VCD LV Bayern https://bayern.vcd.org de_DE VCD LV Bayern Wed, 03 Mar 2021 06:53:39 +0100 Wed, 03 Mar 2021 06:53:39 +0100 TYPO3 EXT:news news-8310 Fri, 26 Feb 2021 13:12:48 +0100 Öffnung der Bergstraße ist kurzsichtiger Aktionismus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/oeffnung-der-bergstrasse-ist-kurzsichtiger-aktionismus/ Wenn eine mit breiter Bürgerbeteiligung erzielte Lösung nach kurzer Zeit wieder eingezogen wird, braucht es dafür gute Gründe – und ein überzeugendes Alternativkonzept. Jetzt einfach ‚Posten wieder raus ‘ ist billiger Populismus nach dem Motto, wer am Lautesten schreit, bekommt seinen Willen. Solche Entscheidungen auf Zuruf sind das genaue Gegenteil von verantwortungsvoller Verkehrspolitik. Viele Anwohner und Besucher der Altstadt werden unter dieser unnötig überstürzten Aktion zu leiden haben.
Vorliegend soll nur die Öffnung der Autodurchfahrt ohne irgendwelche verkehrsberuhigenden Maßnahmen beschlossen werden soll. Die zwingend dazu gehörende Umgestaltung soll auf kommende Beschlüsse – ohne Terminierung! – verschoben werden. Dabei haben Erfahrungen am Weinmarkt gezeigt, dass die zeitgleiche Realisierung von Gestaltungsmaßnahmen erforderlich ist, um Akzeptanz zu erreichen.
Der VCD fordert die Stadträte auf, die Behandlung der Vorlage zu vertagen, bis die Maßnahme – anhand konkreter Gestaltungspläne – in ihrer Gesamtheit überhaupt beurteilt werden kann.

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news-8040 Mon, 25 Jan 2021 12:03:46 +0100 Tempo 30 vor der Schule – bald auch in Eichendorf ? https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/tempo-30-vor-der-schule-bald-auch-in-eichendorf/ In der Straßenverkehrsordnung gibt es seit einigen Jahren die Vorschrift, dass u.a. vor Schulen die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Regel auf 30 km/h beschränkt werden soll, auch auf Hauptverkehrsstraßen. Leider wird diese Regelung von den zuständigen Behörden in vielen Fällen nicht umgesetzt. So auch in Eichendorf, wo eine Staatsstraße an der Grund- und Mittelschule vorbeiführt.

Zuständige Straßenverkehrsbehörde für die Aufstellung einer Geschwindigkeitsbeschränkung ist hier das Landratsamt Dingolfing-Landau. Hans Aigner, Vorstandsmitglied beim Kreisverband Landshut/Dingolfing-Landau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat deshalb bei Landrat Werner Bumeder beantragt, die Pfarrkirchener Straße im Bereich vor der Schule auf 30 km/h zu beschränken.

Tempo 30 vor der Joseph-von-Eichendorff-Grund- und Mittelschule würde den Schulweg für die Kinder deutlich sicherer machen und den Schulweghelfern ihre Tätigkeit wesentlich erleichtern, so Aigner.

Tempo 30 bringt einen erheblichen Sicherheitsgewinn. Wo ein Autofahrer mit Tempo 30 gerade noch anhalten kann, hat er mit Tempo 50 noch nicht einmal zu bremsen angefangen. Ein Aufprall bei diesem Tempo führt bei einem Fußgänger zu schweren oder tödlichen Verletzungen.

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news-8030 Fri, 22 Jan 2021 10:54:37 +0100 Wenden statt im Kreis fahren: VCD spricht sich gegen Neuauflage des Norisrings aus https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/wenden-statt-im-kreis-fahren-vcd-spricht-sich-gegen-neuauflage-des-norisrings-aus/ Nürnberg hat als Stadt der Menschenrechte auch eine globale Klimaverantwortung. Hier im Sinne der weltweiten Opfer der Klimaveränderungen voranzugehen ist nur konsequent. Mit dem heutigen Wissen darf man nicht mehr zurück zu fallen in eine Zeit, in der man sich mit dem Auto grenzenlose Freiheiten erhofft hat.

In Punkto Verkehrswende hat Nürnberg viel aufzuholen, andere Städte wie z.B. Kopenhagen und Wien sind viel weiter. Es erfordert neben dieser Erkenntnis noch viel Mut an der Stadtspitze, hier die Weichen richtig zu stellen. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass unsere Mobilität nach der Pandemie anders zu gestalten ist als vorher, z.B. bei den Hygienekonzepten im öffentlichen Nahverkehr und bei der Aufteilung des Verkehrsraums, der immer auch öffentlicher Raum ist.

Gerade im Mobilitätssektor gibt es viele technische Innovationen. Durch Autorennen, die eine Antriebstechnologie von gestern glorifizieren, werden heute jedenfalls keine Arbeitsplätze mehr geschaffen.

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news-8017 Mon, 18 Jan 2021 11:18:14 +0100 Klimaentscheid Landshut - auch der VCD ist dabei https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/klimaentscheid-landshut-auch-der-vcd-ist-dabei/ Auch der VCD unterstützt dieses Bürgerbegehren für den “Klimaplan Landshut” und fordert zum Unterschriftensammeln auf. Näheres ist hier zu finden.

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news-7963 Tue, 05 Jan 2021 22:03:52 +0100 U1-Sperrung: Chaos verhindern – Pop-Up-Busspur und mehr S-Bahn wagen! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/u1-sperrung-chaos-verhindern-pop-up-busspur-und-mehr-s-bahn-wagen/
  • Errichtung einer durchgehenden „Pop-Up-Busspur“ für die Ersatzbusse
    Pünktlichkeit ist grundlegend für einen guten Ersatzverkehr. Denn: Schon bei kleinsten Verzögerungen kann es an den Enden zu großen Fahrgastansammlungen kommen. Die Folge sind überfüllte Busse, welche nicht nur weitere Verspätungen verursachen, vor allem wären die zurzeit so wichtigen Mindestabstände nicht einhaltbar. Zudem verursachen Verspätungen Mehrkosten bei der VAG, da diese dadurch gezwungen ist, mehr Busse einzusetzen. Um das zu verhindern und um das hohe Busaufkommen zu bewältigen, braucht es für den Zeitraum der U-Bahn-Sperrung eine durchgängige „Pop-Up-Busspur“ für den Schienenersatzverkehr. Dieses Instrument kommt bereits in Berlin bei der Sperrung der U1/U3 erfolgreich zum Einsatz. Sie wäre außerdem ein wichtiges Zeichen für die Bevorrechtigung des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr.
  • S-Bahn-Taktverdichtung zwischen Fürth und Nürnberg
    Da zudem eine Verlagerung des Fahrgastaufkommens von der U- auf die S-Bahn zwischen Fürth und Nürnberg zu erwarten ist, bietet sich eine Taktverdichtung der S1 von zwei auf drei Züge pro Stunde an. Möglich wäre beispielsweise eine Verlängerung der S1-Verstärkerzüge zwischen Lauf und Nürnberg nach Fürth. So kann trotz U-Bahn-Sperrung ein attraktives Schienenangebot zwischen beiden Städten bereitgestellt und der Ersatzverkehr auf der Straße entlastet werden. Die VAG sollte über das Angebot entsprechend informieren.
  • Der VCD-Kreisverband Nürnberg fordert den Nürnberger und Fürther Stadtrat auf, sich zeitnah für diese Maßnahmen einzusetzen. Sie sind im Interesse des Gesundheitsschutzes für Personal und Fahrgäste unumgänglich.

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    news-7900 Sun, 13 Dec 2020 08:07:00 +0100 VCD begrüßt Vorstoß zur autofreien Altstadt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-vorstoss-zur-autofreien-altstadt/ Die Verbindung ist aber nicht nur für Fußgänger von der ÖPNV-Drehscheibe Hauptbahnhof und für Touristen wichtig. Sie stellt auch eine wichtige innerstädtische Route für den Radverkehr dar. Daher ist es richtig, dass in der Königsstraße auch weiter mit dem Rad gefahren werden kann. Es wäre zu prüfen, ob nicht statt eines vollständigen Umbaus kurzfristig die jetzige Fahrbahn als Fahrradstraße (Kfz-Verkehr nur für Anlieger frei) ausgewiesen werden kann. Mit den seitlichen Parkstreifen entfällt auch der Parksuchverkehr an dieser Strecke.

    Die Straße trifft am Hallplatz auf den „inneren Fahrradring“, der über den Kornmarkt und Weißen Turm zum Unschlittplatz sowie über Theatergasse und Peter-Vischer-Str zur Insel Schütt und weiter zum Hans-Sachs-Platz entsprechend aufgewertet werden sollte. Auch hier kann durch Reduzierung von Parkstreifen und Kfz-Verkehr Raum für Fußgänger und Radfahrer gewonnen werden.

