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PM: Lieber Straßenbahn bauen statt von U-Bahn reden!

Überraschend muss der VCD Nürnberg zur Kenntnis nehmen, dass der Nürnberger Stadtrat in seiner kommenden Sitzung am 25. Februar unter dem TOP Ö6 die Finanzierung der Planung eines U-Bahn-Abzweigs bis nach Reichelsdorf beschließen will:

Foto: Hans-Martin Schmid

https://online-service2.nuernberg.de/buergerinfo/si0056.asp?__ksinr=16066

„Bevor sich die Stadt Nürnberg in dieses neue und teure unterirdische Abenteuer stürzt, sollte sie ihre Hausaufgaben machen und diejenigen Straßenbahnprojekte aus dem Nahverkehrs-Entwicklungsplan (NVEP2025) umsetzen, die einen belegten positiven Nutzen haben“, findet der Vorsitzende Christoph Wallnöfer.

Insbesondere stehen an: die Altstadtquerung, die Anbindung der Technischen Hochschule und die Straßenbahnerschließung des Südklinikums von der Bauernfeindstraße aus.

Diese Projekte zusammen kosten die Stadt nur ein Bruchteil des Eigenanteils, der in einem neuen U-Bahn-Loch versenkt würde. Zudem sollte die Verwaltung prüfen, ob Eibach und Reichelsdorf nicht auch durch eine Straßenbahn erschlossen werden kann und ob der Nutzen-Kosten-Faktor dafür nicht klar besser ist als die ermittelten wackeligen 1,03 für den U-Bahn-Traum, oder vielleicht auch -Albtraum, wenn große Kosten- und Bauzeitsteigerungen hinzukommen.

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