gegenüber der Bahn erforderlich. VCD und Bund Naturschutz fordern daher von der Stadt:

  • Vehementes Eintreten der Stadt für diese Flächenübernahmen, um einen frühen Bau des ROB zu erreichen.
  • Aufrechterhalten der Forderung, dass alle Querungen der Bahnlinie entlang von Straßen die Mindestbreiten für den nicht motorisierten Verkehr (2 m Fußverkehr, 2 m Radverkehr) aufweisen.
  • Verlangen der Fuß- und Radwegüberführung Gundelsheimer Straße, um die nordöstlichen Gebiete leistungsfähig und attraktiv für den Fuß- und Radverkehr an die Stadt anzubinden
  • Bebauung entlang des Abschnitts zwischen Pfisterbrücke und Moosstraße (Gleispark auf der Ostseite und Gewerbegebiet/Fuß-/Radweg auf der Westseite) zum Erhalt von gut erschlossenen Gewerbeflächen und gleichzeitig zur Ausweitung von unversiegelten Flächen, die das Innenstadtklima verbessern und Nutzflächen für die benachbarten Wohngebiete

Ebenso wie für die Planfeststellung fordern wir auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit an der Erarbeitung des Sperr- und Umleitungskonzepts. Der Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und Busverkehr muss dabei immer bevorzugt werden, damit eine gleichberechtigte und sozial gerechte Mobilität für alle insbesondere während der Bauzeit sichergestellt wird – und damit auch die Ziele des Verkehrsentwicklungsplans ins Visier genommen werden. "Jetzt ist die Zeit, den Umweltverbund massiv voranzubringen: ein frühzeitig verfügbarer ROB und insbesondere für den nichtmotorisierten Verkehr ausgebaute Querungen sind dafür die wesentlichen Bausteine" meint dazu Andreas Irmisch vom Verkehrsclub Deutschland.

Damit soll die Erreichung der Mobilitäts- und Umweltschutzziele Bambergs gefördert werden. Martin Bücker vom Bund Naturschutz fordert daher von der Stadt, „dass sie die Gleisparkflächen für ein gutes Stadtklima und die Nutzung als Naherholungsflächen sichert."

Neben der Stadt können und sollen natürlich auch alle betroffenen Privatpersonen ihre Forderungen zu Planänderungen geltend machen. Dies erfolgt gegenüber der Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth und zusätzlich der Stadt Bamberg unter bahnausbau@stadt.bamberg.de.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Andreas Irmisch                                 Martin Bücker
Vorsitzender                                       Vorsitzender

0951-2975 120                                   0951-52990

bamberg@vcd.org                              bamberg@bund-naturschutz.de

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news-8310 Fri, 26 Feb 2021 13:12:48 +0100 Öffnung der Bergstraße ist kurzsichtiger Aktionismus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/oeffnung-der-bergstrasse-ist-kurzsichtiger-aktionismus/ Wenn eine mit breiter Bürgerbeteiligung erzielte Lösung nach kurzer Zeit wieder eingezogen wird, braucht es dafür gute Gründe – und ein überzeugendes Alternativkonzept. Jetzt einfach ‚Posten wieder raus ‘ ist billiger Populismus nach dem Motto, wer am Lautesten schreit, bekommt seinen Willen. Solche Entscheidungen auf Zuruf sind das genaue Gegenteil von verantwortungsvoller Verkehrspolitik. Viele Anwohner und Besucher der Altstadt werden unter dieser unnötig überstürzten Aktion zu leiden haben.
Vorliegend soll nur die Öffnung der Autodurchfahrt ohne irgendwelche verkehrsberuhigenden Maßnahmen beschlossen werden soll. Die zwingend dazu gehörende Umgestaltung soll auf kommende Beschlüsse – ohne Terminierung! – verschoben werden. Dabei haben Erfahrungen am Weinmarkt gezeigt, dass die zeitgleiche Realisierung von Gestaltungsmaßnahmen erforderlich ist, um Akzeptanz zu erreichen.
Der VCD fordert die Stadträte auf, die Behandlung der Vorlage zu vertagen, bis die Maßnahme – anhand konkreter Gestaltungspläne – in ihrer Gesamtheit überhaupt beurteilt werden kann.

