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PM: VCD befürwortet den Standort Hafen für das neue ICE-Werk!

Der Regionalverband Großraum Nürnberg des VCD's unterstützt den vom Bund Naturschutz vorgeschlagenen Standort am Nürnberger Hafen für das neue ICE-Werk.

 

"Wenn es eine bessere Standortalternative gibt, die weder einen Eingriff in den Bannwald noch eine Gefährdung für die Fürther Trinkwasserversorgung darstellt, sollte man diese ausführlich prüfen", meint der Vorsitzende Christoph Wallnöfer.

Alle derzeit im Prüfverfahren befindlichen drei möglichen Standorte B (Allersberg/Pyrbaum/Roth-Harrlach), F (ehemaliges Munitionslager Feucht) und G (südlich ehemaliges Munitionslager Feucht) befinden sich im Bannwald:

https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/raumordnungsverfahren

Deshalb lehnt der Regionalverband alle drei Standorte ab. Ein ICE-Werk am Hafen käme ohne Eingriffe in den bestehenden Bannwald aus. Es beeinträchtigt die Funktion des Hafens als trimodales Güterverkehrszentrum (GVZ) nicht. Elektrifizierte Gleisanlagen mit der Möglichkeit zum Wenden der Züge sind bereits vorhanden. Durch ein geschicktes Plazieren des ICE-Werks werden neben dem nicht mehr ausgelasteten zweiten Hafenbecken nur wenige kleinere Grundstücke benötigt, die gut an andere Standorte verlagerbar sind.

Die Chance, dass man sich bei dem bereits bestehenden Industriestandort Hafen ein Raumordnungsverfahren hätte sparen können, wurde bereits verspielt. Deshalb ruft Wallnöfer alle Bürgerinnen und Bürger auf, bis spätestens 30.06.2022 von ihrem Recht Gebrauch zu machen, eine persönliche Einwendung zu den drei verbliebenen Standorten im Bannwald an die Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach zu senden. (per E-Mail: raumordnungsverfahren@reg-mfr.bayern.de ).

Wem das zu aufwändig ist, kann eine Sammeleinwendung online unterschreiben: https://helfen.bund-naturschutz.de/sammeleinwendung-ice-werk/

Weiter Informationen zur Sammlung von Unterschriften unter

https://harrlach.com/raumordnungsverfahren

 

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