VCD LV Bayern https://bayern.vcd.org en-gb VCD LV Bayern Thu, 22 Jan 2026 11:43:09 +0100 Thu, 22 Jan 2026 11:43:09 +0100 TYPO3 EXT:news news-20212 Mon, 12 Jan 2026 19:52:17 +0100 Kommunalwahl 2026: Welche Parteien stehen für faire, sichere und klimafreundliche Mobilität? /startseite/detail/welche-parteien-stehen-fuer-faire-sichere-und-klimafreundliche-mobilitaet Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 in Aschaffenburg hat der VCD Kreisverband Aschaffenburg–Miltenberg, Wahlprüfsteine zum Thema Mobilität erarbeitet.

Mit diesen Wahlprüfsteinen möchten wir transparent machen, welche verkehrs- und mobilitätspolitischen Positionen die zur Wahl antretenden Parteien vertreten. Alle demokratischen Parteien wurden angeschrieben und gebeten, zu den formulierten Fragen Stellung zu nehmen.

Die eingegangenen Antworten werden wir beim Zukunftsdialog Mobilität am 26. Februar 2026 vorstellen und gemeinsam mit Interessierten diskutieren. Ziel ist es, eine informierte Meinungsbildung zu ermöglichen und den Austausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Bürger:innen zu fördern.

Hier unsere Fragen in der Kurzfassung:

  1. 1. Schulwege
    Wie wollen Sie die Schulwege in Aschaffenburg sicherer gestalten – insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, verkehrsberuhigende Maßnahmen und den Bring- und Holverkehr, damit Kinder sicher zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Schulbus unterwegs sein können?
  2. 2. Kontrolle und Durchsetzung der StVO
    Sind Sie bereit, die StVO im Stadtgebiet Aschaffenburg konsequenter als bisher durchzusetzen und dabei auch auf innovative Lösungen wie das beschriebene Scan-Fahrzeug zur Parkraumüberwachung zurückzugreifen?
  3. 3. Gehwegparken
    Sind Sie zufrieden mit dem aktuellen Vorgehen und der Geschwindigkeit der Lösung des Problems Gehwegparken in Aschaffenburg oder würden Sie daran etwas ändern?
  4. 4. Tempo 30 im Stadtgebiet
    Wie beurteilen Sie die Einführung von Tempo 30 innerorts in Aschaffenburg? Welche Ziele verfolgen Sie damit in Bezug auf Verkehrssicherheit, Lärmminderung und Lebensqualität?
  5. 5. Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen
    Wollen Sie künftig die Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen (FußgängerInnen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, AutofahrerInnen, RadfahrerInnen, ÖPNV-NutzerInnen) verbessern, um die Sicherheit für alleMenschen gleichermaßen zu gewährleisten? Welche Ziele verfolgen Sie dabei und welche Maßnahmen planen Sie umzusetzen?
  6. 6. Ausbau des ÖPNV
    Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um den öffentlichen Personennahverkehr in Aschaffenburg in den kommenden Jahren auszubauen und attraktiver zu gestalten?
  7. 7. Fuhrpark der Stadtwerke
    Sind Sie bereit, den kommunalen Fuhrpark und die Stadtverkehre möglichst zügig auf umweltfreundliche bzw. elektrische Antriebe umzurüsten – inklusive der notwendigen Investitionen in Lade- und Tankinfrastruktur, damit Elektro- oder emissionsfreie Busse nicht nur Zukunftsvision bleiben, sondern zeitnah Realität werden?
  8. 8. Budget
    Welche Etatmittel sind vorgesehen, um den Radverkehr, den Fußgängerverkehr sowie den öffentlichen Personennahverkehr in Aschaffenburg zu fördern?
     

Und hier die ausführlichen Wahlprüfsteine: 

1. Schulwege 

Eine aktuelle Analyse des ACE Auto Club Europa hat bundesweit 167 Schulwege untersucht – und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Nur etwa 5 % aller getesteten Schulwege gelten als sicher, während rund ein Drittel als mangelhaft und einige sogar als gefährlich bewertet wurden. Die Bewertung berücksichtigt sowohl die Infrastruktur vor den Schulen als auch den Bringverkehr. Bei etwa 41 % der beobachteten Elterntaxi-Fahrten wurden Verkehrsregeln missachtet, etwa durch Halten im Halteverbot oder auf Gehwegen; das kann die Sicherheit für zu Fuß gehende Kinder erheblich beeinträchtigen. In Bayern liegt ein Großteil der Schulwege im bundesweiten Durchschnitt, bei zwei Schulen wurde die Sicherheit aber als gefährlich eingestuft – darunter auch die Pestalozzi Schule in Aschaffenburg (Schweinheim). Der ACE fordert deshalb systematische Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur und des Bringverkehrs, um Kinder besser zu schützen. 

Quelle: 

„Alarmierendes Ergebnis“ bei Schulweg-Check – Stadt in Bayern schneidet aber sehr gut ab. (2025, 21. Oktober). Abgerufen am 6. Januar 2026, von https://www.merkur.de/bayern/elterntaxi-bayern-schulweg-sicher-bad-aibling-check-ergebnisse-kinder-deutschland-93994835.html 

Wie wollen Sie die Schulwege in Aschaffenburg sicherer gestalten – insbesondere in Bezug auf Infrastruktur, verkehrsberuhigende Maßnahmen und den Bring- und Holverkehr, damit Kinder sicher zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Schulbus unterwegs sein können? 

 

2. Kontrolle und Durchsetzung der StVO 

In Baden-Württemberg werden erstmals sogenannte Scan-Autos im kommunalen Raum getestet. Diese Fahrzeuge sind mit mehreren Kameras ausgestattet und erfassen beim Vorbeifahren Kennzeichen parkender Autos, die dann automatisch mit digitalen Parkberechtigungen abgeglichen werden. Ziel ist es, Parkverstöße effizienter aufzudecken – etwa fehlende Parkscheine oder blockierte Rad- und Gehwege – und so Ordnungsdienste zu entlasten sowie die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, da Busse, Fahrradfahrende und FußgängerInnen weniger behindert werden. Erfahrungen aus Frankreich und den Niederlanden zeigen, dass solche Systeme sowohl die Kontrolle beschleunigen als auch Kosten senken können. 

Quelle: 

ZDFheute. (2025, 4. Mai). Wie Scan-Autos gegen Falschparker kämpfen. ZDFheute. Abgerufen am 6. Januar 2026, von https://www.zdfheute.de/panorama/falschparker-scan-auto-ordnungsamt-100.html 

Sind Sie bereit, die StVO im Stadtgebiet Aschaffenburg konsequenter als bisher durchzusetzen und dabei auch auf innovative Lösungen wie das beschriebene Scan-Fahrzeug zur Parkraumüberwachung zurückzugreifen? 

 

3. Gehwegparken

Gehwegparken ist grundsätzlich nach StVO verboten, darf also nur dort stattfinden, wo es durch Verkehrszeichen ausdrücklich erlaubt ist. In der Vergangenheit wurde es vielerorts geduldet, was jedoch insbesondere FußgängerInnen, Eltern mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Menschen behindert und auch Busse oder Rettungsfahrzeuge beeinträchtigt. 

Der Stadtrat hat im Januar 2024 beschlossen, dass Gehwegparken künftig nur noch erlaubt sein soll, wenn mindestens 1,80 Meter Restgehwegbreite für den ungehinderten Fußverkehr bleiben – orientiert an den Vorgaben für barrierefreies Bauen. Auf dieser Grundlage wurde ein gesamtstädtisches Konzept erstellt, in dem geprüft wird, wo Gehwegparken zulässig ist, welche Gehwege ausreichend breit sind und wie Verstöße künftig geahndet werden. Erste Planungsschritte für konkrete Straßenabschnitte wurden 2025 vorgestellt; Bürgergespräche sind Teil des Prozesses, bevor Maßnahmen umgesetzt werden. 

Quelle: 

Aschaffenburg, S. (o. D.). Parken in Aschaffenburg. Stadt Aschaffenburg. Abgerufen am 6. Januar 2026, von https://www.aschaffenburg.de/Leben-in-Aschaffenburg/KFZ-Stra%C3%9Fe-und-Verkehr/Stra%C3%9Fe-Verkehr/Parken-in-Aschaffenburg/ 

Sind Sie zufrieden mit dem aktuellen Vorgehen und der Geschwindigkeit der Lösung des Problems Gehwegparken in Aschaffenburg oder würden Sie daran etwas ändern? 

 

4. Tempo 30 im Stadtgebiet
Laut einer aktuellen Studie, die unter anderem 14 Städte weltweit untersucht hat, führt eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 innerorts zu weniger Verkehrsunfällen und Verletzten, während sich die Fahrtzeiten in der Regel kaum verlängern. Die Analyse zeigt, dass Tempo 30 die Sicherheit deutlich erhöht und gleichzeitig Potenziale für eine steigende Lebensqualität, weniger Lärm und geringere Emissionen bietet – ohne erhebliche Zeitverluste für Autofahrende. 

Quelle: 

Dpa. (2026, 3. Januar). Verkehr: Studie zu Tempo 30: Weniger Unfälle, kaum längere Fahrzeit. DIE ZEIT. Abgerufen am 6. Januar 2026, https://www.zeit.de/news/2026-01/03/studie-zu-tempo-30-weniger-unfaelle-kaum-laengere-fahrzeit 

Wie beurteilen Sie die Einführung von Tempo 30 innerorts in Aschaffenburg? Welche Ziele verfolgen Sie damit in Bezug auf Verkehrssicherheit, Lärmminderung und Lebensqualität

 

5. Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen 

In Aschaffenburg werden im Winter Fahrbahnen für den Kfz-Verkehr geräumt, Rad- oder Fußwege jedoch nicht bzw. verspätet. (Beispiele oben im Bild).

Wollen Sie künftig die Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen (FußgängerInnen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, AutofahrerInnen, RadfahrerInnen, ÖPNV-NutzerInnen) verbessern, um die Sicherheit für alle Menschen gleichermaßen zu gewährleisten? Welche Ziele verfolgen Sie dabei und welche Maßnahmen planen Sie umzusetzen? 

 

6. Ausbau des ÖPNV 

Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um den öffentlichen Personennahverkehr in Aschaffenburg in den kommenden Jahren auszubauen und attraktiver zu gestalten? 

 

7. Fuhrpark der Stadtwerke 

Die Aschaffenburger Stadtwerke setzen aufgrund von Infrastruktur- und Wartungsproblemen vorübergehend wieder auf Dieselbusse. Die Wasserstoff- und Elektrobusse haben technische Schwierigkeiten, benötigen viel Platz zum Laden und sind teuer in der Wartung. Auch die Wasserstoffversorgung ist nicht immer „grün“. Obwohl die Stadtwerke langfristig auf emissionsfreie Fahrzeuge setzen, müssen sie im nächsten Jahr neue Diesel-Gelenkbusse kaufen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. 