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news-8040 Mon, 25 Jan 2021 12:03:46 +0100 Tempo 30 vor der Schule – bald auch in Eichendorf ? https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/tempo-30-vor-der-schule-bald-auch-in-eichendorf/ In der Straßenverkehrsordnung gibt es seit einigen Jahren die Vorschrift, dass u.a. vor Schulen die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Regel auf 30 km/h beschränkt werden soll, auch auf Hauptverkehrsstraßen. Leider wird diese Regelung von den zuständigen Behörden in vielen Fällen nicht umgesetzt. So auch in Eichendorf, wo eine Staatsstraße an der Grund- und Mittelschule vorbeiführt.

Zuständige Straßenverkehrsbehörde für die Aufstellung einer Geschwindigkeitsbeschränkung ist hier das Landratsamt Dingolfing-Landau. Hans Aigner, Vorstandsmitglied beim Kreisverband Landshut/Dingolfing-Landau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat deshalb bei Landrat Werner Bumeder beantragt, die Pfarrkirchener Straße im Bereich vor der Schule auf 30 km/h zu beschränken.

Tempo 30 vor der Joseph-von-Eichendorff-Grund- und Mittelschule würde den Schulweg für die Kinder deutlich sicherer machen und den Schulweghelfern ihre Tätigkeit wesentlich erleichtern, so Aigner.

Tempo 30 bringt einen erheblichen Sicherheitsgewinn. Wo ein Autofahrer mit Tempo 30 gerade noch anhalten kann, hat er mit Tempo 50 noch nicht einmal zu bremsen angefangen. Ein Aufprall bei diesem Tempo führt bei einem Fußgänger zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

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news-8030 Fri, 22 Jan 2021 10:54:37 +0100 Wenden statt im Kreis fahren: VCD spricht sich gegen Neuauflage des Norisrings aus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/wenden-statt-im-kreis-fahren-vcd-spricht-sich-gegen-neuauflage-des-norisrings-aus/ Nürnberg hat als Stadt der Menschenrechte auch eine globale Klimaverantwortung. Hier im Sinne der weltweiten Opfer der Klimaveränderungen voranzugehen ist nur konsequent. Mit dem heutigen Wissen darf man nicht mehr zurück zu fallen in eine Zeit, in der man sich mit dem Auto grenzenlose Freiheiten erhofft hat.

In Punkto Verkehrswende hat Nürnberg viel aufzuholen, andere Städte wie z.B. Kopenhagen und Wien sind viel weiter. Es erfordert neben dieser Erkenntnis noch viel Mut an der Stadtspitze, hier die Weichen richtig zu stellen. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass unsere Mobilität nach der Pandemie anders zu gestalten ist als vorher, z.B. bei den Hygienekonzepten im öffentlichen Nahverkehr und bei der Aufteilung des Verkehrsraums, der immer auch öffentlicher Raum ist.

Gerade im Mobilitätssektor gibt es viele technische Innovationen. Durch Autorennen, die eine Antriebstechnologie von gestern glorifizieren, werden heute jedenfalls keine Arbeitsplätze mehr geschaffen.

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news-8017 Mon, 18 Jan 2021 11:18:14 +0100 Klimaentscheid Landshut - auch der VCD ist dabei https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/klimaentscheid-landshut-auch-der-vcd-ist-dabei/ Auch der VCD unterstützt dieses Bürgerbegehren für den “Klimaplan Landshut” und fordert zum Unterschriftensammeln auf. Näheres ist hier zu finden.

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news-7963 Tue, 05 Jan 2021 22:03:52 +0100 U1-Sperrung: Chaos verhindern – Pop-Up-Busspur und mehr S-Bahn wagen! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/u1-sperrung-chaos-verhindern-pop-up-busspur-und-mehr-s-bahn-wagen/
  • Errichtung einer durchgehenden „Pop-Up-Busspur“ für die Ersatzbusse
    Pünktlichkeit ist grundlegend für einen guten Ersatzverkehr. Denn: Schon bei kleinsten Verzögerungen kann es an den Enden zu großen Fahrgastansammlungen kommen. Die Folge sind überfüllte Busse, welche nicht nur weitere Verspätungen verursachen, vor allem wären die zurzeit so wichtigen Mindestabstände nicht einhaltbar. Zudem verursachen Verspätungen Mehrkosten bei der VAG, da diese dadurch gezwungen ist, mehr Busse einzusetzen. Um das zu verhindern und um das hohe Busaufkommen zu bewältigen, braucht es für den Zeitraum der U-Bahn-Sperrung eine durchgängige „Pop-Up-Busspur“ für den Schienenersatzverkehr. Dieses Instrument kommt bereits in Berlin bei der Sperrung der U1/U3 erfolgreich zum Einsatz. Sie wäre außerdem ein wichtiges Zeichen für die Bevorrechtigung des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.
  • S-Bahn-Taktverdichtung zwischen Fürth und Nürnberg
    Da zudem eine Verlagerung des Fahrgastaufkommens von der U- auf die S-Bahn zwischen Fürth und Nürnberg zu erwarten ist, bietet sich eine Taktverdichtung der S1 von zwei auf drei Züge pro Stunde an. Möglich wäre beispielsweise eine Verlängerung der S1-Verstärkerzüge zwischen Lauf und Nürnberg nach Fürth. So kann trotz U-Bahn-Sperrung ein attraktives Schienenangebot zwischen beiden Städten bereitgestellt und der Ersatzverkehr auf der Straße entlastet werden. Die VAG sollte über das Angebot entsprechend informieren.
  • Der VCD-Kreisverband Nürnberg fordert den Nürnberger und Fürther Stadtrat auf, sich zeitnah für diese Maßnahmen einzusetzen. Sie sind im Interesse des Gesundheitsschutzes für Personal und Fahrgäste unumgänglich.