    In der Altstadt sollte mittelfristig nur der Anwohner- und Lieferverkehr und die Zufahrt zu Parkhäusern mit dem Auto möglich sein.

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    news-7754 Tue, 24 Nov 2020 06:50:07 +0100 Innovation statt Autobahn https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/innovation-statt-autobahn-1/ Auf der anderen Seite stehen Stadt und Land vor großen Herausforderungen, was die finanziellen Folgen der Coronakrise angeht. In diesem Licht erscheint es noch absurder als schon bisher,, wenn man für 700 Mio. Euro den Frankenschnellweg ausbauen will. Nur um tägliche 1,5h Stau zu verringern. Stau, den es durch die Verbreitung innovativer Arbeitskonzepte bald gar nicht mehr geben muss.

    Die Stadt Nürnberg wäre daher gut beraten, in die digitale Infrastruktur und die Schulen zu investieren, in lebenswerte öffentliche Räume, in CO2-neutrale Mobilität, in Maßnahmen zu Klimaanpassung. Der alte Ludwigskanal war bei seiner Eröffnung bereits technisch überholt.  Es wäre eine vermeidbare Ironie der Geschichte, wenn just an der Stelle des ehemaligen Kanalhafens eine Schnellstraße gebaut würde, die bei ihrer Fertigstellung 2035 niemand mehr benötigt.

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    news-7718 Sun, 22 Nov 2020 12:39:56 +0100 Die Lange Straße braucht ein besseres Klima! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/die-lange-strasse-braucht-ein-besseres-klima/ Im Antrag von Grünes Bamberg/ÖDP/SPD/VOLT zur Neugestaltung der Langen Straße sah der VCD Bamberg wesentliche Verbesserungen für die Verkehrssituation und die Aufenthaltsqualität, siehe unsere Pressemitteilung vom 10. September 2020. Die Verwaltungsvorlage für den Mobilitätssenat am 24. November 2020 macht aus Sicht des VCD Bamberg nun fast alle geplanten Verbesserungen zunichte:

    • Weder Fußverkehr noch fließender Radverkehr bekommen mehr Raum, also kein Fortschritt zu höherer Verkehrssicherheit der Verkehrsmittel, deren Nutzung in Coronazeiten als besonders empfehlenswert gilt.
    • Konsequenterweise keine zusätzlichen Möglichkeiten für Gewerbetreibende, auf zusätzlichen Außenflächen gerade in Coronazeiten mehr Kunden bedienen zu können.
    • Insbesondere  für die Gastronomie als wichtiger Faktor für die Attraktivität einer innerstädtischen Lage bedeutet dies, dass keine zusätzliche Fläche für Außenbewirtung genutzt werden kann, die bestehende Fläche ist durch zu dichten Fuß- und Radverkehr wenig einladend und wird deshalb von vielen Bambergern gemieden.

    Dies ist umso unverständlicher als gleichzeitig an anderer Stelle Ziele formuliert werden und wurden, denen die nun vorgelegten Planungen deutlich widersprechen. Der Stadtrat hat 2017 einstimmig als Ziel beschlossen, den Anteil des Umweltverbunds zu erhöhen und denjenigen des KFZ-Verkehrs zu reduzieren. Gerade wurde das mit großem Aufwand Klimaanpassungskonzept fu?r Stadt und Landkreis Bamberg vorgestellt. Unter den dringendsten und wichtigsten Zielen ist dabei die Umverteilung der Flächen zugunsten des Umweltverbunds sowie die schrittweise Einrichtung eines autofreien Welterbes. Wie kann dies einige Tage später schon wieder vergessen sein?

    Nicht erst seit 2008 (!), als mit großem Aufwand seitens der Stadtverwaltung und mit Hilfe einer breit angelegten Bürgerbeteiligung Empfehlungen zur „Zukunft Innenstadt Bamberg“ erarbeitet wurde, wächst die Zahl der städtischen Studien und Beteiligungsverfahren, die eine Verkehrsberuhigung (insbesondere der Langen Straße bzw. des Welterbes), eine Umverteilung der Verkehrsflächen, also eine Verkehrswende hin zum Umweltverbund fordern. Es wächst auch die Zahl der positiven Erfahrungsberichte anderer Kommunen mit autofreien oder autoarmen Innenstädten, insbesondere auch aus Sicht des dortigen Handels. Erst kürzlich konnte der VCD Bamberg dies bei einer öffentlichen Informationsfahrt nach Regensburg von dortigen Fachleuten erfahren.

    Wir wünschen Bamberg, dass auch die Einsicht der Entscheidungsträger schnell reifen möge, dass endlich mehr passieren muss. Diese positiven Entwicklungsmöglichkeiten, die mittlerweile viele andere Städte umsetzen, dürfen den Menschen und Gewerbetreibenden unserer Stadt nicht länger vorenthalten werden. Als Vertreter einer ökologischen und sozialverträglichen Mobilität fordert der VCD Bamberg den Mobilitätssenat auf, am Dienstag im Vorgriff auf den kommenden Verkehrsentwicklungsplan durch seine Entscheidungen ein Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger, für die Verkehrswende und damit für eine enkeltaugliche Stadt zu setzen.

    Link zur aktuellen Pressemiteilung

    Weitere Informationen auf unserer Homepage:

    Pressemitteilung “Licht am Ende der langen Straße”

    Pressemitteilung “Inspiration aus Regensburg für autofreies Welterbe in Bamberg”

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    news-7712 Fri, 20 Nov 2020 08:06:33 +0100 Fahrradknoten Süd – gut für Fuß- und Radverkehr – und dank Bundesförderung für das Budget! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fahrradknoten-sued-gut-fuer-fuss-und-radverkehr-und-dank-bundesfoerderung-fuer-das-budget/ Verkehrsprojekte drängen sich in kritischen Zeiten nicht gerade auf. Mit dem allseits geforderten Blick für Gesamtkonzepte müssen solche Projekte daher viele Wünsche erfüllen um zu überzeugen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bamberg, der sich nachhaltige Mobilität für alle als Ziel in die Satzung geschrieben hat, schlägt mit dem Fahrradknoten Süd ein ungewöhnliches Projekt vor, das viele Vorteile vereint.

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    news-7688 Thu, 12 Nov 2020 20:56:18 +0100 Zwei Straßen fürs Fahrrad - Forststrecken aufwerten https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/zwei-strassen-fuers-fahrrad-forststrecken-aufwerten/ Dies würde den Autofahrern auf den wenigen Kilometern höchstens einige Minuten kosten und ist zumutbar, zumal es Alternativstrecken gibt. Auf der anderen Seite könnte mit einer attraktiven Radverbindung die Zahl der Alltagsradler signifikant erhöht werden. Der Sicherheitsgewinn für den Radverkehr wäre enorm. Neben Berufspendlern hätten auch Schüler damit eine attraktive Strecke, wenn sie zum Beispiel von Heroldsberg nach Nürnberg fahren müssen. Zudem bekämen Ausflugsradler eine bequeme Route hinauf nach Kalchreuth und zu weiteren Zielen Richtung Hetzles und zum Walberla.

    Kein Radweg an der Bundesstraße

    Wer heute von Kalchreuth oder Heroldsberg mit dem Fahrrad nach Nürnberg fahren will, steht vor einem Problem: Es gibt keinen Radweg, der diesen Namen verdient, sondern nur Forstwege, deren Zustand stark von den aktuellen Forstarbeiten abhängig ist.

    Der fehlende Radweg zwischen Heroldsberg und Nürnberg entlang der B 2 ist nach wie vor eine empfindliche Lücke im örtlichen Radwegenetz, die unbedingt geschlossen werden muss. Da die Überquerung der Autobahn mit ihren Ein- und Ausfahrten aufwändig und kostspielig sind, wurde die Realisierung immer wieder verschoben. Das Projekt wird sich auch im günstigsten Fall noch Jahre hinziehen.

    Forststraßen als Potenzial

    Bereits jetzt nutzen daher viele Radler die Verbindungsstraßen zwischen Heroldsberg, Kalchreuth und Nürnberg. Problematisch ist dies vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs, wenn gleichzeitig viele Autos diese Schleichwege befahren. Aber nicht die schiere Menge an Fahrzeugen macht das Radfahren unangenehm, sondern vor allem die teils viel zu hohen Geschwindigkeiten. An die Begrenzung auf 60 bzw. 70 km/h – was ohnehin schon viel zu schnell ist – hält sich längst nicht jeder.