Quelle: 

Gast, K. (2025, 23. Dezember). Warum die Aschaffenburger Verkehrsbetriebe wieder auf Diesel-Busse setzen. Main-Echo. Abgerufen am 6. Januar 2026, von https://www.main-echo.de/region/stadt-kreis-aschaffenburg/warum-die-aschaffenburger-verkehrsbetriebe-wieder-auf-diesel-busse-setzen-art-8638418 

Sind Sie bereit, den kommunalen Fuhrpark und die Stadtverkehre möglichst zügig auf umweltfreundliche bzw. elektrische Antriebe umzurüsten – inklusive der notwendigen Investitionen in Lade- und Tankinfrastruktur, damit Elektro- oder emissionsfreie Busse nicht nur Zukunftsvision bleiben, sondern zeitnah Realität werden? 

 

8. Budget 

Welche Etatmittel sind vorgesehen, um den Radverkehr, den Fußgängerverkehr sowie den öffentlichen Personennahverkehr in Aschaffenburg zu fördern? 

 

]]>
news-20200 Sun, 11 Jan 2026 19:46:04 +0100 Fürth: Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten /startseite/detail/fuerth-podiumsdiskussion-mit-den-ob-kandidaten Bild: Klemens Heinl

Zeit: Mi, 28.01.2026 von 19-21 Uhr
Ort: VHS Volkshochschule Fürth, Hirschenstr. 27, 90762 Fürth

Der VCD veranstaltet die Podiumsdiskussion gemeinsam mit den Fürther Verkehrsverbänden ADFC, FuSS e.V., ACE und der Initiative „Schulstraßen jetzt!“

Moderiert wird die Veranstaltung von Lilian Aline Drexler.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der 3 OB-Kandidaten werden diesen die von uns gemeinsam ausgearbeiteten Fragen gestellt:

I. Fußwege
1. Werden Sie in der kommenden Stadtratsperiode komfortable Laufachsen umsetzen?
Uns interessiert konkret die vom FuSS e.V. geforderte Grüne Fußgängerachse (Verbindung Stadtpark - Südstadtpark) und die Verbindung Fußgängerzone - Hornschuchpromenade.
2. In welchem Umfang werden Sie bessere Querungshilfen für den Fußverkehr voranbringen?

II. Radwege
1. Werden Sie sich für die weitere Einrichtung von Fahrradstraßen einsetzen und das „Radfahren erlaubt" auf Gehwegen weiter einschränken?
2. Seit Jahren wird der Radweg von Wachendorf zur Heilstättenstraße gefordert. Dem ADFC sind viele Unfälle auf dem Bahnübergang bekannt. Verschärft wird die Situation derzeit durch die Zunahme des Kfz-Verkehrs wegen der Sperrung der Zirndorfer Brücke. Wann wird dieser Radweg endlich gebaut?

III. ÖPNV
1. Welche Maßnahmen sollte die Stadt für eine seit Jahren vom VCD geforderte Busbeschleunigung ergreifen?
2. Sollten mehr Mittel für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen bereitgestellt werden? Wir bitten Sie dabei auch auf die geplante Mobilitätsdrehscheibe am Hauptbahnhof, einzugehen, da dieser seitens der DB endlich entsprechend umgebaut wird.

IV. Schulwegsicherheit
1. Unsere gemeinsame Initiative „Schulstraßen jetzt!“ beglückwünscht Fürth zur Etablierung der Schulstraße für die GS Frauenschule. An welchen weiteren Grundschulen werden in der kommenden Stadtratsperiode Schulstraßen für sicherere Schulwege eingeführt?
2. Wie sehr möchten Sie die Kinder schützen? Welche Einschränkungen für den Motorisierten Individualverkehr (= MIV) sind möglich?

V. Allgemeine Mobilitätsfragen
1. Die Reduzierung der Geschwindigkeit erhöht die vom ACE geforderte Sicherheit im Straßenverkehr und hebt die Lebensqualität. Bitte stellen Sie die von Ihnen geplanten Maßnahmen zur Entschleunigung vor.
2. Unsere Straßen sind häufig zu schmal, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die einen fordern mehr Parkplätze, andere wie wir wünschen sich mehr lebenswerten Straßenraum für den Fuß- und Radverkehr, für Grün durch den Wegfall von Parkplätzen (Stichwort Flächengerechtigkeit). Wie wollen Sie dieses Dilemma angehen?

Ab ca. 20 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen in Zusammenhang mit Verkehrsthemen an die 3 OB-Kandidaten zu stellen.

Nach einem Abschlusswort der 3 OB-Kandidaten endet unsere Veranstaltung pünktlich um 21 Uhr.

Die Podiumsdiskussion wird gemeinsam mit folgenden Verkehrsverbänden veranstaltet:

- ADFC (Klemens Heinl) www.fuerth.adfc.de
- FuSS e.V. (Andreas Sauter) www.fuss-ev.de
- ACE Automobil Club Europa (Andreas Gabler) www.ace.de
und der Initiative Schulstraßen jetzt! (Thomas Schwerdtner) www.schulstrassen-jetzt.de

Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

]]>
news-20199 Sun, 11 Jan 2026 16:56:54 +0100 Der Zukunftsdialog Mobilität geht auch 2026 weiter! /startseite/detail/der-zukunftsdialog-mobilitaet-geht-auch-2026-weiter Auch im neuen Jahr lädt der VCD wieder herzlich ins Bildungsbüro ein, um gemeinsam mit allen Interessierten über aktuelle und zukünftige Fragen der Mobilität zu diskutieren.

Wir bieten eine Mischung aus Fachvorträgen, Austausch und Diskussion und greifen dabei eine breite Themenpalette auf, die viele Menschen in Stadt und Region bewegt: vom Gehwegparken über Radwege im ländlichen Raum, von der Klimaneutralität in Städten bis hin zur E-Mobilität in Aschaffenburg. Expert:innen aus Miltenberg, Aschaffenburg und Frankfurt geben fachliche Impulse und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Ob ihr euch regelmäßig mit Mobilitätsthemen beschäftigt oder einfach neugierig seid – alle sind willkommen, ihre Perspektiven einzubringen, mitzudiskutieren und sich zu vernetzen. Gemeinsam möchten wir darüber sprechen, wie eine nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Mobilität vor Ort aussehen kann.

Hier findet ihr das aktuelle Programm für 2026 in der Übersicht.

]]>
news-20123 Thu, 18 Dec 2025 16:44:34 +0100 PM: Wahlprüfsteine 2026 - VCD sucht verkehrspolitisch interessierte Stadträte! /startseite/detail/pm-wahlpruefstein2026-vcd-sucht-verkehrspolitischinterssierte-stadtraete Dieser enthält 10 Fragen mit differenzierten Antwortmöglichkeiten zu aktuellen Verkehrsthemen.

Da das kommunale Wahlrecht es erlaubt, dass man aus verschiedenen Listen einzelnen Kandidat*innen bis zu 3 Stimmen geben kann, sind ausdrücklich nicht nur Antworten der Fraktionen erwünscht, sondern auch Rückmeldungen einzelner Bewerber*innen. Rechtzeitig vor der Stadtratswahl wird es dann detaillierte Auswertungen geben, aus denen hervorgeht, wie geantwortet worden ist. Einzelantworten werden besonders herausgestellt, weil wir davon ausgehen, dass sie von besonders an Verkehrsthemen interessierten Kandidat*innen kommen.
Die Antwortmöglichkeiten geben nicht nur die VCD-Position wieder, sondern auch mögliche andere Antworten. Dies ermöglicht den Wähler*innen die Antworten mit den eigenen Ansichten zu den gestellten Fragen abzugleichen.
Leider steht bisher noch nicht fest, welche Listen tatsächlich bei den Wahlen antreten. Parteien und Vereinigungen, die bisher noch nicht angeschrieben worden sind, werden gebeten, sich über nuernberg@vcd.org zu melden.

Falls Sie Rückfragen haben, können Sie sich gerne an unseren Projektleiter wenden:
Hans Luntz
Tel.: 0911/719040
Mobil: 01575-1330698


Antworten auf Fragen des VCD Nürnberg zur bevorstehenden Oberbürgermeister-
und Stadtratswahl
Name: _________________________________
Partei/ Gruppe: _________________________________
Funktion: ? OB-Kandidat/-in ? Fraktion / Liste ? Stadtratskandidat/-in


1. Wie sollte mit dem Parken auf Gehwegen umgegangen werden, wenn
dadurch die vorgeschriebene Mindestbreite des Gehwegs
unterschritten wird?
? Gehwegparken muss in solchen Fällen konsequent unterbunden werden.
? Gehwegparken ist grundsätzlich zu untersagen, jedoch sollten klar geregelte Aus-
nahmefälle zulässig sein.
? Wenn Parkstände fehlen, müssen diese nötigenfalls auch auf Kosten des Fußver-
kehrs geschaffen werden.
? Das Problem des Gehwegparken ist unwichtig und sollte nicht weiter im Fokus stehen.

2. Unterstützen Sie die Einrichtung von Schulstraßen je nach Situation
ganztägig oder zu bestimmten Tageszeiten?
? Ja, das ist dringend notwendig.
? Ja, aber es muss Kompromisse auch zugunsten des Autoverkehrs geben.
? Nein. Für die Sicherheit der Schulwege wird bereits genug getan.


3. Wie beurteilen Sie den geplanten Ausbau des Frankenschnellwegs
(FSW) und insbesondere den Bau des zugehörigen Tunnels?
? Stadtplanung vor Verkehrsplanung: Zunächst muss es eine breite Diskussion ge-
ben, was in St. Leonhard geschehen soll. Kein Ausbau des FSW, kein Tunnel!
? Der Tunnel darf nicht gebaut werden. Stattdessen muss eine umfassende Diskus-
sion über alternative Verkehrslösungen geführt werden.
? Der Tunnel wird nicht gebaut. Stattdessen wird die vorhandene Kreisstraße gemäß
einem der Alternativvorschläge saniert und ausschließlich für Fuß- und Radverkehr
ausgebaut.
? Der Tunnel darf nur gebaut werden, wenn mindestens 80 % der Gesamtkosten von
Bayern übernommen werden und die Kosten inflationsbereinigt nicht mehr als 10 %
über der aktuell geschätzten Milliarde liegen.
? Der Tunnel sollte vorerst nicht gebaut werden, bis die bereits laufenden Großbau-
stellen (z. B. Hafenbrücken, Plärrer, Mausloch usw.) abgeschlossen sind.
? Der Tunnel muss gebaut werden und das so schnell als möglich.


