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Die Zirndorfer Brücke ist derart beschädigt, dass sie sofort gesperrt werden muss
Ein Neubau belastet den Fürther Haushalt zu stark
statt Brückenneubau lieber die Rangaubahn nach Zirndorf alle 15 Minuten fahren lassen
Foto: Marcus Gloger
Spätestens am 17.11.2025 soll die Zirndorfer Brücke für Fahrzeuge aller Art gesperrt werden. Die bisherige Ablastung auf 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht brachte keinen Erfolg, da die Verkehrszeichen immer wieder missachtet werden.
Der Vorsitzende des VCD‘s Fürth schlägt deshalb vor, auf einen Neubau zu verzichten und stattdessen die Rangaubahn statt bisher alle 30 Minuten künftig im 15-Minuten-Takt fahren zu lassen.
„Ein Neubau der Zirndorfer Brücke bringt keine Verbesserung für Klimaschutz und sorgt nicht für weniger motorisierten Individualverkehr (MIV)“, mahnt Christoph Wallnöfer vom VCD an.
„Jetzt besteht die einmalige Chance, die vielen Millionen Euro nicht schon wieder in den Straßenverkehr zu investieren, sondern endlich in den umweltfreundlichen und nachhaltigen Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Bei der Rangaubahn von Fürth über Zirndorf nach Cadolzburg wurde erst neulich viel Geld in die Verbesserung etlicher Bahnübergänge und in einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen im Zirndorfer Bahnhof investiert. Der barrierfreie Ausbau des Fürther Hauptbahnhofs steht unmittelbar bevor.“
„Die vorhandene Infrastruktur muss optimal genutzt werden. Deshalb soll der Zug doppelt so oft fahren wie jetzt und macht dadurch den Brückenneubau für entbehrlich. Ich kaufe mir ja auch nicht ein Haus mit 6 Zimmern, und nutze dann nur 3 Zimmer, so Wallnöfer.
Langfristig sollen die Züge von Cadolzburg über Zirndorf und Fürth weiter über die nördliche Ringbahn zum Nordostbahnhof in Nürnberg fahren und dann weiter nach Gräfenberg. Dies fordert der VCD schon seit Jahrzehnten.