    Die Straße ist für Begegnungsverkehr mit teilweise gerade mal 4,80 m ziemlich schmal. Damit kann beim Überholen der gesetzliche vorgeschriebene Abstand von 2 m zu Radlern nicht eingehalten werden. Besonders gefährlich ist dies auf der Gefällestrecke von Kalchreuth herunter. Hier muss man als Radler vor allem in den engen Kurven äußerst wachsam sein. Denn es ist äußerst unangenehm und gefährlich, dicht von schnell fahrenden Autos überholt zu werden. Aber auch sehr schnell fahrende entgegenkommende Fahrzeuge sind bei solchen Fahrbahnbreiten ein ernstes Problem.

    Zwei Jahre Verkehrsversuch

    Im Großraum werden derzeit mehrere Radschnellwege für Pendler über die Stadtgrenzen hinweg geplant. Nördlich von Buchenbühl wären durch die angeregten Fahrradstraßen kurzfristig Verbesserungen möglich. Da eigentlich nur Schilder und ggf. Bodenmarkierungen benötigt werden, kann das auch zunächst provisorisch in Form eines Verkehrsversuchs geschehen.

    Die vom VCD vorgeschlagene Lösung erfordert im Wesentlichen nur den Willen und etwas Mut der Verantwortlichen. Die Hoffnung ist, viele Autofahrer zum Umstieg auf das gesunde und umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu motivieren. Gerade in Bürojobs sitzt man viel zu lange in geschlossenen Räumen und bewegt sich zu wenig draußen. Radfahren ist in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn und wer sich einmal daran gewöhnt hat, will die Bewegung und den damit verbundenen Stressabbau nicht mehr missen. In Zeiten von Pedelecs sind auch die Anstiege kein Hindernis mehr. In einem 2 Jahre dauernden Verkehrsversuch ließe sich dies für alle ausprobieren.

     

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    news-7684 Thu, 12 Nov 2020 14:50:40 +0100 Freies Lastenrad jetzt auch in Landshut https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/freies-lastenrad-jetzt-auch-in-landshut/ Hinter der Initiative Lastenrad Landshut stehen das Mobilitäts- und Klimaschutzmanagement der Stadt Landshut, der ADFC und der VCD.

    Weiter Informationen finden sie hier

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    news-7638 Tue, 27 Oct 2020 20:05:28 +0100 VCD kontra Stadtautobahn: Begründung der Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kontra-stadtautobahn-begruendung-der-klage-beim-verwaltungsgericht-eingereicht/ „Die Planfeststellung ist in wesentlichen Punkten rechtswidrig“, erklärt Bernd Sluka vom VCD Bayern. Die Basis bildet ein Verkehrsgutachten für 2030. Doch vor 2034 wäre selbst bei positivsten Annahmen nichts fertiggestellt. Die Verkehrsprognose reicht also nicht aus. Das Gutachten basiert zudem auf einem untauglichen Modell. Das hat sogar der Freistaat Bayern selbst festgestellt. „Und die Prognosen sind fehlerhaft, denn auch was für jetzt vorhergesagt wurde, ist so nicht eingetreten! Es darf auch weiterhin nicht eintreten, wenn Klimaschutz in Nürnberg ernst genommen und der Autoverkehr reduziert wird“, ergänzt Hans Luntz vom VCD Kreisverband Großraum Nürnberg

    Auch das Gutachten zu den Luftschadstoffen ist methodisch fehlerhaft. Die Ergebnisse sind nicht haltbar. „Vorliegende Messergebnisse werden falsch oder gar nicht verwendet“, bestätigt Berthold Söder, der im VCD für die Luftqualität zuständig ist. Mit eigenen Messungen der NO2-Werte hat der VCD nachgewiesen, dass die Hochrechnungen im Luftgutachten nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

    Ein wichtiger Punkt ist die ungesicherte Finanzierbarkeit des Projekts. Der Planfeststellungs­beschluss klammert dieses Problem aus. Nürnbergs Haushalt ist bereits die letzten Jahre „auf Kante genäht“. In Zeiten von Corona werden die Einnahmen weniger und die Ausgaben höher. Das trifft die Stadt Nürnberg wie auch den Freistaat Bayern als Zuschussgeber. Hans Luntz rechnet vor: „Zwar könnten die Stadtväter auf Kosten vieler wichtiger Ausgaben und Invest­itionen alles verfügbare Geld in dieses unsinnige Projekt zu stecken. Doch bei wegbrechenden Zuschüssen würde trotzdem ein Baustopp drohen.“ Eine Bauruine wäre die Folge.

    „Vielleicht kommt unsere Stadtspitze doch noch zur Vernunft“, hofft Luntz auf eine „göttliche Eingebung“. Da ein Autobahntunnel in den nächsten Jahren keinesfalls gebaut werden kann, sollte der Stadtrat mindestens einen Planungsstopp beschließen. „Besser wäre es jedoch, diese umwelt- und klimapolitisch kontraproduktiven Planungen ganz abzubrechen und stattdessen die freiwerdenden zwanzig Stellen bei SÖR für überfällige zukunftsfähige Verkehrsmaßnahmen einzusetzen. Dann könnte man auch endlich überlegen, wie die Flächen bei St. Leonhard als Teil einer lebenswerten Stadt Nürnberg gestaltet werden können.“

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    news-7630 Mon, 26 Oct 2020 14:17:22 +0100 Malwettbewerb "Zu Fuß zur Schule" https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/malwettbewerb-zu-fuss-zur-schule/ Auch in der Corona-Krise war der VCD-Kreisverband wieder im Rahmen der Aktionstage “Zu Fuß zur Schule” aktiv. Wichtigstes Ziel ist die Mobilitätsbildung, das Aufzeigen von Alternativen zum Elterntaxi. Kinder sollen selbständig und verantwortungsvoll am Verkehr teilnehmen.

    Um die Schulen mit einer Aktionsidee direkt zu unterstützen, wurde über das Regionalmanagement zu einem Malwettbewerb aufgerufen. Thema war

    “Wir gehen zu Fuß zur Schule” für die 1. und 2.Klassen sowie 

    „Hier muss ich auf meinem Schulweg besonders aufpassen“ für die 3. und 4.Klassen.

    Die ausgewählten Bilder sind für einige Wochen in einem Schaufenster der Sparkasse am Bischof-Sailer-Platz ausgestellt. Außerdem wurden mit einem Dankesbrief an Lehrkräfte und Kinder kleine Geschenke übersandt. 

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    news-7619 Wed, 21 Oct 2020 23:42:54 +0200 Inspiration aus Regensburg für autofreies Welterbe in Bamberg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/inspiration-aus-regensburg-fuer-autofreies-welterbe-in-bamberg/ Seit einigen Jahren krempelt Regensburg die Mobilität in der Altstadt zugunsten des Umweltverbunds um - zur Freude der Anwohner und vielen Besucher, die sich zu Fuß und mit dem Rad fortbewegen. Treiber sind dabei auch Geschäftsleute, die von der Entschleunigung profitieren. Der VCD wollte erfahren, wie dies erreicht werden konnte und lud zur Informationsfahrt. Unter den Teilnehmern waren auch ein Geschäftsinhaber sowie Andreas Eichenseher und Heinrich Schwimmbeck vom Mobilitätssenat Bamberg.

    Große Maßnahmen wie ein autofreies Welterbe Bamberg bedürfen zweifellos einer breiten öffentlichen Diskussion. Das gelingt besser, wenn Wissen und Erfahrungen von Städten genutzt werden können, in denen ähnliche Konzepte bereits umgesetzt wurden. Der Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat daher eine Informationsfahrt nach Regensburg organisiert und sowohl Verwaltung als auch die Mitglieder des Mobilitätssenats und Verbände zur Teilnahme eingeladen.

    Zu zentralen Stellen des Mobilitätskonzepts in der Altstadt führten der VCD-Vorsitzende Wolfgang Bogie, Jochen Buck, ein früherer Mitarbeiter des Stadtplanungsamts und Thomas Großmüller, Nahmobilitätsmanager der Stadt Regensburg.

    Die verkehrsberuhigte Altstadt weist neben großen Fußgängerzonen eine Besonderheit und Regensburger Erfindung auf, die Wohnverkehrsstraßen. Diese niveaugleich ausgebauten Straßen sind gemeinsam genutzte Rad- und Fußwege, die jedoch ausnahmsweise Lieferverkehr, Ärzte, Taxis, Anwohner oder Hotelbesucher ganztägig befahren werden dürfen. Seit 1982 (!) ist die zugehörige Satzung der Stadt Regensburg in Kraft und es macht den Eindruck, dass sich ein unaufgeregtes Miteinander der Verkehrsarten eingestellt hat. Am Anfang des Jahrtausends wurden auch versuchsweise die Fußgängerzonen für den Radverkehr geöffnet. Nach einem Jahr und 1.000 Stunden Verkehrsüberwachung waren gerade mal 100 Radfahrende so unterwegs, dass ihr Verhalten geahndet werden musste. Die Verkehrssicherheitsstatistik wies ebenso keine Auffälligkeiten auf, so dass inzwischen alle Regensburger Fußgängerzonen auch für den Radverkehr geöffnet sind.