4. Wie bewerten Sie die Zielvorgaben des Mobilitätsbeschlusses für
Nürnberg bis 2032 und deren konsequente Umsetzung ohne Abstriche?
? Alle vereinbarten Maßnahmen müssen ohne Verzögerungen realisiert werden. Da-
für sind Umverteilung von Finanzmitteln und Personal nötig, damit der Zeitplan ein-
gehalten und der Zeitverzug eingeholt wird.
? Die Ziele bleiben bestehen, jedoch führen fehlende Mittel und personelle Engpässe
zu weiteren Verzögerungen. Ein überarbeiteter Zeitplan ist erforderlich.
? Der Mobilitätsbeschluss darf nicht einseitig zulasten des Autoverkehrs gehen, er
muss grundlegend überarbeitet werden.
? Die Ziele des Mobilitätsbeschlusses sind nicht so wichtig und damit untergeordnet.


5. Wie stehen Sie zum Bau einer Magnetschwebebahn in Nürnberg?
? Eine Magnetschwebebahn in Nürnberg ist unsinnig, stattdessen sollte die geplante
Straßenbahnlinie umgesetzt werden.
? Ein Bau der Magnetschwebebahn könnte sinnvoll sein, sofern eine gründliche Kos-
ten-Nutzen-Analyse vorliegt und klare Konzepte zur Integration in das bestehende
Stadtverkehrssystem entwickelt werden.
? Die Idee ist gut, aber die vorgeschlagene Trasse ist ungeeignet. Es sollte eine bes-
sere Trasse gefunden werden.
? Die Magnetschwebebahn sollte auf der vorgeschlagenen Trasse realisiert werden.
Nürnberg darf sich dieser Innovation nicht verschließen.


6. Wie bewerten Sie die aktuelle Straßenbahn-Planung in Nürnberg?
(Insbesondere im Hinblick auf die beschleunigte Realisierung bereits
begonnener und geplanter Projekte sowie den Ausbau neuer Strecken
bis 2032, z. B. zum Südklinikum,, durch die Altstadt, nach Wöhrd,
Kornburg und Fischbach)
? Alle genannten Vorhaben sollten bis 2032 zügig geplant und umgesetzt werden.
? Neben den bereits gestarteten Projekten sollte die Hauptaufgabe bis 2032 die Fer-
tigstellung der Strecke zum Südklinikum sein, weitere Erweiterungen können später
folgen.
? Nur die laufenden Projekte, z.B. Richtung Erlangen, sollten weitergeführt werden.
Für zusätzliche Maßnahmen fehlt derzeit das Budget.
? Der Ausbau der Straßenbahn sollte vorerst eingestellt werden, um Ressourcen an-
derweitig zu nutzen.

7. Wie beurteilen Sie das Norisringrennen und seine zukünftige
Ausgestaltung?
? Das Norisringrennen sollte nicht mehr genehmigt werden, da diese Rennform aus
der heutigen Zeit herausgefallen ist.
? Das Rennen darf weiterhin stattfinden, jedoch ausschließlich mit rein elektrisch be-
triebenen Rennfahrzeugen.
? Das Norisringrennen muss unverändert erhalten bleiben und in seiner bisherigen
Form fortgeführt werden.

8. Wie stehen Sie zur Einführung eines generellen Nachtflugverbots am
Flughafen?
? Ja, ich unterstütze ein generelles Nachtflugverbot.
? Im Prinzip ja, allerdings sollten klar definierte Ausnahmen (z. B. besonders drin-
gende Fracht) möglich sein.
? Nein, das Nachtflugverbot würde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Flugha-
fens beeinträchtigen.


9. Wie stellen Sie sich künftig das Management von Großbaustellen
vor?
? Die Baustellen sollen phasenweise geplant werden, wobei sichere Wegkonzepte für
Fuß? und Radverkehr berücksichtigt werden. Das Ergebnis muss rechtzeitig und
verständlich kommuniziert werden.
? Es besteht Verbesserungsbedarf, jedoch soll der dafür notwendige Aufwand
überschaubar bleiben.
? Das aktuelle Baustellenmanagement wird als angemessen bewertet.
? Da die Hauptbetroffenen die Autofahrer sind, sollten die Baustellen so gestaltet
werden, dass sie deren Bedürfnisse besser berücksichtigen – auch wenn dies zu-
lasten des Fuß? und Radverkehrs geht.

10. Unterstützen Sie die Forderung, die Parkraumbewirtschaftung
nach Vorbild der Innenstadt bis 2032 auf alle Stadtteile innerhalb des
Rings B4R auszuweiten?
? Ja: Es darf in den inneren Bezirken keine kostenfreien Parkplätze mehr geben.
Es dürfen keine neuen Parkflächen eingerichtet werden.
? Ja: Aber es sollten zusätzliche Stellplätze auf Supermarktparkplätzen oder in
Quartiersparkhäusern geschaffen werden.
? Ja: Die Parkraumbewirtschaftung sollte ausgeweitet werden, aber die Parkge-
bühren sind zu hoch und müssen reduziert werden.
? Nein: Die gegenwärtige Situation sollte beibehalten werden.
? Nein: Auch in der Innenstadt müssen wieder mehr Parkplätze angeboten werden.
Diese dürfen kostenpflichtig sein.
? Nein: Auch in der Innenstadt muss die Parkraumbewirtschaftung so schnell als
möglich wieder abgeschafft werden.
 

]]>
news-20083 Mon, 08 Dec 2025 15:53:23 +0100 Der VCD-Nikolaus überrascht so manchen Fahrgast /startseite/detail/der-vcd-nikolaus-ueberrascht-so-manchen-fahrgast Verantwortet hat diese Aktion in den vergangenen Jahren der Landshuter Verkehrsverbund (LAVV), der jetzt wegen dem Beitritt unserer Region zum MVV am 1.Januar 2026 kurz vor der Auflösung steht.

Deshalb haben wir uns für den 6.Dezember eine besondere Aktion ausgedacht. Vorstandsmitglied Siegfried Polsfuß fährt als Nikolaus – mit seinem Deutschlandticket in der Hosentasche – im Landshuter Stadtbus und bedankt sich. „Haben Sie eine Fahrkarte?“ schallt es durch so manches Fahrzeug. „Aber wir kontrollieren das nicht“ beruhigt die Nikolaus-Begleiterin Verena Putzo-Kistner. „Wir möchten uns bei den Fahrgästen dafür bedanken, dass sie trotz notwendiger Fahrkarte mit dem Bus fahren“. Kleine Süßigkeiten bringen die eine oder den anderen zum Schmunzeln: „nette Aktion – Dankeschön“. 

Beim Gang durch die Altstadt fällt unser Nikolaus auf, wird allseits freundlich begrüßt. Vor oder nach dem Fotografieren entsteht auch so manches Gespräch. Der VCD-Nikolaus erfährt dabei, dass in der Stadt Erding an allen Adventssamstagen kostenlos Bus gefahren werden kann, ebenso wie in Rosenheim. Warum in Landshut nicht? Diese Frage stellt sich der gesamte Kreisvorstand und überlegt, wie das in Zukunft auch hier wieder möglich wäre.

]]>
news-19927 Tue, 11 Nov 2025 19:19:21 +0100 PM: 15-Minuten-Takt nach Zirndorf statt Brückenneubau! /startseite/detail/pm-15-minuten-takt-nach-zirndorf-statt-brueckenneubau Foto: Marcus Gloger

Spätestens am 17.11.2025 soll die Zirndorfer Brücke für Fahrzeuge aller Art gesperrt werden. Die bisherige Ablastung auf 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht brachte keinen Erfolg, da die Verkehrszeichen immer wieder missachtet werden.
Der Vorsitzende des VCD‘s Fürth schlägt deshalb vor, auf einen Neubau zu verzichten und stattdessen die Rangaubahn statt bisher alle 30 Minuten künftig im 15-Minuten-Takt fahren zu lassen.
„Ein Neubau der Zirndorfer Brücke bringt keine Verbesserung für Klimaschutz und sorgt nicht für weniger motorisierten Individualverkehr (MIV)“, mahnt Christoph Wallnöfer vom VCD an.
„Jetzt besteht die einmalige Chance, die vielen Millionen Euro nicht schon wieder in den Straßenverkehr zu investieren, sondern endlich in den umweltfreundlichen und nachhaltigen Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Bei der Rangaubahn von Fürth über Zirndorf nach Cadolzburg wurde erst neulich viel Geld in die Verbesserung etlicher Bahnübergänge und in einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen im Zirndorfer Bahnhof investiert. Der barrierfreie Ausbau des Fürther Hauptbahnhofs steht unmittelbar bevor.“

„Die vorhandene Infrastruktur muss optimal genutzt werden. Deshalb soll der Zug doppelt so oft fahren wie jetzt und macht dadurch den Brückenneubau für entbehrlich. Ich kaufe mir ja auch nicht ein Haus mit 6 Zimmern, und nutze dann nur 3 Zimmer, so Wallnöfer.

Langfristig sollen die Züge von Cadolzburg über Zirndorf und Fürth weiter über die nördliche Ringbahn zum Nordostbahnhof in Nürnberg fahren und dann weiter nach Gräfenberg. Dies fordert der VCD schon seit Jahrzehnten.
 

]]>
news-19908 Sun, 09 Nov 2025 13:55:00 +0100 VCD fordert neue Potenzialanalyse für Steigerwaldbahn nach Vorbild der Werntalbahn /startseite/detail/vcd-fordert-neue-potenzialanalyse-fuer-steigerwaldbahn-nach-vorbild-der-werntalbahn Text:

Eine Neuberechnung des Fahrgastpotenzials der Steigerwaldbahn nach dem Vorbild der Werntalbahn fordert der Kreisverband Mainfranken-Rhön des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). Bei der Werntalbahn hatte eine erneute Potenzialanalyse im Auftrag des Landkreises Main-Spessart wesentlich höhere Werte als bei der älteren Version ergeben, so dass mit im Durchschnitt bis zu 1722 Fahrgästen die geforderte Marke von 1000 deutlich überschritten wurde und die Strecke somit als reaktivierungswürdig gelten kann. 

„Auch bei der Steigerwaldbahn haben sich wesentliche Rahmenbedingungen seit der Potenzialanalyse von 2021 geändert. So hat das Deutschlandticket die Fahrgastzahlen steigen lassen. Auch die Anbindung von Dörfern durch das On-Demand-System CallHeinz stärkt die Zubringerverkehre im Einzugsbereich der Steigerwaldbahn. Da insbesondere der Nordteil der Bahnstrecke von Gerolzhofen nach Schweinfurt nur knapp unter der 1000er-Marke lag, würde eine Neuberechnung sicher ebenso viel Sinn machen wie bei der Werntalbahn“, so die Kreisverbandsvorsitzende Lore Koerber-Becker.