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    news-7900 Sun, 13 Dec 2020 08:07:00 +0100 VCD begrüßt Vorstoß zur autofreien Altstadt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-vorstoss-zur-autofreien-altstadt/ Die Verbindung ist aber nicht nur für Fußgänger von der ÖPNV-Drehscheibe Hauptbahnhof und für Touristen wichtig. Sie stellt auch eine wichtige innerstädtische Route für den Radverkehr dar. Daher ist es richtig, dass in der Königsstraße auch weiter mit dem Rad gefahren werden kann. Es wäre zu prüfen, ob nicht statt eines vollständigen Umbaus kurzfristig die jetzige Fahrbahn als Fahrradstraße (Kfz-Verkehr nur für Anlieger frei) ausgewiesen werden kann. Mit den seitlichen Parkstreifen entfällt auch der Parksuchverkehr an dieser Strecke.

    Die Straße trifft am Hallplatz auf den „inneren Fahrradring“, der über den Kornmarkt und Weißen Turm zum Unschlittplatz sowie über Theatergasse und Peter-Vischer-Str zur Insel Schütt und weiter zum Hans-Sachs-Platz entsprechend aufgewertet werden sollte. Auch hier kann durch Reduzierung von Parkstreifen und Kfz-Verkehr Raum für Fußgänger und Radfahrer gewonnen werden.

    In der Altstadt sollte mittelfristig nur der Anwohner- und Lieferverkehr und die Zufahrt zu Parkhäusern mit dem Auto möglich sein.

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    news-9458 Wed, 25 Nov 2020 20:00:00 +0100 Jahreshauptversammlung 2020 https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/jahreshauptversammlung-2020-5/ Mehr Infos dazu finden Sie in den VCD-nachrichten Ausgabe 5/2020 (Tagesordnung, Rechenschafts­bericht) und Ausgabe 6/2020 (Bericht).

    Den Vortrag sehen Sie hier als PDF-Datei (ca 3,2 MB)

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    news-7754 Tue, 24 Nov 2020 06:50:07 +0100 Innovation statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/innovation-statt-autobahn-1/ Auf der anderen Seite stehen Stadt und Land vor großen Herausforderungen, was die finanziellen Folgen der Coronakrise angeht. In diesem Licht erscheint es noch absurder als schon bisher,, wenn man für 700 Mio. Euro den Frankenschnellweg ausbauen will. Nur um tägliche 1,5h Stau zu verringern. Stau, den es durch die Verbreitung innovativer Arbeitskonzepte bald gar nicht mehr geben muss.

    Die Stadt Nürnberg wäre daher gut beraten, in die digitale Infrastruktur und die Schulen zu investieren, in lebenswerte öffentliche Räume, in CO2-neutrale Mobilität, in Maßnahmen zu Klimaanpassung. Der alte Ludwigskanal war bei seiner Eröffnung bereits technisch überholt.  Es wäre eine vermeidbare Ironie der Geschichte, wenn just an der Stelle des ehemaligen Kanalhafens eine Schnellstraße gebaut würde, die bei ihrer Fertigstellung 2035 niemand mehr benötigt.