    Die Verkehrsbetriebe bedienen die Altstadt werktags auch „von innen“ mit einer Ringbuslinie, auf der kleine Elektrobusse geräuscharm und emissionsfrei den Weg zu Behörden oder Arztpraxen erleichtern. Andere Buslinien verkehren am Rand der Altstadt und in einigen Jahren kommt eine Stadtbahn hinzu. Auch mit dem Auto kann man im Schritttempo in die Innenstadt fahren. Neben dem Zugang für Anwohner gibt es Parkhäuser. Stellplätze am Straßenrand sind dagegen allenfalls am Rand des Altstadtkerns zu finden.

    Treiber hinter dieser Entwicklung sind zum einen der Stadtrat und die Verwaltung, zum anderen aber auch die Gewerbetreibenden. Der Verein „Faszination Welterbe“ vertritt etwa 80 % der Gewerbetreibenden in der Altstadt und drängte die Stadt, gewöhnliche Straßen mit Autoverkehr umzuwandeln in Wohnverkehrsstraßen. Sie versprechen sich davon offensichtlich eher wirtschaftliche Vorteile als vom Autoverkehr direkt vor der Tür. Natürlich gibt es trotzdem noch Herausforderungen, beispielsweise bei der Warenlieferung für Geschäfte und Haushalte. Hier müssen bestehende Konzepte noch weiter ergänzt werden. Aktuell werden Ansätze entwickelt, bei denen Gewerbetreibende die Auslieferung der Waren an Kunden koordinieren, z. B.  mit Lastenradkurierdiensten. Hier lassen technische Innovationen sicher noch neue Lösungen erwarten.

    Die Entwicklung in Regensburg verläuft nach Einschätzung der Referenten ganz überwiegend positiv und wurde begleitet von der Kampagne "Respekt bewegt". Die Bamberger konnten sich ein Bild vom funktionierenden Miteinander auf den belebten Altstadtstraßen machen.

    Auf Bamberg lassen sich viele Erkenntnisse sicher übertragen, natürlich mit Anpassungen. Die Ähnlichkeit der Städte ist an mehreren Stellen frappierend: Beide Innenstädte haben einen Altstadtkern, der historische Strukturen mit engen und verwinkelten Gassen aufweist. Beide Altstädte sind Welterbe mit zahlreichen Geschäften, Gewerbetreibenden, Wohnungen, Touristen, Einzeldenkmälern. Auch der Anteil der Studierenden an der Gesamtbevölkerung beträgt etwa ein Fünftel. Und besonders wichtig, wenn es um konkrete Maßnahmen geht: Beide Städte liegen in Bayern und weisen daher dieselben rechtlichen Randbedingungen auf. Was in Regensburg zugelassen ist, kann in Bamberg nicht verboten oder unmöglich sein.

    Es bleibt zu wünschen, dass wir in Bamberg aus diesen Erfahrungen lernen. Der VCD wird dies weiterhin mit Veranstaltungen, Gesprächen oder Informationen unterstützen.

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    news-7605 Sun, 18 Oct 2020 22:00:39 +0200 Keine Verkehrswende in Coronazeiten: Angebot zu Bürgerversammlungen symptomatisch https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/keine-verkehrswende-in-coronazeiten-angebot-zu-buergerversammlungen-symptomatisch/ Bis Mitte 2021 sollen Bürgerversammlungen aus Hygieneschutzgründen nicht dezentral in den Stadtteilen, sondern in der Meistersingerhalle stattfinden. Die Stadt kommt den Teilnehmern bei der Anreise dann auch großzügig entgegen: „An der Meistersingerhalle sind auch genügend Parkplätze vorhanden, die an den Abenden der Bürgerversammlungen kostenlos genutzt werden können“, verkündet stolz die Pressemitteilung aus dem Rathaus.

    Der VCD Nürnberg kritisiert: Während also die Nutzer von Bus und Bahn für ihre An- und Abfahrt ganz normal zahlen müssen (Hin- und Rückfahrt im Stadtgebiet immerhin 6,40 €), meint man offenbar, dass 4 € Parkgebühr von der Teilnahme abschrecken würden. So geht Verkehrswende – nicht. Der VCD fordert daher, dass die Einladungskarte zu den kommenden Bürgerversammlungen auch als Fahrschein für den ÖPNV anerkannt werden muss.

    Die Freiparkregelung ist ein sprechendes Beispiel dafür, wie wenig alternative Verkehrsarten in den Köpfen der Verantwortlichen überhaupt vorkommen. Es ist zu befürchten, dass man bei der Stadt an diese Option noch nicht einmal gedacht hat. Denn wer selbst nur an Parkplätze und Parkgebühren denkt, verlässt diese Dimension eben nicht.

    Gerade die erste „Corona“-Bürgerversammlung am 10. November betrifft übrigens Stadtteile fast im direkten Umkreis der Meistersingerhalle, zumeist unter 2 km Luftlinie. Da bietet sich Zufußgehen an – auch dazu kein Wort in der städtischen Pressemeldung.

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    news-7532 Tue, 13 Oct 2020 16:36:56 +0200 Projekt 3.Startbahn jetzt endgültig beenden! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/projekt-3startbahn-jetzt-endgueltig-beenden/ Am 16. September 2020 verkündete Ministerpräsident Markus Söder, in seiner Amtszeit werde die 3.Startbahn nicht mehr kommen. Die wirtschaftlichen Zahlen sprächen dagegen, und auch der Klimaschutz. Daher sei der Bau einer 3.Startbahn jetzt illusorisch. 

    Der VCD begrüßt diese Entscheidung - allerdings reicht es nicht, das Projekt lediglich "auf Eis zu legen". Der VCD fordert eine eindeutige und konsequente Entscheidung - das Projekt "3.Startbahn" muss endgültig aufgegeben werden!

    Daher muss der bestehende Planfeststellungsbeschluss (die Baugenehmigung) aufgehoben werden. Solange dies nicht geschieht, schwebt weiterhin "ein Damoklesschwert" über den betroffenen Gemeinden. 

    Seit der Bekanntgabe der Ausbaupläne im Juli 2005 hatte der VCD bereits wiederholt auf die Problematik hingewiesen - eine 3.Startbahn ist und war überhaupt nicht notwendig - wäre aber verheerend für die Anwohner und eine völlig falsche Entwicklung in Hinblick auf den Klimaschutz. 

    In dem VCD-Flyer informieren wir über die vorgenommenen Planungen und Auswirkungen der 3. Startbahn am Flughafen München. Dabei werden auch wirtschaftliche Aspekte, Subventionen und Klimaauswirkungen aufgezeigt. Kernstück ist eine Skizze der An- und Abflugrouten, die die Belastungen einer ganzen Region grafisch darstellt. So wird sichtbar, dass sich der Lärmteppich in Süd/Nord-Richtung von der Stadt München bis in die Hallertau und in Ost/West-Richtung sich von Landshut bis in die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck erstrecken würde.

    Für die Menschen und die Umwelt in der ohnehin bereits stark belasteten Flughafenregion hätte eine 3. Startbahn verheerende Folgen. Allergien und Asthma sind schon seit Jahren vor allem im Landkreis Freising im Ansteigen. Mit dem derzeitigen sehr leistungsfähigen 2-Bahnen-System ist ein funktionierender Verkehrsflughafen für München und Bayern vollkommen ausreichend. Bereits vor der Corona-Krise wurden die Zahlen deutlich verfehlt - während es 2008 bereits 432.000 Flugbewegungen waren, zählte man 2019 418.000 Starts und Landungen. 

    Es ist jetzt höchste Zeit, die Pläne endgültig zu begraben, und das Schienennetz - auch für den Fernverkehr - deutlich auszubauen. 

    Die Flyer können hier kostenlos bestellt werden.

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    news-7602 Tue, 06 Oct 2020 21:11:00 +0200 Offener Brief: Nürnberg braucht mehr nützliche Pop-Up-Radwege statt Symbolpolitik https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-nuernberg-braucht-mehr-nuetzliche-pop-up-radwege-statt-symbolpolitik/ Von Anfang an von den Menschen gewollt
    Im Mai startete der VCD eine Petition für Pop-Up-Bikelanes in Nürnberg, mit großem Erfolg. In kürzester Zeit unterzeichneten sie fast 5000 Menschen. Zudem sind diese kurzfristigen Maßnahmen in anderen Städten, wo sie verbreiteter eingesetzt wurden, durchaus sehr beliebt. So finden beispielsweise in Berlin regelmäßig große Demonstrationen für den Erhalt und Ausbau von Pop-Up-Radwegen statt.