Manfred Röder, der die VCD-Kreisgruppe Schweinfurt und den Arbeitskreis „Klimafreundliche Mobilität“ der Lokalen Agenda 2030 leitet, ergänzt: „Von einer Reaktivierung der Steigerwaldbahn würde der südliche Landkreis Schweinfurt wirtschaftlich enorm profitieren, da für Unternehmen wie für junge Familien ein guter ÖPNV-Anschluss oft die Bedingung ist sich dort anzusiedeln. Der nächstgelegene Bahnhof in Schweinfurt ist von Gerolzhofen aus nur mit ca. 45 Minuten Busfahrt erreichbar. Mit der Steigerwaldbahn ginge es in gut 20 Minuten, dabei könnten moderne und klimafreundliche Akkutriebwagen zum Einsatz kommen. 

Diese Chance sollte sich der Landkreis nicht verbauen.“ Für eine erneute Potenzialanalyse müssten allerdings der Landkreis und die Stadt Schweinfurt als ÖPNV-Aufgabenträger diese bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) anfordern.

]]>
news-19803 Tue, 14 Oct 2025 11:26:36 +0200 PM: Gehwegparken verbieten statt zulassen! /startseite/detail/pm-gehwegparken-verbieten-statt-zulassen Foto: Marcus Gloger

Mehr Platz für Fußgänger*innen

Im Verkehrsausschuss am 9.10.2025 wurde im TOP Ö3 beschlossen, dass in der Friesenstraße die Autos künftig halbseitig auf dem Gehweg parken dürfen, damit die Feuerwehr und die Müllabfuhr besser durchkommen:

https://online-service2.nuernberg.de/buergerinfo/si0056.asp?__ksinr=15998

Dass die Problematik der engen Durchfahrtsgasse besteht, da die Autos heutzutage immer breiter werden, ist dem Vorsitzenden des VCD‘s, Christoph Wallnöfer, bewusst: „Es kann aber nicht angehen, dass zur Problemlösung die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen bluten müssen, nämlich die Fußgänger*innen, vor allem Blinde, in der Mobilität eingeschränkte Personen und Eltern mit Kinderwagen“.

Der Gehweg wurde vor Jahrzehnten nicht zum Spaß so breit gebaut. Anscheinend waren damals die Verkehrsplaner vorausschauender. Sonst hätten sie ja damals den Gehweg gleich schmäler gebaut. Erst durch den Druck der Parkplatzsuchenden knickten die Kommunen vor etlichen Jahren ein und ließen immer mehr halbseitiges oder sogar ganzseitiges Gehwegparken zu.

„Zum Glück haben viele Nürnberger*innen für den Radentscheid unterschrieben, aus dem 2021 der Mobilitätsbeschluss der Stadt Nürnberg als Kompromiss entstanden ist. Dort sind neben Verbesserungen für den Radverkehr und dem ÖPNV eindeutig auch Verbesserungen für den Fußverkehr bestimmt worden, wobei sogar die Abschaffung des Gehwegparkens verankert ist. Jetzt soll plötzlich in der Friesenstraße eine Rolle rückwärts gemacht werden, obwohl es eine Alternative gibt: 21 Stellplätze müssen wegfallen, dann ist die Durchfahrtsgasse breit genug und die Fußgänger*innen haben wie bisher den Platz, den sie von den Verkehrsplaner beim letzen Umbau der Friesenstraße zugestanden bekommen haben“.

Wallnöfer fordert alle Stadträte auf, den unsäglichen Beschluss des Verkehrsausschusses in der nächsten Stadtratssitzung am Mi, 22.10.2025 zugunsten der Fußgänger*innen zu entscheiden und damit den durch das selbe Gremium gefassten Mobilitätsbeschluss einzuhalten.

Hier ein Pressebericht dazu:

www.nn.de/nuernberg/zuruck-in-die-80er-nurnberg-erlaubt-parken-auf-gehwegen-massive-kritik-von-helfern-1.14867158

]]>
news-19800 Mon, 13 Oct 2025 00:42:46 +0200 FSW-Info: 03.11.2025 18:30 - 20:30 Vischers Kulturladen, Hufelandstraße 4, 90419 Nürnberg /startseite/detail/fsw-info-03112025-1830-2030-vischers-kulturladen-hufelandstrasse-4-90419-nuernberg Der Vortrag findet im Rahmen des Treffens der Ortsgruppe St. Johannis/Gostenhof statt.

Mach dir dein eigenes Bild, fordern der Mobilitätsforscher Prof. Kipke und die Architektin Brigitte Sesselmann: Die unendliche Geschichte des „Frankenschnellwegs“ zeigt, was herauskommt, wenn man Probleme von heute mit einer Denkweise von vorgestern lösen will. Schauen wir uns die städtischen Planungen genau an – für Laien verständlich! Wir sehen: viel Beton, lange Bauzeit, (noch) viel weniger Grün als heute. Denn die versprochenen Parks gibt es nur auf dem Papier. Es geht auch anders! Deswegen fordern wir mit dem Bürgerbegehren: „Lieber zurück auf Los“! 

Wir laden ein zur spannenden Diskussion!

]]>
news-19673 Mon, 15 Sep 2025 13:15:26 +0200 Superblock Eröffnungsfest am Fr, 19.9.25 von 15-18 Uhr Austr./ Kernstr. /startseite/detail/superblock-eroeffnungsfest-am-fr-19925-von-15-18-uhr-austr-kernstr Sharepic: Autofrei leben

Hier Presseberichte dazu:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/superblock-im-nuernberger-stadtteil-gostenhof-ohne-autos-mehr-lebensqualitaet-in-der-stadt,UxWEGoz

www.nn.de/nuernberg/superblocks-in-nurnberg-kommen-an-weniger-parkplatze-mehr-raum-fur-menschen-in-gostenhof-1.14835675

]]>
news-19416 Wed, 16 Jul 2025 09:51:32 +0200 Mi, 23.7.25 um 19 Uhr: Vortrag und Diskussion zum Frankenschnellweg auf AEG /startseite/detail/mi-23725-um-19-uhr-vortrag-und-diskussion-zum-frankenschnellweg-auf-aeg news-19289 Wed, 25 Jun 2025 10:47:26 +0200 Sa, 28.6.25 von 16-20 Uhr: Norisbiking auf dem Frankenschnellweg /startseite/detail/sa-28625-von-16-20-uhr-norisbiking-auf-dem-frankenschnellweg Sharepic: www.norisbiking.de

Zeitgleich zum Bürgerfest St. Leonhard / Schweinau werden wir, wie schon letztes Jahr, emissionsfreie Runden auf dem Frankenschnellweg drehen: mit Fahrrad, Lastenrädern, Inlinern, Skatebords, Rollern etc., oder auch ganz entschleunigt zu Fuß flanierend.

Dabei gibt es wieder viele Aktionen: Mit Sport und Spiel, Musik, Tanz und Kunst werden wir wieder die Weite und Dimension dieses ausschließlich dem Kraftverkehr gewidmeten Stadtareals erleben. Ein buntes Miteinander, das alle Generationen zusammenbringt.

Bei der Kundgebung veranschaulichen wir, wie die Trasse nach dem Ausbau des Frankenschnellwegs wirklich aussehen wird und welche konkreten Auswirkungen und Folgen dies für Anwohner wie auch für die gesamte Stadtbevölkerung hat.

Ein breites Bündnis aus der Mitte der Stadtgesellschaft setzt an diesem Tag ein kraftvolles Zeichen für eine gesunde, klimagerechte Entwicklung unserer Stadt, für eine Zukunft, die allen in Nürnberg Lebensqualität bietet und vielgestaltig-zeitgemäße Mobilität gewährleistet.

wann: Samstag 28. Juni 2025, 16 bis 20 Uhr, Aufbau ab 15 Uhr
wo: Frankenschnellweg zwischen Rothenburger Straße und Jansenbrücke
für: Lebensqualität, eine nachhaltige Stadtentwicklung in Nürnberg und die regionale Mobilitätswende, eine zeitgemäße Stadt- und Verkehrspolitik, für Menschen statt Autos im Zentrum der Planungen und für eine lebenswerte Stadt – auch noch für unsere Kinder und Enkel.

Weiter Infos unter www.norisbiking.de

Hier ein Pressebericht dazu:

https://www.nn.de/nuernberg/stau-furs-klima-auf-dem-frankenschnellweg-in-nurnberg-ging-wegen-einer-demo-nichts-mehr-1.14739586 (Auf Bild 19 seht ihr unseren ersten Wanderbaum und unsere bunten Anhaltewegebahnen)

 

]]>
news-19235 Mon, 09 Jun 2025 01:25:21 +0200 Bürgerinitiative „MOBILITÄT neu denken – ohne Sallerner Regenbrücke“ /startseite/detail/buergerinitiative-mobilitaet-neu-denken-ohne-sallerner-regenbruecke Ziel ist es, mit einem Bürgerentscheid die veraltete Planung einer Sallerner Regenbrücke zu stoppen und bessere Alternativen zur Lösung des Verkehrsproblems in Regensburg vorzuschlagen.

Ab sofort werden Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt. 

Mehr Informationen dazu auf der Seite der Bürgerinitiative „MOBILITÄT neu denken – ohne Sallerner Regenbrücke“.

Inzwischen gibt es auch einen 4-seitigen Flyer als PDF-Datei (ca. 790 KB) zum herunterladen.

Bitte beachten Sie auch den Artikel in den VCD-nachrichten (Ausgabe 4/2025)!

]]>
news-18991 Tue, 20 May 2025 19:00:00 +0200 Infoveranstaltung am 20. Mai 2025 Neubewertung der Steigerwaldbahn nötig /startseite/detail/infoveranstaltung-neubewertung-der-steigerwaldbahn-noetig news-19037 Wed, 07 May 2025 09:08:19 +0200 SUVs stellen erhöhte Gefahr für Fußgänger und Radfahrer dar – VCD mahnt differenzierte Betrachtung an /startseite/detail/suvs-stellen-erhoehte-gefahr-fuer-fussgaenger-und-radfahrer-dar-vcd-mahnt-differenzierte-betrachtung-an Nach dem tragischen Unfall in Stuttgart, bei dem ein SUV in eine wartende Menschengruppe fuhr und eine Frau getötet sowie mehrere Kinder verletzt wurden, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD Aschaffenburg-Miltenberg vor einer Verharmlosung der realen Gefahren, die von großen, schweren Fahrzeugen wie SUVs ausgehen.

Während in Teilen der öffentlichen Diskussion die Gefährlichkeit von SUVs relativiert wird, weist der VCD auf aktuelle Forschungsergebnisse hin, die ein deutlich differenzierteres Bild zeichnen.