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    news-7718 Sun, 22 Nov 2020 12:39:56 +0100 Die Lange Straße braucht ein besseres Klima! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/die-lange-strasse-braucht-ein-besseres-klima/ Im Antrag von Grünes Bamberg/ÖDP/SPD/VOLT zur Neugestaltung der Langen Straße sah der VCD Bamberg wesentliche Verbesserungen für die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität, siehe unsere Pressemitteilung vom 10. September 2020. Die Verwaltungsvorlage für den Mobilitätssenat am 24. November 2020 macht aus Sicht des VCD Bamberg nun fast alle geplanten Verbesserungen zunichte:

    • Weder Fußverkehr noch fließender Radverkehr bekommen mehr Raum, also kein Fortschritt zu höherer Verkehrssicherheit der Verkehrsmittel, deren Nutzung in Coronazeiten als besonders empfehlenswert gilt.
    • Konsequenterweise keine zusätzlichen Möglichkeiten für Gewerbetreibende, auf zusätzlichen Außenflächen gerade in Coronazeiten mehr Kunden bedienen zu können.
    • Insbesondere  für die Gastronomie als wichtiger Faktor für die Attraktivität einer innerstädtischen Lage bedeutet dies, dass keine zusätzliche Fläche für Außenbewirtung genutzt werden kann, die bestehende Fläche ist durch zu dichten Fuß- und Radverkehr wenig einladend und wird deshalb von vielen Bambergern gemieden.

    Dies ist umso unverständlicher als gleichzeitig an anderer Stelle Ziele formuliert werden und wurden, denen die nun vorgelegten Planungen deutlich widersprechen. Der Stadtrat hat 2017 einstimmig als Ziel beschlossen, den Anteil des Umweltverbunds zu erhöhen und denjenigen des KFZ-Verkehrs zu reduzieren. Gerade wurde das mit großem Aufwand Klimaanpassungskonzept fu?r Stadt und Landkreis Bamberg vorgestellt. Unter den dringendsten und wichtigsten Zielen ist dabei die Umverteilung der Flächen zugunsten des Umweltverbunds sowie die schrittweise Einrichtung eines autofreien Welterbes. Wie kann dies einige Tage später schon wieder vergessen sein?

    Nicht erst seit 2008 (!), als mit großem Aufwand seitens der Stadtverwaltung und mit Hilfe einer breit angelegten Bürgerbeteiligung Empfehlungen zur „Zukunft Innenstadt Bamberg“ erarbeitet wurde, wächst die Zahl der städtischen Studien und Beteiligungsverfahren, die eine Verkehrsberuhigung (insbesondere der Langen Straße bzw. des Welterbes), eine Umverteilung der Verkehrsflächen, also eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund fordern. Es wächst auch die Zahl der positiven Erfahrungsberichte anderer Kommunen mit autofreien oder autoarmen Innenstädten, insbesondere auch aus Sicht des dortigen Handels. Erst kürzlich konnte der VCD Bamberg dies bei einer öffentlichen Informationsfahrt nach Regensburg von dortigen Fachleuten erfahren.

    Wir wünschen Bamberg, dass auch die Einsicht der Entscheidungsträger schnell reifen möge, dass endlich mehr passieren muss. Diese positiven Entwicklungsmöglichkeiten, die mittlerweile viele andere Städte umsetzen, dürfen den Menschen und Gewerbetreibenden unserer Stadt nicht länger vorenthalten werden. Als Vertreter einer ökologischen und sozialverträglichen Mobilität fordert der VCD Bamberg den Mobilitätssenat auf, am Dienstag im Vorgriff auf den kommenden Verkehrsentwicklungsplan durch seine Entscheidungen ein Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger, für die Verkehrswende und damit für eine enkeltaugliche Stadt zu setzen.

    Link zur aktuellen Pressemiteilung

    Weitere Informationen auf unserer Homepage:

    Pressemitteilung “Licht am Ende der langen Straße”

    Pressemitteilung “Inspiration aus Regensburg für autofreies Welterbe in Bamberg”

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    news-7712 Fri, 20 Nov 2020 08:06:33 +0100 Fahrradknoten Süd – gut für Fuß- und Radverkehr – und dank Bundesförderung für das Budget! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradknoten-sued-gut-fuer-fuss-und-radverkehr-und-dank-bundesfoerderung-fuer-das-budget/ Verkehrsprojekte drängen sich in kritischen Zeiten nicht gerade auf. Mit dem allseits geforderten Blick für Gesamtkonzepte müssen solche Projekte daher viele Wünsche erfüllen um zu überzeugen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bamberg, der sich nachhaltige Mobilität für alle als Ziel in die Satzung geschrieben hat, schlägt mit dem Fahrradknoten Süd ein ungewöhnliches Projekt vor, das viele Vorteile vereint.

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