    Von Anfang an andere Strecken gefordert
    In unserer Petition formulierten wir von Anfang an diejenigen Abschnitte, auf denen eine Bikelane am Nützlichsten und am Dringendsten notwendig wäre. Dies betrifft Straßen mit bereits hohem Radverkehrsaufkommen, die eine empfindliche Lücke im Radwegenetz darstellen oder über unzureichende Radverkehrsanlagen verfügen. Konkret z.B. auf der Bayreuther Straße stadteinwärts, aber auch auf der Fürther Straße, dem Altstadtring, der Maximilianstraße oder am Plärrer.

    Falsche Strecke, schlechte Umsetzung
    Auch Nürnberg benannte dann den ersten Pop-Up-Radweg, eine Strecke, die bereits zuvor geplant war. Trotz unserer klaren Streckenvorschläge wurde ein Abschnitt der Rothenburger Straße vorgezogen; Weit außerhalb und ohne Anschluss an bestehende Radverbindungen. So bleiben die an die Bikelane anschließenden Lücken und mangelhaften Radwege am Plärrer und an der Rothenburger Straße im Bereich des S-Bahnhofs weiterhin bestehen. An der Kreuzung mit der Von-der-Tann-Straße hört der Radweg stadteinwärts sogar kurz vor der Ampel in einem Gefahrenbereich abrupt auf. Es drängt sich der Eindruck auf, man wollte einfach und schnell auf den fahrenden Zug aufspringen, hat aber das Thema nicht zu Ende gedacht. Schnell wurde geklagt, dass die Spur „ja gar nicht angenommen werde“.

    Aktionen zeigen: Es geht auch woanders
    Im Juli veranstalteten wir eine Aktion auf der Bayreuther Straße und richteten für eine Stunde einen Pop-Up-Radweg ein. Bereits diese kurze Zeit zeigte eindrucksvoll, dass eine solche Einrichtung auf dort problemlos möglich und unglaublich nützlich ist. Die zufällig vorbeifahrenden Radfahrer*innen freuten sich über den breiten Radweg und das kurzzeitige Wegfallen dieser Gefahrenstelle. Es kam nicht einmal zu merklichen Behinderungen des Autoverkehrs. Auch auf der Fürther Straße zeigte eine Aktion des Radentscheids, wie eine Bikelane dort aussehen könnte.

    Die richtigen Konsequenzen ziehen
    Auch wenn zu befürchten ist, dass der Versuch der eingerichteten Pop-Up-Bikelane Rothenburger Straße jetzt als gescheitert betrachtet und abgebrochen wird: Trotzdem sollte jetzt nicht das gesamte Konzept verworfen werden. Ein weiterer Versuch entlang der Bayreuther Straße wäre sehr viel erfolgversprechender und sollte durchgeführt werden.

    In vielen Städten waren die neuen Pop-Up-Bikelanes ein voller Erfolg. Weshalb sollte Nürnberg nicht ebenfalls in der Lage sein, auf diese Weise echte Verbesserungen für den Radverkehr zu organisieren?
     

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    news-7411 Tue, 29 Sep 2020 11:13:10 +0200 Stadtplatz für Menschen, statt Platz für Autos https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/stadtplatz-fuer-menschen-statt-platz-fuer-autos/ Bei bestem Spätsommerwetter wurden drei Parkplätze am Stadtplatz umfunktioniert: in einen Minibiergarten,ein Lesecafe und Platz für Straßenmalerei sowie Hüpfspiele für Kinder. Damit sollte praktisch dargestellt werden, dass der Stadtplatz nicht nur für parkende Autos und Durchgangsverkehr, sondern als Treffpunkt für Menschen Leben in die Innenstadt bringt. Waren die ersten Passanten noch skeptisch, was ein Liegestuhl, Gartenstühle und Pflastermalerei, sowie auf den Tischen Comics, Spiele, Kaffee und Bier am Parkplatz bedeuteten, so gesellten sich mit der Zeit mehr Passanten dazu, um die neue Aufenthaltsqualität zu genießen. 

    Auch in Landshut fand der Parking Day wieder statt. An der Ecke Nikola- und Rupprechtstraße im Nikolaviertel gab es von 7 – 18 Uhr die Möglichkeit zum Sitzen und Ratschen, zum Beobachten und Diskutieren. An dieser Kreuzung ist es nämlich für Radfahrer nicht einfach, von der Flutmulde kommend zur Nikolastraße zu gelangen und dabei kein “Geisterfahrer” zu sein.

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    news-7344 Wed, 16 Sep 2020 22:21:59 +0200 Ministerpräsident Söder, stoppen Sie den Frankenschnellweg! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/ministerpraesident-soeder-stoppen-sie-den-frankenschnellweg/ Zwar haben die Ausbaufreunde im Stadtrat zuletzt schon eine „Denkpause“ pauschal abgelehnt. Gerade deshalb stünde es der Staatsregierung als erhofften Zahlmeister gut zu Gesicht, die Lokalpolitiker auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Wie der VCD bereits aufgezeigt hat, ist die Finanzierung durch den Freistaat keineswegs in trockenen Tüchern.

    Die Verkehrswende ist im vollen Gange und erfordert dringend Investitionen in Radinfrastruktur und öffentlichen Verkehr. Die Industrie will bei der anstehenden Transformation unterstützt werden. Unsere Städte müssen sich mit mehr Grün an den Klimawandel anpassen. Es wäre aberwitzig, in den nächsten 15 Jahren mindestens 700 Millionen Euro in ein Projekt zu versenken, das nicht vor 2035 fertiggestellt würde – für ein Verkehrssystem, das bis dahin überwunden sein muss.

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    news-7317 Thu, 10 Sep 2020 22:40:14 +0200 Licht am Ende der Langen Straße https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/licht-am-ende-der-langen-strasse/ Über Jahrzehnte hat es der Stadtrat nicht geschafft, eine mehrheitsfähige Lösung zu finden, hat sich sogar über das Ergebnis des Mediationsverfahrens „Zukunft Innenstadt Bamberg“ 2008 hinweggesetzt, das in hervorragender Bürgerbeteiligung einen Masterplan geliefert hat. Eine Masterarbeit hat sich 2018 mit zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten der Straße auseinandergesetzt, den für 2017 versprochenen Verkehrsentwicklungsplan hat der alte Stadtrat dem neuen noch vererbt. Kein Wunder, dass in der Diskussion hauptsächlich Einzelmeinungen oder einzelne Interessensgruppen Gehör bekommen. Wir möchten daher gerne mit einigen Fakten zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

    Die nun beantragte Änderung der Langen Straße begrüßen wir, da sie in Einklang mit den Zielen der Stadt für ihre Bevölkerung steht.

    • Der Fußverkehr bekommt mehr Platz und damit Abstand vom Radverkehr. Dies wird Sicherheit und Sicherheitsgefühl verbessern und damit den Weg durch die Lange Straße attraktiver machen.
    • Dies sollte für die Gewerbetreibenden auch ein Vorteil werden, denn zunehmender Fußverkehr bedeutet potenzieller mehr Kundschaft. Für das Gastgewerbe werden mehr Freischankflächen möglich, die sie in der aktuellen Pandemiesituation sicher gut und gerne bewirtschaften. Was wiederum die Aufenthaltsqualität erhöht und damit die Attraktivität der Straße. Kommt hier eine positive Spirale in Gang?
    • Radfahrende kommen nun auch schneller und sicherer durch die Lange Straße, da die Konflikte mit anderen Verkehrsarten deutlich reduziert werden. Das verbessert die Erreichbarkeit der Geschäfte und Gastronomie und sollte mit den Radfahrenden ebenfalls für mehr Kundschaft sorgen können.

    Was nun noch fehlt, ist, die 12 Stellplätze nicht nur aufzuheben, sondern die Notwendigkeit für diese Stellplätze entfallen zu lassen. Das wird schon dadurch offensichtlich, dass diese 12 Plätze nicht ansatzweise die beanspruchten Bedarfe decken können: Kurzzeitkunden in den x Anliegergeschäften, Arztbesuche für Personen mit Mobilitätseinschränkungen in mehreren Praxen, ambulante Pflegedienste, Handwerker, Kurierdienste, Anlieferung, sonstige Hol- und Bringdienste. Sie alle können auch heute nicht damit rechnen, direkt vor der Zieladresse einen freien Parkplatz zu finden. Dies führt heute zu vielen Park- und Haltevorgängen außerhalb von zugelassenen Flächen, die die anderen Verkehrsteilnehmer behindern und oft auch gravierend gefährden.