Neueste internationale Forschung: SUVs erhöhen das Risiko schwerer und tödlicher Verletzungen

Eine neue Meta-Analyse der London School of Hygiene & Tropical Medicine und des Imperial College London (Robinson et al., 2025) wertete mehr als 680.000 reale Verkehrsunfälle weltweit aus. Die Ergebnisse sind eindeutig:

  • 44 % höheres Risiko für tödliche Verletzungen bei Fußgängern und Radfahrenden durch SUVs oder leichte Lkw im Vergleich zu herkömmlichen Pkw.
  • Für Kinder steigt dieses Risiko auf 82 %, für unter Zehnjährige sogar auf 130 %.
  • Der Grund liegt in der Bauweise großer Fahrzeuge: Hohe, stumpfe Fronten treffen Erwachsene an der Hüfte, Kinder sogar am Kopf. Zudem werden Opfer bei der Kollision häufiger zu Boden geschleudert, was zu besonders schweren Sekundärverletzungen führt.

„Diese Ergebnisse zeigen, dass SUVs im Falle eines Unfalls eine gravierend höhere Gefährdung darstellen – besonders für Kinder, ältere Menschen und Radfahrende“, sagt ein Sprecher des VCD-Kreisverbands. „Die Unfallmechanik spielt dabei eine zentrale Rolle, nicht nur das Fahrverhalten.“

Debatte braucht sachliche Grundlage – und politische Konsequenzen

Die vom VCD hervorgehobene Studie ergänzt eine wachsende Zahl von Untersuchungen, die die Sicherheitsrisiken wachsender Fahrzeugdimensionen im Straßenverkehr dokumentieren. Dass SUVs häufiger schwere Verletzungen verursachen, liegt nicht nur an ihrem Gewicht, sondern an der spezifischen Form ihrer Frontpartien – mit fatalen Folgen für ungeschützte Verkehrsteilnehmer.

Der VCD spricht sich daher für eine faktenbasierte Debatte über den Einsatz großer Fahrzeuge im urbanen Raum aus. Neben der Verkehrssicherheit geht es dabei auch um Platzbedarf, Energieverbrauch, Luftqualität und soziale Gerechtigkeit.

VCD fordert:

  • Förderung sicherer, kindgerechter Mobilität in Städten;
  • Regulatorische Anreize, die den Einsatz übergroßer Fahrzeuge im städtischen Raum begrenzen;
  • Technische Standards, die die Sicherheit schwacher Verkehrsteilnehmer aktiv verbessern (z.B. flachere Fahrzeugfronten, Notbremssysteme).

Unfälle wie der in Stuttgart dürfen nicht nur juristisch aufgearbeitet, sondern müssen auch verkehrspolitisch konsequent eingeordnet werden – im Sinne der Vision Zero und einer menschenfreundlichen Stadtgestaltung.

]]>
news-19011 Wed, 30 Apr 2025 13:37:13 +0200 10 Fragen an die Würzburger Oberbürgermeisterkandidat*innen: Claudia Stamm /startseite/detail/10-fragen-an-die-wuerzburger-oberbuergermeisterkandidatinnen-claudia-stamm 1) Wann haben Sie zum letzten Mal den ÖPNV in Würzburg genutzt und welches Ticket haben Sie verwendet?
 

Vor ein paar Tagen die Straba - aus der Zellerau. An der Haltestelle bat mich ein Mann ihm die Füße auf die dafür vorgesehenen Abstellflächen seines Rollis zu tun. Es war mühsam, er konnte sie kaum halten. Als die Straba kam, war klar: Er kann nicht einsteigen. Denn es war die alte. Und als ich einstieg, ich musste zu einem Termin, sah ich, dass die Füße wieder abgerutscht sind.
Mit einer Mehrfach-Karte.


2) Mit welchen Verkehrsmitteln bewegen Sie sich in Würzburg am meisten fort?
 

Am meisten nutze ich gar keines, denn ich gehe leidenschaftlich gerne zu Fuß. Nicht nur, weil eine liebe Hündin an meiner Seite ist, sondern auch, weil es mir einfach gut tut. Auch schlechtes Wetter hält mich davon nicht ab. Geht ja nicht mit Hündin ;). Allerdings wegen der Terminmenge und weil ich Flyer zu fleißigen Austrägerinnen fahren muss, benutze ich relativ oft das Auto. Zum Glück hat mir meine
Schwester ihres geliehen, bin ich sehr dankbar. Da meines kaputt gegangen ist.


3) Sind Sie in Würzburg gerne mit dem Fahrrad unterwegs?


Also, um ehrlich zu sein: ich hatte als Kind einen furchtbaren Fahrradunfall. Ein Auto hat mir in der Frankfurter Str. die Vorfahrt genommen, eine Zeitlang war nicht klar, wie es um mich steht und was
für Schäden ich davon trage. Trotzdem fahre ich natürlich gern Fahrrad. Ich vermisse in Würzburg eine gewisse Logik, wie und weshalb Fahrradachsen definiert worden sind. Warum hört die Fahrradstraße in
der Zellerau einfach auf? Und warum gibt es in der Rottendorfer Straße wiederum keinen Radweg?


4) Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf in Sachen Radverkehr?


Bei den Brücken! Versuchen Sie mal mit dem Fahrrad von der Zellerau in die Stadt zu fahren ohne Konflikte – und damit meine ich nicht nur die Alte Mainbrücke! Auf der Nordseite der Friedensbrücke wurde der Gehsteig halbiert, auf der Südseite ist es ein zu schmaler gemeinsamer Geh- und Radweg – wie übrigens auch auf der Brücke der Deutschen Einheit! Da ist es zwar angenehmer, aber dann muss man ja weiter in die Veitshöchheimer Straße…


5) Welche Maßnahmen planen Sie, um das Zufußgehen in Würzburg sicherer, attraktiver und barrierefreier zu gestalten?


Als Erstes muss man an der Ampelschaltung ansetzen. Es kann nicht sein, dass man nicht oder nur, wenn man hurtig über die Straße geht, über diese rüber kommt. Um eine kostengünstige Maßnahme zu
nennen – es wäre schön, wenn man nicht immer an allen Ampeln drücken müsste, damit es dann auch Grün gibt. Wenn es eine reine Fußgängerampel ist, einverstanden. Aber warum denn an der
Semmelstraße, wo gefühlt mehr Menschen zu Fuß als Autos auf der Straße unterwegs sind?
Dann wäre ein Aktionsplan für ein gesamtstädtisches Blindenleitsystem wäre wichtig, da vergleichsweise viele Menschen mit Sehbehinderung in Würzburg ihren Lebensmittelpunkt haben. Dabei aber unbedingt die Menschen einbinden. Wie ich schon bei Gesprächen erfahren habe, gibt es ja auch bei den betroffenen Menschen ganz unterschiedliche Ansichten. Außerdem wäre ein barrierefreier Busbahnhof wichtig, und deswegen muss es ganz dringend ein Gesamtkonzept für diesen geben. Genauso wären der Ausbau der Endhaltestellen in der Sanderau und in der Zellerau wünschenswert. Ich weiß aber auch, dass der Wille in der Stadt da ist und es mehr am Geld gescheitert ist. Um deshalb eine kostengünstige Maßnahme zu nennen – es wäre schön, wenn man nicht immer an allen Ampeln drücken müsste, damit es dann auch Grün gibt. Wenn es eine reine Fußgängerampel ist, einverstanden. Aber warum denn an der Semmelstraße, wo gefühlt mehr Menschen zu Fuß als Autos auf der Straße unterwegs sind? 


6) Sind Sie für mehr Grünflächen und eine höhere Aufenthaltsqualität auch wenn dafür Oberflächenparkplätze wegfallen?
 

Neulich sind die Fahrradparkplätze an der Alten Mainbrücke für drei einzelne Bäume weggefallen. Und jetzt gibt es dort gar keine Parkplätze mehr. Ob das im Sinne des VCD ist? Wichtig ist, dass Bäume nicht einzeln irgendwo platziert werden, sondern als zusammenhängende Grünfläche angelegt werden. Dann leben die Bäume auch länger, werden größer und es gibt auch den gewünschten Effekt. Und ein
Ausspielen dieser zwei Punkte sehe ich nicht - so lange die Orte, an denen Parkplätze weggefallen sind (z.B. Mainkai) noch nicht einmal bepflanzt sind. Oder die Innenstadt im Gesamten so kahl ist. Endlich
machen! 

7) Wie stehen Sie zur Umgestaltung der Würzburger Innenstadt zu einem weitgehend autofreien Raum? Welche Maßnahmen würden Sie als OB auf den Weg bringen, um dies umzusetzen?


Die städtebauliche Umgestaltung der Eichhornstraße über die Spiegelstraße bis zum Theater ist gelungen und hat die Innenstadt aufgewertet. Allerdings ist bei der Konzeption was verloren gegangen:
Mehr Pflanzen, Schatten, Wasser, Schachbrett im Boden und Aufenthaltqualität durch sinnvolle Sitzmöbel. Insgesamt sollten wir unsere Innenstadt fußgängerfreundlich werden lassen. Ob es dann dort
auch autofrei werden muss, muss man im Einzelfall betrachten.


8) Für welche zusätzlichen Bahnhaltepunkte wollen Sie sich einsetzen?
 

Für die Errichtung der Bahnhaltepunkte in Heidingsfeld West und im Osten Würzburgs hat die Stadt ihren Willen bekundet und ich werde diesen selbstverständlich weiterhin gegenüber der DB und der BEG
weitertragen. In der Sanderau wird auch über einen Bahnhalt diskutiert. Wenn sich ein geeigneter Standort findet, der dem ÖPNV und der AWO weiterhilft, dann befürworte ich diese Maßnahme.


9) Welche Mobilitätsprojekte werden Sie als OB bis 2035 abgeschlossen haben?
 

Gewählt wird erst einmal bis 2032, aber wenn 2035 auch geht, dann nehme ich die Verlängerung der Straßenbahn zur Uniklinik (absolute Dringlichkeit) mit neuer Haltestelle am Bahnhof und zum Hubland.
 

10) Wie setzen Sie sich für eine “Vision Zero” (null Verkehrstote) in Würzburg ein? Unterstützen Sie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet?,
 

Wo Tempo 30 durch die StVO-Novelle möglich ist, sollte es durch die Verwaltung auf jeden Fall geprüft werden. Auch wäre es schön, nicht bei Grün zu Fuß oder mit dem Fahrrad mit der Angst leben zu müssen, überfahren zu werden. Ich möchte aber nicht zu viel versprechen, da die geltenden technischen Regelwerke bis heute noch enorm reformbedürftig sind.

]]>
news-19004 Tue, 29 Apr 2025 08:29:16 +0200 10 Fragen an die Würzburger OB-Kandidat*innen: Martin Heilig /startseite/detail/default-3d67f2e27759c0df3d0d0d33f1fc3db3 1) Wann haben Sie zum letzten Mal den ÖPNV in Würzburg genutzt und welches Ticket haben Sie verwendet?

Heute Morgen. Mit dem Deutschlandticket

2) Mit welchen Verkehrsmitteln bewegen Sie sich in Würzburg am meisten fort?

Ich bin in Würzburg mit dem Fahrrad, mit dem Bus, mit der Straßenbahn und mit dem Auto unterwegs – oder wie man heute sagt:"multimodal".

3) Sind Sie in Würzburg gerne mit dem Fahrrad unterwegs?

Ja, besonders seit dem Grundsatzbeschluss Radverkehr stelle ich eine erhebliche Verbesserung fest. Oft fühle ich mich allerdings unsicher, weil die Radinfrastruktur nicht ausreichend ist.

4) Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf in Sachen Radverkehr?

Die Löwenbrücke ist nach wie vor eine der gefährlichsten Stellen für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer. Die vom Stadtrat beschlossene Überplanung bzw. Neuordnung (eine Spur für den Radverkehr) wird hoffentlich noch in diesem Jahr umgesetzt. Auch am Berliner Ring kommt es regelmäßig, insbesondere beim Abbiegen, zu gefährlichen Situationen und ist in seiner derzeitigen Form nicht zeitgemäß.

5) Welche Maßnahmen planen Sie, um das Zufußgehen in Würzburg sicherer, attraktiver und barrierefreier zu gestalten?

Die enge Zusammenarbeit mit dem Fußverkehrsbeauftragten werde ich weiter fortführen. Das Fußverkehrskonzept, das wir derzeit mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiten, wird dann selbstverständlich die wichtigste Arbeitsgrundlage sein, um Gehwege sicherer, attraktiver und barrierefreier auszubauen. (Siehe auch: www.wuerzburg-mitmachen.de/fussverkehrskonzept )
Auch werde ich mich im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans für mehr Einbahnstraßen in den Wohnquartieren außerhalb der Innenstadt stark machen, sodass auf dem Gehweg parkende Autos zur Straßenmitte einrücken können.
 
6) Sind Sie für mehr Grünflächen und eine höhere Aufenthaltsqualität auch wenn dafür Oberflächenparkplätze wegfallen?

Angesichts der zunehmenden Klimaerhitzung müssen wir mehr Grünflächen in Würzburg schaffen, dies wird zugleich die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöhen. Ich habe mit dem Bündnis “Besser leben im Bischofshut” bereits angestoßen, dass Oberflächenparkplätze sukzessive zurückgebaut werden zugunsten mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in unserer Stadt. Dies möchte ich auch als Oberbürgermeister fortführen - in enger Abstimmung mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern. Autos sollten stattdessen vermehrt in Tiefgaragen bzw. Parkhäusern abgestellt werden. Das reduziert im Zusammenhang mit einem digitalen Verkehrsleitkonzept auch den Parksuchverkehr, der in der Würzburger Innenstadt für rund ein Drittel des Autoverkehrs verantwortlich ist. Außerdem soll das Angebot an Carsharing weiter ausgebaut werden.


7) Wie stehen Sie zur Umgestaltung der Würzburger Innenstadt zu einem weitgehend autofreien Raum? Welche Maßnahmen würden Sie als OB auf den Weg bringen, um dies umzusetzen?

Im Rahmen der Erarbeitetung des Verkehrsentwicklungsplans wird auch darüber verhandelt, inwiefern wir die Fußgängerzone erweitern können und inwieweit wir Park 'n' Ride Möglichkeiten ausbauen.
Ich halte es aber generell auch für wichtig, dass Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, die Innenstadt erreichen können. Es braucht eine rationale Verkehrspolitik, die Anreize dafür setzt, dass Menschen auf die
Nutzung des Autos verzichten, etwa durch einen attraktiven ÖPNV, sichere Radwege oder großzügige Fußwege - möglichst ohne große Umwege zum Ziel.

8) Für welche zusätzlichen Bahnhaltepunkte wollen Sie sich einsetzen?

Wir haben den Bahnhaltepunkt Heidingsfeld Ost bereits erfolgreich reaktiviert, jetzt muss Heidingsfeld West zeitnah folgen. Auch unterstütze ich einen Bahnhaltpunkt in der Sanderau. Leider ist die Strecke Würzburg – Heidingsfeld ein überlasteter Schienenweg und es wäre dringend ein drittes Gleis für die baden-württembergischen Linien nötig. Im Rahmen des viergleisigen Ausbaus Würzburg – Rottendorf werde ich mich für einen Bahnhaltepunkt an der Kitzinger Straße zwischen Gerbrunn und Lengfeld und – sofern möglich – auch in Nähe des Faulenbergareals einsetzen. Auch müsste der Bahnhof Würzburg-Zell von der Rothofbrücke mit einem Fußgängersteg angebunden werden – das ist zwar kein neuer Bahnhalt, aber gefühlt ist dieser noch sehr unter dem Radar. 

9) Welche Mobilitätsprojekte werden Sie als OB bis 2035 abgeschlossen haben?

Für die Stadt Würzburg sind ganz klar unsere Straßenbahnprojekte Linie 6 (zum Hubland) und Linie 1/5 (Universitätsklinikum) von zentraler Bedeutung. Unsere Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof und unser Busbahnhof sollen zu einer mehrgleisigen Mobilitätsdrehscheibe mit einem barrierefreien “ZOB” weiterentwickelt werden. Für den Radverkehr wünsche ich mir einen durchgehenden Mainradweg und unterbrechungsfreie Verbindungen in den Landkreis.

10) Wie setzen Sie sich für eine “Vision Zero” (null Verkehrstote) in Würzburg ein?
Unterstützen Sie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet?

Vision Zero, also das Anliegen, dass kein Mensch sein Leben im Straßenverkehr verliert, sollte für uns alle das höchste Ziel sein. Eine Maßnahme, um diesem Ziel näher zu kommen, ist die innerstädtische Temporeduktion auf 30km/h. Die Ampelregierung hat mehr Möglichkeiten im Rahmen der StVO geschaffen, an verkehrlich sensiblen Stellen 30 km/h auch an Hauptverkehrsstraßen einrichten zu können. Somit sind die rechtlichen Voraussetzungen für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit geschaffen und die Umsetzung unterstütze ich ausdrücklich - für weniger Lärm, für mehr Verkehrssicherheit und für mehr Klimaschutz. Für unsere Stadtteilzentren unterstütze ich die Einrichtung von Tempo 20 (Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich).

]]>
news-18999 Sun, 27 Apr 2025 21:14:59 +0200 10 Fragen an die Würzburger OB-Kandidat*innen: Eva von Vietinghoff-Scheel /startseite/detail/10-fragen-an-die-wuerzburger-ob-kandidatinnen-eva-von-vietinghoff-scheel-spd 1) Wann haben Sie zum letzten Mal den ÖPNV in Würzburg genutzt und welches
Ticket haben Sie verwendet?

Im Februar bin ich mit der Straßenbahn nach Heidingsfeld zum Faschingsumzug gefahren und habe ein Einzelticket genutzt. 


2) Mit welchen Verkehrsmitteln bewegen Sie sich in Würzburg am meisten fort?

Zu Fuß und mit dem Auto. 


3) Sind Sie in Würzburg gerne mit dem Fahrrad unterwegs?

Als Studentin war ich ganz viel und sehr gerne in Würzburg mit dem Fahrrad unterwegs, seitdem leider nicht mehr.

 
4) Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf in Sachen Radverkehr?

Die Sicherheit der Radfahrenden ist für mich das größte Thema. Und gleich an zweiter Stelle der Ausbau der Fahrradwege. 


5) Welche Maßnahmen planen Sie, um das Zufußgehen in Würzburg sicherer,
attraktiver und barrierefreier zu gestalten?

Zum einen muss bei jeder baulichen Maßnahme das barrierefreie und sichere Zufußgehen (und auch das Radfahren!) mit umgesetzt werden und zwar am besten, nachdem die Bürgerinnen und Bürger ausreichend befragt und informiert worden sind. Zum anderen müssen sukzessive bestehende Verkehrswege entsprechend angepasst werden. 


6) Sind Sie für mehr Grünflächen und eine höhere Aufenthaltsqualität
auch wenn
dafür Oberflächenparkplätze wegfallen? 

Ich bin definitiv für mehr Grünflächen und mehr Aufenthaltsqualität. Das geht zum Glück auch ohne dass Parkplätze wegfallen, das machen andere Städte vor. Ideal wären natürlich unterirdische Parkplätze, aber wir können mit "mehr Grün" nicht warten, bis die Parkplätze alle unterirdisch sind. 


7) Wie stehen Sie zur Umgestaltung der Würzburger Innenstadt zu einem
weitgehend autofreien Raum? Welche Maßnahmen würden Sie als OB auf
den Weg bringen, um dies umzusetzen? 

Ich halte eine weitgehend autofreie Innenstadt für nicht sinnvoll. Wir müssen auch an die Menschen denken, die auf ein Auto angewiesen sind, aus welchen Gründen auch immer. Zudem würden die Gewerbetreibenden massiv leiden, wenn die Innenstadt mit dem Auto nicht mehr gut erreichbar wäre.


8) Für welche zusätzlichen Bahnhaltepunkte wollen Sie sich einsetzen? 

Der Bahnhaltepunkt Heidingsfeld - West ist sehr sinnvoll. Die Deutsche Bahn plant dies ja bereits. 


9) Welche Mobilitätsprojekte werden Sie als OB bis 2035 abgeschlossen
haben? 

Ich möchte einen großen Schritt Richtung Barrierefreiheit gehen und den Bahnhofsvorplatz endlich umgestaltet haben. 


10) Wie setzen Sie sich für eine 'Vision Zero' (null Verkehrstote) in
Würzburg ein? 

Dafür werden viele Bausteine benötigt. Diese müssen gemeinsam mit Expertinnen und Experten, den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Verwaltung immer wieder besprochen und festgelegt werden. Dann können die Schritte in diese Richtung gelingen! 
Unterstützen Sie Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet?

 Ja.

]]>
news-18973 Tue, 22 Apr 2025 20:35:57 +0200 VCD-Bruckmandl 2024 /startseite/detail/vcd-bruckmandl-2024 Das goldene VCD-Bruckmandl 2024 wurde an das Team von Campus-Asyl für den Betrieb der Fahrradwerkstatt im Ankerzentrum Regensburg vergeben.
Die Rede anlässlich der Übergabe am 29.03.2025 finden Sie ==> hier.