    Die beantragte Umgestaltung der Langen Straße unterstützt folgende Ziele der Stadt:

    • Masterplan „Zukunft Innenstadt Bamberg“ 2008: Lange Straße als verkehrsberuhigter Bereich
    • Leitlinien in „Gesamtstädtisches städtebauliches Entwicklungskonzept“ (Stadt Bamberg, 2011) legen eine Entlastung der Innenstadt nahe.
    • Einstimmiger Stadtratbeschluss 2017 zur Verkehrsmittelwahl 2030 im Vergleich zu 2015: ca. 50 % mehr Umweltverbund (Fuß, Rad, Bus) und ca. 35 % weniger KFZ-Verkehr
    • Klimaziele der Bamberger Klimaallianz zur Reduzierung des CO2-Ausstoß
    • Erhöhung der Verkehrssicherheit, u. a. im Beschluss des Radentscheids 2018

    Nach so vielen Vorlagen und auch demokratisch legitimierten Beschlüssen und Zielen ist erfreulich, wenn Stadträte nun auch mal Taten folgen lassen wollen. Erfreulich ist in Zeiten knapper Budgets auch, dass die Maßnahme kostengünstig und schnell umsetzbar zu sein scheint, so dass die Vorteile bald sichtbar und spürbar werden. Dies lässt die Masterarbeit „Die Lange Straße in Bamberg: Probleme des öffentlichen Raumes lösen mittels Shared Space?“ (T. Höller 2018) erwarten, die die Eignung der Langen Straße als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich attestiert. Und es gibt einfach zu viele Erfahrungsberichte aus anderen Städten, wo nach Verkehrsberuhigung z. B. die Umsätze der Gewerbetreibenden mit attraktiven Angeboten stiegen.

    Diese Maßnahme ersetzt natürlich nicht den Verkehrsentwicklungsplan. Hier erwarten wir nun auch von der Stadtverwaltung, dass die lange angekündigte echte Beteiligung von Bürgerschaft und Verbänden zur Maßnahmenfindung umgesetzt wird, um die Konzeptlosigkeit endlich zu beenden. Für eine nachhaltige Mobilität und Bamberger*innen-freundliche Stadt gibt es noch viel zu tun. Wir wirken gerne mit!

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    news-7178 Mon, 17 Aug 2020 20:39:51 +0200 VCD erhebt Klage gegen den Frankenschnellweg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erhebt-klage-gegen-den-frankenschnellweg/ Das beginnt schon mit der Frage, ob das von der Stadt nachgeschobene Verfahren überhaupt zulässig ist. Aus Sicht des VCD ist ein komplett neues Verfahren einschließlich Prüfung der Umwelt- und überörtlichen Auswirkungen und entsprechender Bewertung von Alternativen erforderlich.

    Besonders Anwendung und Auslegung der Ergebnisse des Verkehrsmodells, mit denen der Ausbau gerechtfertigt werden soll, geben Anlass zu erheblichen Bedenken. Zudem ist nach wie vor nicht geklärt wie die höheren Verkehrsmengen auf das innerstädtische Straßennetz geleitet werden sollen. Dies wurde auf dem Erörterungstermin unter anderem von Prof. Harald Kipke, Verkehrsexperte an der TH Nürnberg, verdeutlicht.

    Auch an der finanziellen Durchführbarkeit bestehen massive Zweifel. Ein Planfeststellungsbeschluss darf aber nur erlassen werden, wenn die Planung vom Vorhabenträger auch umgesetzt werden kann. Angesichts einer klaffenden Finanzierungslücke von mehr als der Hälfte der prognostizierten Kosten, dürfte das kaum gegeben sein – erst Recht nicht vor dem Hintergrund der Coronakrise. Eine ganze Reihe weiterer gravierender Mängel ergänzt das schiefe Bild. Zum Beispiel wurden bei den Prognosen zu den Luftschadstoffen erhebliche methodische Fehler festgestellt.

    Der Vorstand des VCD Bayern hat daher einstimmig entschieden, gegen den der Stadt Nürnberg erteilten „Persilschein“ Rechtsmittel einzulegen. Die Klage wurde nun fristgerecht beim Verwaltungsgericht in Ansbach eingereicht. Die ausführliche Begründung folgt in den nächsten Wochen.

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    news-7133 Wed, 05 Aug 2020 21:33:58 +0200 Pressemitteilung zur Verkehrswende in Bamberg https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-zur-verkehrswende-in-bamberg/ Neues Leben auf Bambergs Straßen - Verkehrswende geht alle an

    Eine gelungene Verkehrswende hat die Bedürfnisse der Menschen als Ausgangspunkt. Dies vermissen wir in der aktuellen Diskussion, die sich allzu oft nur um den Verkehr als solchen dreht. Bedürfnisse wie Wohnen und die Nutzung der öffentlichen Flächen für soziales Leben werden zu selten berücksichtigt. Selbstverständlich gehören auch Gewerbe und Handel dazu, ebenso wie Ausbildung und Kultur. Und ja, wir brauchen Mobilität, um all dies verbinden zu können. Bei begrenzten Mitteln heißt es dabei, Kompromisse zu schließen und diejenigen Lösungen zu wählen, die die Bedürfnisse insgesamt am besten befriedigen.

    Was unternehmen wir als Stadtgesellschaft aber, wenn die bestehenden Lösungen insgesamt nicht mehr befriedigen, insbesondere die Verkehrssituation immer wieder zu Kontroversen führt? Der Stadtrat beschloss 2017 einstimmig das Leitbild und die Ziele für den nächsten Verkehrsentwicklungsplan. Darin sind deutliche Veränderungen enthalten. Die Zahl der Wege, die zu Fuß, Rad oder Bus zurückgelegt werden, soll um etwa 50 % steigen, die Zahl der Wege mit dem KFZ soll um etwa 30 % sinken. Als VCD begrüßen wir, dass DER STADTRAT diesen Beschluss gefasst hat und fordern die Verantwortlichen auf, nun, über zwei Jahre später, endlich gemeinsam mit der Bürgerschaft die Umsetzung anzugehen.

    Wir würden begrüßen, wenn die Stadt als einfachste Maßnahme endlich die Vorteile für die Bewohner*innen klar herausstellen und kommunizieren würde:

    • Höhere Wohn- und Aufenthaltsqualität in den Straßen für lebenswertere Quartiere
    • Höhere Verkehrs- und soziale Sicherheit
    • Sozial gerechtere Mobilität
    • Gesundheitsvorsorge durch bessere Luftqualität weniger Lärm und mehr Bewegung
    • Klimaschutz durch CO2-Einsparung
    • Und besonders in den aktuellen Zeiten knapper privater und öffentlicher Mittel: Niedrigere Mobilitätskosten für die Bürger*innen – und auch für die Stadt!

    Die Erfahrung anderer Städte zeigt, dass solch eine Verkehrswende auch für das lokale Gewerbe und insbesondere den Handel vorteilhaft ist. Auch für die Belieferung von Geschäften oder den Transport von Einkäufen gibt es viel bessere Ideen, als dies mit großen Fahrzeugen durchzuführen. Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden dort oftmals auch zuerst als geschäftsschädigend bekämpft, um anschließend festzustellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Es gibt unzählige Beispiele, wie vermeintlich negative Effekte ins Positive umgekehrt werden konnten. In Bamberg zählen sicher die Fußgängerzone, die Sandstraße und die Gestaltung der Kettenbrücke dazu.

    Doch in Bamberg ist noch viel zu wenig Fortschritt zu spüren. „Die Ziele der Stadt können mit der bisherigen Verteilung von Flächen und Finanzen im Verkehrsbereich nicht erreicht werden. Jede Veränderung wird als Angriff auf vermeintliche Besitzstände gewertet und zurückgewiesen. So kann eine Verkehrswende mit ihren positiven Wirkungen nicht erreicht werden“, so Andreas Irmisch vom Verkehrsclub Deutschland, der sich für umwelt- und sozial verträgliche Mobilität einsetzt. „Die Verkehrswende bewegt alle – und für ihr Gelingen müssen sich alle bewegen!“

    Erfolgreiche Städte planen ihre Flächen daher so, dass zuerst Fußverkehr und Aufenthaltsqualität bedient werden, danach Rad- und öffentlicher Nahverkehr. Erst dann kommen die Flächen für KFZ-Verkehr. So können die Bedürfnisse insgesamt wesentlich besser befriedigt werden als aktuell. In der aktuellen Pandemiezeit könnte hinzukommen, dass Gastronomie und Gewerbe mehr offene Flächen beanspruchen, um ihre Waren und Leistungen anzubieten. Dies macht deutlich, dass die Flächenverteilung grundlegend überdacht werden muss.

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    news-7037 Mon, 20 Jul 2020 22:06:49 +0200 Bergstraße muss Fußwegeachse werden https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/bergstrasse-muss-fusswegeachse-werden/ Völlig unverständlich ist deshalb, dass CSU und SPD jetzt vereinbart haben, dass noch vor Ablauf der beschlossenen Probezeit von der Verwaltung Vorschläge für eine erneute Öffnung der Durchfahrtsmöglichkeiten in der Bergstraße erarbeitet werden sollen. Warum denn? Alle Häuser und Geschäfte können problemlos mit dem Auto erreicht werden. Entlang der Bergstraße und auf dem Albrecht-Dürer-Platz wurde bisher kein einziger Parkplatz umgewidmet. Und dies, obwohl es in unmittelbarer Nähe ein zu Fuß problemlos erreichbares schwach ausgelastetes Parkhaus gibt. Neu hinzugekommen ist außerdem eine große Tiefgarage unter dem neuen Museum an der Augustinerstraße. Es gibt somit keinerlei Mangel an Parkmöglichkeiten.

    Die Abstandsregeln zu Coronazeiten erfordern, dass gerade in der Bergstraße den Fußgängern mehr Platz eingeräumt wird, als ihnen im Moment mit den schmalen verwinkelten Gehsteigen zugestanden wird. Dies ist vor allem auch wichtig, wenn der Tourismus in unserer Stadt wieder in Gang kommen soll. Der VCD Nürnberg fordert deshalb die vorhandenen Parkplätze entlang der Bergstraße und am Albrecht-Dürer-Platz ersatzlos einzuziehen und den gesamten Bereich zu einer verkehrsberuhigten Zone zu erklären. Auf keinen Fall darf es zu einer erneuten Öffnung für den Durchgangsverkehr kommen!

    Damit würde nicht nur an einer entscheidenden Stelle der im Moment unbedingt nötige Platz für Fußgänger geschaffen. Auch nach Ende der Pandemie entstünde eine sehr attraktive Fußwegeachse vom Hauptmarkt über den Augustinerhof und den Weinmarkt hinauf zum Tiergärtner Tor und zur Burg. Vor allem zusammen mit der künftigen Promenade zum Hallertürlein wäre dies auch eine wesentliche Verbesserung für alle Bewohner.

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    news-7008 Wed, 15 Jul 2020 12:04:54 +0200 Kein Mammut- sondern Dinosaurierprojekt https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/kein-mammut-sondern-dinosaurierprojekt/ Der einzige Grund für das Bauwerk, das mindestens 700 Mio. Euro verschlingen soll, ist ein von der Zeit längst überholtes „Haben wir schon immer gewollt.“ Alles andere ist vorgeschoben und bei genauer Betrachtung leicht zu durchschauen. Was da geplant ist, ist aber kein Mammutprojekt, sondern ein verkehrspolitischer Dinosaurier. Während weltweit Städte an Lösungen arbeiten, den Autoverkehr zu reduzieren, will Nürnberg ihn weiter hofieren. Das ist weder stadtplanerisch, noch haushaltstechnisch oder gar klimapolitisch verantwortbar.

    Wer es ernst meint mit der Verkehrswende, sollte 2020 andere Gedanken haben, als sich an ein verlorenes Projekt zu klammern.

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    news-6995 Fri, 10 Jul 2020 20:49:29 +0200 Ferienaktion "Mein bester Weg" https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/ferienaktion-mein-bester-weg/ In der Corona-Zeit ist alles anders als üblich. Auch in den Ferien. Der Urlaub der Eltern ist oft schon aufgebraucht, es gibt kaum Ferien- und Sportprogramme. Schulfreie Tage sind auch nichts Besonderes mehr. Das könnte ganz schön langweilig werden.

    Unser Vorschlag: Selbsthilfe in Gruppen.

    Am einfachsten ist es, sich selbst mit anderen zusammenzuschließen. Vielleicht andere Kinder mitnehmen und im Wechsel die eigenen Kinder mitnehmen lassen. Möglicherweise hilft ein Verein bei der Organisation von Gruppen. Jugendliche können sich auch selbst zusammenschließen. Und dann?

    Unser Vorschlag: Geografie live.

    Warum nicht unsere Region genauer entdecken, weil keine weite Anfahrt nötig ist? Neue Wege suchen und finden, ein Ziel ansteuern ohne zum Auto zurück zu müssen: Wandern mit dem ÖPNV in der Region Landshut. Das Ganze wirklich selbst erleben, sich orientieren und mit Hilfe von Handy bzw. Karten den "besten Weg" finden.

    So funktioniert die Ferienaktion:

    Jede Gruppe bzw. Familie plant ihr eigenes Touren-Projekt an selbst gewählten Tagen. Dazu geben die einzelnen Seiten der Homepage www.wandern-oepnv-landshut.de verschiedene Anregungen.

    Aktive Gruppen können sich mit Fotos, Berichten, Wegbeschreibungen bzw. dem Eintragen ihrer Tour in Outdoor-Active an der Verbesserung dieser Website beteiligen und so an der Verlosung von Preisen bei der Jahreshauptversammlung des VCD teilnehmen.

    Es gibt Einkaufs- und Erlebnis-Gutscheine zu gewinnen.

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    news-6961 Sun, 05 Jul 2020 12:26:32 +0200 3. Nürnberger PopUp Radspur ein voller Erfolg - Lückenschluss in Bayreuther Straße überfällig https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/3-nuernberger-popup-radspur-ein-voller-erfolg-lueckenschluss-in-bayreuther-strasse-ueberfaellig/ PopUp-Radspuren sind kein Selbstzweck und auch kein Instrument, um Autofahrer zu ärgern. Mit ihnen können wir kurzfristig das erreichen, was über Jahre und Jahrzehnte versäumt wurde.

    Während in Berlin die Devise gilt: „Eine Woche Planen, eine Woche Umsetzen“, tut sich Nürnberg noch schwer damit, sich auf solche Lösungen einzulassen. “Der Charme des Provisoriums ist ja gerade, dass man noch korrigieren kann, wenn etwas nicht wie erwartet läuft,” spricht der VCD den Verkehrsplanern Mut zu: „Mit der Aktion an der Bayreuther Straße haben wir gezeigt, was mit wenig Aufwand möglich ist.“ Viele zufällig vorbeikommende Radler haben das Angebot begeistert genutzt. Auch im Autoverkehr ist es nicht zu Stauungen gekommen.

    Zwischen dem viel genutzten Radweg am Stadtpark, der neuen Fahrradstraße Rennweg und dem Rathenauplatz mit Verbindungen zu den Hochschulen und in die Altstadt müssen sich Radfahrer normalerweise auf der zweispurigen Hauptstraße zwischen schnellem Kfz-Verkehr und (z.T. illegal) parkenden Autos ihren Platz erkämpfen. Nicht wenige fühlen sich da auf dem Gehsteig sicherer – gefährden dort aber ihrerseits die Fußgänger.

    Gerade in Coronazeiten hat der Radverkehr noch an Bedeutung gewonnen: Jede Fahrt, die mit dem Rad unternommen wird, stärkt das Immunsystem und ist aktiver Gesundheitsschutz. Viele Menschen haben in der Coronazeit das Fahrrad für sich als Verkehrsmittel entdeckt. Gleichzeitig belegen viele Studien, dass Luftverschmutzung u.a. durch Kfz-Abgase die Sterberate deutlich erhöht. Daher braucht es rasch sichere und attraktive Wege mit ausreichend Raum, um Abstand zu halten.

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    news-6906 Fri, 19 Jun 2020 11:42:56 +0200 Fast 4.500 Menschen fordern sichere Radspuren - Nürnberger Politik zu zaghaft und zu zögerlich https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/fast-4500-menschen-fordern-sichere-radspuren-nuernberger-politik-zu-zaghaft-und-zu-zoegerlich/  

    Denn das Rad gilt als das Verkehrsmittel der Stunde: Die Ansteckungsgefahr ist an der frischen Luft und aufgrund des Abstands geringer als im Öffentlichen Verkehr. Viele Menschen haben in der Coronazeit das Fahrrad für sich als Verkehrsmittel entdeckt. Gleichzeitig belegen viele Studien, dass dreckige Luft die Sterberate deutlich erhöht. Radverkehr verursacht im Gegensatz zum Autoverkehr weder Treibhausgase noch Luftschadstoffe. 

    Allerdings klaffen im Nürnberger Radwegenetz gefährliche Lücken und viele Wege sind zu schmal, um den vorgegebenen Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern einzuhalten. Bevor sich die Radler auf ihren Wegen drängen, sollte der verfügbare Platz sinnvoll genutzt werden. Städte wie Berlin, Stuttgart, Düsseldorf und auch München haben es vorgemacht und gezeigt, wie solche ‚Pop-up Bikelanes‘ aussehen können. Sie schaffen eine sichere sowie attraktive Radinfrastruktur und bieten somit einen Anreiz vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Deswegen hat der VCD Kreisverband eine Onlinepetition ins Leben gerufen, die inzwischen fast 4.500 Unterstützer gefunden hat.

    Die vom Verkehrsausschuss jetzt beschlossene Fahrradspur auf einem Teilabschnitt der Rothenburger Straße ist ein sinnvoller erster Schritt, dem aber rasch weitere folgen müssen. Sonst drängt sich der Verdacht einer Alibistrecke auf. Pop-Up Radspuren sind aber kein Selbstzweck, sondern können eine rasche Verbesserung an kritischen Stellen schaffen. Dies ist auch kurzfristig zur Gefahrenabwehr erforderlich!