]]>
news-18950 Thu, 17 Apr 2025 15:27:58 +0200 Schulstraßen jetzt! Vom 28.4.-2.5.25; Podiumsdiskussion am 7.5.25 um 19:30 im CPH /startseite/detail/schulstrassen-jetzt-vom-284-2525-podiumsdiskussion-am-7525-um-1930-im-cph Sharepics:  www.schulstrassen-jetzt.de
 Auf dieser Homepage findet ihr alle Schulen und die genauen Aktionszeiträume

Podiumsdiskussion in Nürnberg: Sicher zur Schule!

Wir freuen uns mega, dass wir im Einsatz für mehr Schulwegsicherheit und Schulstraßen in @nuernberg_de und @fuerth_erleben eine tolle Podiumsdiskussion organisieren konnten!

Am 7. Mai diskutieren mit uns

 @Claudia.Baelz.1 @csu_stadtratsfraktion

@Mike_Bock_Gruen @gruene.nuernberg

Jan Gehrke @oedp_nuernberg

@TitusSchueller @dielinke_nuernberg

& @Yaselesay @spdnuernberg 

Was ist zu tun in Sachen Schulwegsicherheit?

Wie verlief die große Schulstraßenaktionswoche?

Wie können „Schulstraßen“ den Schulweg sicherer und umweltfreundlicher machen?

Wann kommt die erste richtige Schulstraße?

Diese und viele weitere Fragen brennen uns unter den Nägeln! 

Dir auch? Komm vorbei und diskutier mit, wie Schulstraßen in Nürnberg gelingen können.

???? 7. Mai 2025 

???? 19:30 bis 21 Uhr

???? @cph_nuernberg 

Das ist eine gemeinsame Aktion mit @adfc_nuernberg @adfc_fuerth @vcdnuernberg @families4future @fussev_nbg @nautofrei @ccitiesorg

Die Aktion findet im Rahmen der Aktionswoche von @kinderaufsrad statt.

#selbstundsicher #kinderaufsrad #schulwegsicherheitjetzt #schulstraßenjetzt #fürdiekinder #sicherzurschule #verkehrswendejetzt #Schulstraße #Nürnberg #SicherZurSchule #Nachhaltigkeit #Umweltschutz #KinderSicher #Mobilität 

,Mehr Infos unter Schulstrassen-jetzt.de und auf der Seite des CPH!

Hier Presseberichte dazu:

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDEyMjc0QTAvc2VjdGlvbi9iMjY2NWM5MC0zOWE1LTRjNmEtOGMxYi1mMGY3YWIyOGU0MWM

https://www.nn.de/nuernberg/debatte-um-sperrungen-vor-nurnbergs-schulen-gab-seit-15-jahren-kein-totes-kind-1.14668042

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/epd/aktionswoche-fuer-autofreien-schulweg-nuernberg-und-fuerth

https://www.frankenfernsehen.tv/share/346511

https://www.nn.de/nuernberg/aktionswoche-fur-sichere-schulwege-nurnberger-bundnis-fordert-mehr-schutz-fur-kinder-1.14663578

https://www.infranken.de/lk/nuernberg/schulstrassen-aktionswoche-in-nuernberg-und-fuerth-sperrungen-geplant-art-6205632

]]>
news-18855 Sun, 30 Mar 2025 16:10:37 +0200 Purple Ride in Orange – Sichtbarkeit trotz Einschränkungen /startseite/detail/purple-ride-in-orange-sichtbarkeit-trotz-einschraenkungen news-18847 Thu, 27 Mar 2025 16:03:46 +0100 Wann gilt Tempo 30 vor allen Schulen? /startseite/detail/wann-gilt-tempo-30-vor-allen-schulen In den Landkreisen Dingolfing-Landau sowie Rottal-Inn gilt mittlerweile vor allen Schulen und Kindergärten Tempo 30. Im Landkreis Landshut und Straubing-Bogen gibt es Lücken und im Bereich Passau schaut es ganz schlecht aus. Mit einem entsprechenden Antrag sind die Behörden jedoch gezwungen, sich mit dem Thema zu befassen. Manchmal werden Anträge abgelehnt, können aber auch ganz schnell erfolgreich sein, wenn sie gut begründet sind.

Z.B. fiel unserem Vorstandsmitglied Hans Aigner auf, dass in der Stadtmitte von Straubing, Am Stadtgraben (Staatsstraße), immer noch Tempo 50 gilt, obwohl sich dort ein Gymnasium, eine Realschule und ein Kindergarten befinden. 

Bei einer Verkehrszählung vor Schulbeginn stellte er ein Verkehrsaufkommen von 870 Kfz/Stunde fest und beobachtete dort 270 Kinder, die aus Schulbussen ausstiegen und die Fahrbahn überquerten. Als Absicherung ist lediglich eine Querungshilfe vorhanden. Hans Aigner stellte einen Antrag auf Tempo 30, der von der Stadt Straubing zeitnah umgesetzt wurde. Seitdem gilt auf dieser Straubinger Hauptverkehrsachse auf einer Strecke von 250 m von Montag bis Freitag 07.00 - 18.00 Uhr Tempo 30.

Ein gutes Beispiel, dass sich entsprechendes Engagement auch lohnen kann.

 

 

]]>
news-18846 Thu, 27 Mar 2025 15:33:17 +0100 Lastenrad-Rikscha auf der Umweltmesse /startseite/detail/lastenrad-rikscha-auf-der-umweltmesse Unser 2.Vorsitzender Siegfried Polsfuß beweist als Fahrer und Mitfahrer, dass für ein solch spaßiges Erlebnis kein Spezialrad nötig ist. Ein Bauchgurt für die Sicherheit ist ursprünglich für ein 2.Kind vorgesehen, lässt sich jedoch unkompliziert passend verlängern.

Das Lastenrad mit Elektroantrieb kann online gebucht und kostenlos bei der städtischen Touristeninformation ausgeliehen werden: erleben.landshut.de/tourismus/lastenrad-gabriel-leihen/   

]]>
news-18815 Sat, 22 Mar 2025 14:31:53 +0100 Fr, 28.3.25 von 17-21 Uhr: Auftaktveranstaltung „Zurück-auf-Los“ /startseite/detail/fr-28325-von-17-21-uhr-auftaktveranstaltung-zurueck-auf-los Foto: VCD Nürnberg

Sharepic: www.zurueck-auf-los.de


Wir bieten:

Informations- und Diskussionsveranstaltungen (max 2 Std.) mit unterschiedlichen Referent:innen aus unserem Kreis.

Wir kommen gern in Ihren Verein und Ihren Stadtteil.

Sprechen Sie uns an: info@zurueck-auf-los.de oder schauen Sie auf unsere Homepage:

www.zurueck-auf-los.de

Hier Presseberichte dazu:

https://www.nn.de/nuernberg/frankenschnellweg-jetzt-soll-es-doch-noch-ein-burgerbegehren-in-nurnberg-geben-1.14562580

https://www.nn.de/nuernberg/gegner-des-fsw-ausbaus-machen-mobil-das-kind-ist-noch-nicht-in-den-brunnen-gefallen-1.14628808

https://www.nn.de/nuernberg/der-ausbau-des-frankenschnellwegs-ist-gegessen-gegner-in-nurnberg-rusten-noch-mal-auf-1.14631847

https://www.t-online.de/region/nuernberg/id_100656072/nuernberg-frankenschnellweg-stoppt-buergerentscheid-den-ausbau-.html

]]>
news-18751 Thu, 13 Mar 2025 15:48:10 +0100 fancy women bike ride /startseite/detail/fancy-women-bike-ride-1 „Lasst die Städte nach Parfüm riechen statt nach Abgasgeruch“

Den besonderen Radausflug der Frauen mit dem Titel gibt es erst seit 2013. „Frauen zum Radfahren ermutigen, damit mehr Frauen Fahrrad fahren können“ war der Anspruch, aus dem eine globale Bewegung entstand. Es ging darum, der Forderung nach mehr Recht auf öffentlichen Raum und mehr Sichtbarkeit in der Gesellschaft Ausdruck zu verleihen. Die Gründerinnen Sema Gur und Pinar Pinzuti wollten damit auf den Welttag der autofreien Städte aufmerksam machen. Sie erhielten den Sonderpreis zum Weltfahrradtag 2022 der Vereinten Nationen für ihre Führungsrolle und herausragende Leistung bei der Förderung des Radfahrens für alle.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem ADFC im Rahmen des Landshuter Programms zum Internationalen Frauentag statt.

Auch Niederbayern-TV war vor Ort: landshut.niederbayerntv.de/mediathek/video/zum-weltfrauentag-fancy-women-bike-ride-zum-ersten-mal-in-landshut/

]]>
news-18720 Thu, 06 Mar 2025 11:43:59 +0100 Neubewertung der Steigerwaldbahn notwendig /startseite/detail/default-fefd38d22e4a9610dcea80f61b0c6bb5 Pressemitteilung   
Schweinfurt, 05. März 2025

 

Steigerwaldbahn: VCD und Förderverein Steigerwald-Express e.V. fordern Neubewertung der Strecke

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Förderverein Steigerwald-Express e.V. appellieren an die Politik, die Steigerwaldbahnstrecke erneut zu bewerten. Die Strecke hat sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr ein großes Potenzial zur Stärkung der Region und könnte auch zur Entlastung der Straßen während des Abrisses und Neubaus der Schweinfurter Mainbrücken beitragen.

Reaktivierung für den ÖPNV

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) prognostizierte Anfang 2021 weniger als die geforderten 1000 Personenkilometer je km. Doch das 1000er Kriterium wurde bei anderen Strecken, wie der Mainschleifenbahn, erst nach mehreren Anläufen überschritten. Eine Neubewertung ist dringend geboten, da sich Rahmenbedingungen durch das Deutschlandticket und den im Landkreis erfolgreichen Bedarfsverkehr „Callheinz“ verändert haben. Beispiele wie die vor kurzen in Betrieb genommene Hesselbergbahn in Mittelfranken zeigen, dass Strecken mit politischem Willen erfolgreich reaktiviert werden können. Auch handelt es sich bei den 1000 Pkm/km um eine „willkürliche“ Festsetzung, von der auch Ausnahmen möglich sind, wie die positive Entscheidung für die Strecke Gotteszell-Viechtach kürzlich gezeigt hat. 

Nutzung für Tourismus- und Güterverkehr

Die 47 km lange Steigerwaldbahn bietet Potenzial für nachhaltigen Güterverkehr und eine touristische Nutzung. Gewerbegebiete in Gochsheim, Gerolzhofen und Wiesentheid liegen direkt an der Strecke und könnten von einem Bahnanschluss profitieren. Ein Bahnanschluss wäre auch bei zukünftigen Gewerbeansiedlungen für die Gemeinden ein Standortvorteil. Auch touristische Fahrten auf der Steigerwaldbahn, wie bereits zwischen 2006 und 2008 durchgeführt, wurden damals gut angenommen und würden auch zukünftig viele zusätzliche Gäste in die Region bringen. 

Pendelverkehr während Brückenbauarbeiten

Die bevorstehenden Brückenneubauten über den Main bei Schweinfurt werden zu großen Staus führen. VCD und Förderverein schlagen daher einen Pendelverkehr über die vorhandene Eisenbahnbrücke vor, um den Straßenverkehr zu entlasten.

Herausforderungen und politische Verantwortung

Eine verlässliche Bahnanbindung stärkt die Region für Bewohner, Tourismus und Wirtschaft. Während in anderen Regionen Bayerns politischer Wille zur Bahnreaktivierung führte, wird die Region am Steigerwald abgehängt. Eine Entwidmung der Strecke wäre eine Entscheidung gegen kommende Generationen.

„Die Entscheidung, die Steigerwaldbahn nicht weiterzuverfolgen, ist kurzsichtig. Wir fordern die Politik auf, die Strecke neu zu bewerten“, erklärt Dr. Christian Loos, Vorsitzender des VCD-Landesverbands Bayern.

 

Herausgegeben von der Ortsgruppe Schweinfurt im VCD-Kreisverband Mainfranken-Rhön e.V.
Ansprechpartner/V.i.S.d.P.: Manfred Röder, schweinfurt@vcd.org, Tel.: 0160 – 98 016 360

 

]]>
news-18627 Thu, 20 Feb 2025 13:43:08 +0100 PM: Magnetschwebebahn soll nach Berlin! /startseite/detail/pm-magnetschwebebahn-soll-nach-berlin Im heutigen Verkehrsausschuss wurde endlich auf Antrag der SPD die lange unter Verschluss gehaltene Machbarkeitsstudie zum Bau einer Magnetschwebebahn in Nürnberg vorgestellt. Da die Unterlagen dazu bereits eine Woche vorher im Internet einsehbar waren, konnten sich die Bürgerinnen und Bürger endlich ein Bild davon machen, was dieser Bau für Nürnberg bedeuten würde.
„Es wurden Äpfel mit Birnen verglichen“, so Christoph Wallnöfer vom VCD in Nürnberg: „Eine zweigleisige Straßenbahnlinie mit direktem und umsteigefreien Fahrweg vom Hauptbahnhof zum Klinikum Süd mit einer einspurigen Magnetschwebebahn mit Umsteigezwang an der Bauernfeindstr, die als Zwangskreuzungspunkt an der Poststr. und mit zwei Zügen ohne Betriebsreserve nur im 10-Minuten-Takt fahren kann mit viel zu kurzen Ausgleichszeiten an den beiden Endhaltestellen.“

Richtigerweise kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Magnetschwebebahn zwar wünschenswert wäre, aber in diesem konkreten Fall in Nürnberg nicht empfehlenswert ist.

Deshalb regt Herr Ahmed von der SPD an, einen anderen Standort in Nürnberg zu suchen. Laut Herrn Kriegelstein von der CSU existiert kein adäquater Ersatzstandort in Nürnberg, um vermutlich Herrrn Söder nicht in den Rücken zu fallen.

Der Vorsitzende Christoph Wallnöfer des VCD Nürnberg regt an: „Da eine Referenzstrecke in Deutschland wünschenswert ist, schlägt der VCD Nürnberg vor, in der Bundeshauptstadt Berlin eine geeigneten Standort für eine Strecke zu suchen. Es wäre schade, wenn ein zukunftsweisendes System der Firma Bögl keine Chance bekommt, ein Exportschlager zu werden. Aber die vorgesehene Strecke in Nürnberg ist ungeeignet, da hier die Straßenbahn eindeutig kundenfreundlicher und flexibler ist.“

Hier ein Pressebericht dazu:

https://www.nordbayern.de/franken/nuernberg/vollbremsung-fur-soders-traum-nurnberg-wagt-sinnhaftigkeit-von-magnetschwebebahn-ab-1.14588263

]]>
news-18609 Tue, 18 Feb 2025 14:43:03 +0100 Gefahr für das Fürther Trinkwasser? Film am Fr, 28.2.25 um 18:30 im Zukunftssalon Tataa! /startseite/detail/gefahr-fuer-das-fuerther-trinkwasser-film-am-fr-28225-um-1830-im-zukunftssalon-tataa Flyer: Dr. Gerdt Rohrbach

Wir wollen gemeinsam folgende Filme von Dr. Rohrbach von MS Managenent Service anschauen:
1.) Gefahr für das Trinkwasser in Fürth - Ein Interview 
2.) Tote Heimat - Naturschutz am Ende? - Ein Dokumentarfilm
3.) Der Sieg der Harrlacher Bürgerinitiative gegen das ICE-Werk
4.) Interview mit Herrn Kienzler aus Allersberg zum Thema Ansiedlung von Amazon und die Gefährdung des Trinkwassers.


Anschließend diskutieren wir gemeinsam mit Sabine Wolf vom Fürther Wasserbündnis, was wir unternehmen können, um unsere Trinkwasserversorgung in Fürth für die nächsten Generationen zu sichern.
Der Filmemacher Gerdt Rohrbach hat bereits mehrere Filme zum Thema Fürther Trinkwasser gedreht:

www.management-service-rohrbach.de

Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen.

Ort: Zukunftssalon Tataa!

Marktplatz 4

90762 Fürth

]]>
news-18565 Sun, 09 Feb 2025 19:13:41 +0100 Nahverkehrsplan Bayerischer Untermain – Verkehrswende nicht verwässern! /startseite/detail/nahverkehrsplan-bayerischer-untermain-verkehrswende-nicht-verwaessern VCD fordert entschlossene Umsetzung der ÖPNV-Verbesserungen statt weiterer Fehlallokationen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Aschaffenburg-Miltenberg hat die politischen Vertreter der Stadt und Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg mit einem klaren Appell aufgefordert, sich aktiv für eine klimafreundliche und sozial gerechte Umsetzung des Nahverkehrsplans einzusetzen.

Verkehrspolitik im Widerspruch zu den Klimazielen

Der vorliegende Entwurf des Nahverkehrsplans enthält sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, doch es besteht die Gefahr, dass sie aufgrund finanzieller Engpässe nicht umgesetzt werden. Währenddessen fließen Millionen in neue Parkhäuser und Firmenwagen, anstatt den ÖPNV leistungsfähiger und attraktiver zu machen.

VCD-Vorsitzender Dennis Handt bringt die Kritik auf den Punkt:
„Es ist völlig unverständlich, warum in einer Zeit, in der die Verkehrswende dringend umgesetzt werden muss, Millionen für Parkplätze und Firmenwagen bereitgestellt werden, während gleichzeitig im Nahverkehr an allen Ecken und Enden gespart wird. Eine zukunftsfähige Mobilitätspolitik sieht anders aus.“

Kritische Schwachstellen im aktuellen Mobilitätskonzept

  • Schichtarbeitende ohne Alternative: Viele Berufstätige, insbesondere im Klinikum Aschaffenburg, können den ÖPNV nicht nutzen, weil es keine Früh- oder Spätverbindungen gibt.
  • Industriegebiet Nilkheim bleibt unzureichend angebunden: Tausende Beschäftigte haben keine verlässliche Alternative zum Auto, da der Busverkehr nicht an Schichtzeiten angepasst ist.
  • Hohe Kosten für Menschen mit niedrigem Einkommen: Beschäftigte im Niedriglohnsektor zahlen bis zu 20 % ihres Einkommens für einen eigenen Pkw, weil sie keine andere Möglichkeit haben, zur Arbeit zu kommen.
  • Geld fehlt für den Nahverkehr, aber nicht für Autos: Während über 7,14 Millionen Euro jährlich für 800 Firmenwagen bereitgestellt werden, bleiben Nachtverkehre, Taktverdichtungen und On-Demand-Lösungen unterfinanziert.

„Es braucht jetzt politische Verantwortung – keine weiteren Verzögerungen!“

Der VCD fordert die politischen Entscheidungsträger auf, entschlossen zu handeln:

  1. ÖPNV-Ausbau konsequent umsetzen – keine Kürzungen!
  2. Finanzmittel neu priorisieren – keine weiteren Fehlallokationen in Parkhäuser und Firmenwagen!
  3. Schichttaugliche Busverbindungen und bessere Erreichbarkeit von Klinikum und Industriegebieten!
  4. Klimabilanz des Nahverkehrsplans offenlegen und messbare CO?-Reduktionsziele definieren!

„Die Verkehrswende darf nicht am politischen Klein-Klein oder kurzfristigen Sparmaßnahmen scheitern. Es geht um die Mobilität der Zukunft für alle – sozial gerecht und klimafreundlich.“, betont Dennis Handt.

Persönliche Perspektive – Eindringlicher Erfahrungsbericht einer Kinderkrankenschwester

Ein Beispiel für die täglichen Herausforderungen im Nahverkehr liefert Marina, eine Kinderkrankenschwester, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen kein Auto fahren kann. In ihrer eindringlichen Audionachricht schildert sie ihre Mobilitätsprobleme und die Absurdität der derzeitigen Verkehrspolitik:

Link zur Audiodatei

Wir werden die politischen Entwicklungen weiter genau verfolgen und fordern eine klare Positionierung der Verantwortlichen für eine zukunftsfähige Mobilitätsstrategie.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit! Wie erleben Sie den Nahverkehr in unserer Region? Schreiben Sie uns an info@vcd-ab-mil.de.

]]>
news-18523 Wed, 05 Feb 2025 10:55:05 +0100 Mehr Sicherheit für Kinder /startseite/detail/mehr-sicherheit-fuer-kinder Auch im Landkreis-Dingolfing Landau gab es Schulen und Kindergärten, vor denen noch Tempo 50 erlaubt war. Unser Vorstandsmitglied Hans Aigner hat deshalb bei den Verwaltungsbehörden entsprechende Anträge gestellt. Diese wurden mittlerweile umgesetzt und so gilt mittlerweile vor allen Schulen und Kindergärten im Landkreis Dingolfing-Landau Tempo 30. Somit ist zumindest im Umfeld dieser Einrichtungen für sichere Wege gesorgt. 

Erhebliche Gefahrenstellen gibt es allerdings noch dort, wo Kinder vom Elternhaus zur Schulbushaltestelle unterwegs sind. Hier müssen in vielen Fällen Straßen überquert werden, auf denen Tempo 100 erlaubt ist. Hier wehren sich Behörden vehement gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen und legen die gesetzlichen Vorschriften restriktiv zu Lasten der Sicherheit von Schulkindern aus. Ein Junge antwortete auf die Frage, wie er über die Straße kommt, wie aus der Pistole geschossen: "Problem Überholer und Nebel" 

]]>