    Der VCD fordert vor allem Lückenschlüsse, die rasch ein attraktives Gesamtnetz für den Radverkehr schaffen. So sieht er in der Petition u.a. für folgende Strecken dringenden Handlungsbedarf:

    1. Bayreuther Straße zwischen Rathenauplatz und Nordostbahnhof auf beiden Seiten, da die vorhandene Infrastruktur lückenhaft und unsicher ist.
    2. Entlang des gesamten Altstadtrings, da dort viele Menschen mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sind und es immer wieder eng wird.
    3. Am Plärrer, dort fehlen an vielen Stellen Radverkehrsanlagen komplett oder die bestehenden Anlagen führen zu Konflikten mit dem Fußverkehr. Von den vielen Fahrspuren für den Autoverkehr kann problemlos je eine umgewidmet werden.
    4. Rothenburger Straße zwischen Oberer Kanalstr. und Fuggerstraße. Hier muss vor allem im Bereich der Bahnunterführung mehr Raum durch Umwidmung einer Kfz-Spur geschaffen werden. Die bereits geplante Maßnahme sollte dringend umgesetzt werden.
    5. Fürther Straße auf ganzer Länge, da der Radweg - wo vorhanden - keine ausreichende Breite und Sicherheit bietet. Die Stadt Fürth denkt bereits über eine Radspur auf der Nürnberger Straße nach.
    6. Maximilianstr. zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Fürther Straße. Hier wäre auch eine gemeinsame Umweltspur für Busse und Radverkehr zu überlegen.

    Der VCD erkennt zwar an, dass kurzfristig sichere Lösungen an Kreuzungen schwieriger sind als auf der freien Strecke. Er kann die daraus gezogenen Schlüsse aber nicht nachvollziehen: Das kann doch nicht ernsthaft der Grund sein, dann die Verhältnisse entlang der Straße nicht trotzdem zu verbessern? Andere Städte schaffen es ja schließlich auch. Und auch für Kreuzungen gibt es Lösungen, zumal es unsicherer als der Status quo gar nicht werden kann.

    Im Wahlkampf hatten sich alle Parteien die Förderung des Radverkehrs auf ihre Fahnen geschrieben. Dafür ist jetzt der Moment! Anstatt sich auf dem heutigen Beschluss auszuruhen, ist die Stadt daher gefordert, die Bedingungen für Radler rasch und möglichst flächendeckend weiter zu verbessern. Dabei darf es ruhig auch etwas mehr Mut zu Provisorien sein – in einer Krise ist schnelles Handeln gefragt.

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    news-6885 Wed, 17 Jun 2020 21:44:36 +0200 VCD begrüßt 365 Euro-Ticket https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-365-euro-ticket/ Ein attraktives Grundangebot für den öffentlichen Nahverkehr kann zudem dazu beitragen, dass derzeitige Fahrkartenchaos zu vereinfachen. Wenn jedeR zum günstigen Preis fahren kann, erübrigen sich viele Sondertarife. Wir sind überzeugt, dass sich viele Haushalte so eine Karte zulegen werden, einfach um bei Bedarf unkompliziert mobil zu sein. Damit wird ein Teil der Kosten schon durch zusätzliche Kunden aufgewogen.

    Das 365 Euro-Ticket für Nürnberg kann aber nur ein erster Schritt zur Verkehrswende sein. Der VCD fordert, den Geltungsbereich auf die gesamte Städteachse auszudehnen. Die aus den Nachbarstädten und -landkreisen zu vernehmenden Signale stimmen zuversichtlich, dass Nürnberg tatsächlich zur Modellregion werden kann.

    Zusätzlich zum günstigen Fahrpreis muss natürlich auch das Angebot stimmen. Der Öffentliche Nahverkehr muss an vielen Stellen noch deutlich ausgebaut werden. Dies zeigt auch das Beispiel Wien, wo nach Einführung eines 365 Euro-Tickets stetig die Kapazitäten erhöht und das Netz erweitert werden. Der VCD erinnert auch an die zweite Säule des Wiener Modells: An den echten Kosten orientierte Parkgebühren machen den ÖPNV zusätzlich attraktiv und schaffen nebenbei auch weitere Einnahmen für die Kommune.

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    news-6818 Mon, 01 Jun 2020 11:26:32 +0200 Realitäten anerkennen - U-Bahnamt auflösen https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/realitaeten-anerkennen-u-bahnamt-aufloesen/ Die U-Bahn ist zweifellos ein leistungsfähiges und schnelles Verkehrsmittel. Sie eignet sich aber wenig für die flächenhafte Erschließung einer Stadt in der Größe Nürnbergs. Bei uns muss man zu oft umsteigen, da die 2 ½ U-Bahnlinien eben nur bestimmte Korridore bedienen können. Auf diese wird aller Verkehr gezogen. Eine umsteigefreie Straßenbahnfahrt kann aber deutlich attraktiver sein. Da unterwegs Wege- und Wartezeiten entfallen, ist auch die Reisezeit konkurrenzfähig. Hier gibt es noch erheblichen Ausbaubedarf!

    Wenn die Experten zum wiederholten Mal erklären, dass es im Stadtgebiet einfach keine wirtschaftlichen U-Bahnen mehr geben wird, so müssen diese Signale gehört werden. Wenn die teure Verlagerung in den Untergrund nicht geht, so muss der Verkehrsraum an der Oberfläche neu verteilt werden. Gut gestaltet kann dies zum Gewinn für alle werden. Vor allem: Ein Kilometer Straßenbahn kostet nur ca. 20% von einem Kilometer U-Bahn.

    Der VCD fordert die Stadtspitze auf, das von der Zeit überholte U-Bahnbauamt aufzulösen oder in ein breiter aufgestelltes Schienenausbauamt zu überführen. Es kann nicht angehen, das hier Projekte erfunden werden, nur um ein Amt zu beschäftigen, während anderswo die Planungskapazitäten fehlen.

    Die Methodik der Standardisierten Bewertung kann sicher diskutiert werden. Aber auch auf dieser aktuell gültigen Fördergrundlage gibt es im Stadtgebiet etliche Ausbaumaßnahmen, die man längst hätte angehen können. Allen voran wird der Stadt von ihren Gutachtern seit den 1990er Jahren eine Straßenbahn durch die Altstadt empfohlen. Im seit 2012 in der Schublade liegenden Nahverkehrsentwicklungsplan wird für die Verbindung zwischen Hallertor und Laufer Tor ein überragender Nutzenfaktor von über 4,0 prognostiziert.

    Statt sich weiter als glücklose Maulwürfe zu versuchen, sollten die Stadträte am Boden bleiben und das Naheliegende tun.

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    news-6741 Fri, 15 May 2020 15:16:46 +0200 Petition: PopUp BikeLanes für Nürnberg! https://bayern.vcd.org/startseite/detail/news/petition-popup-bikelanes-fuer-nuernberg/ Deswegen fordert der VCD Nürnberg ihre Errichtung auch in unserer Stadt. Am dringendsten ist der Abschnitt zwischen Rennweg und Rathenauplatz auf der Bayreuther Straße. Er schließt eine Lücke ohne Fahrradweg und setzt eine ohnehin geplante Maßnahme schneller um. Wir fordern in einer Online-Petition schnelles Handeln der Verantwortlichen um den neuen Oberbürgermeister Marcus König.

    Weitere wichtige Maßnahmen wären:

    1. Entlang des gesamten Altstadtrings, da dort viele Menschen mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs sind und es immer wieder eng wird.
    2. Am Plärrer, dort fehlen an vielen Stellen Radverkehrsanlagen komplett oder die bestehenden Anlagen führen zu Konflikten mit dem Fußverkehr. Von den vielen Fahrspuren für den Autoverkehr kann problemlos je eine umgewidmet werden.
    3. Bayreuther Straße zwischen Rennweg und Nordostbahnhof auf beiden Seiten, da die vorhandene Infrastruktur lückenhaft und unsicher ist.
    4. Rothenburger Straße zwischen Oberer Kanalstr. und Fuggerstraße. Hier muss vor allem im Bereich der Bahnunterführung mehr Raum durch Umwidmung einer Kfz-Spur geschaffen werden. Die bereits geplante Maßnahme sollte dringend umgesetzt werden.
    5. Fürther Straße auf ganzer Länge, da der Radweg - wo vorhanden - keine ausreichende Breite und Sicherheit bietet.
    6. Maximilianstr. zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Fürther Staße. Hier wäre auch eine gemeinsame Umweltspur für Busse und Radverkehr zu überlegen.

    Darüber hinaus sollten im gesamten Stadtgebiet diese und andere Maßnahmen geprüft werden, um kurzfristige Verbesserungen für den Radverkehr zu erzielen.

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